BlackBerry – Mobilegeeks.de https://www.mobilegeeks.de Mobile News, Smartphones, Tablets, Ultrabooks, Apps Wed, 15 Aug 2018 13:32:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 39716344 BlackBerry KEY2 im Test – Gutes Update für BlackBerry-Fans https://www.mobilegeeks.de/test/blackberry-key2-im-test-gutes-update-fuer-blackberry-fans/ https://www.mobilegeeks.de/test/blackberry-key2-im-test-gutes-update-fuer-blackberry-fans/#respond Sat, 21 Jul 2018 06:00:14 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=review&p=228727 BlackBerry KEY2 Design Vorne: Corning Gorilla Glas 3, Rahmen aus Aluminiumlegierung, Rückseite gummiert 4,5 Zoll Display. 3:2 Format, nimmt 55,2% der Frontseite ein Vorne: Frontlautsprecher, Frontkamera, Licht- und Annäherungssensor, Softkey-Leiste, Tastatur, Fingerabdrucksensor in der Leertaste Links: Dual-SIM-Slot / Alternativ SIM und microSD-Karte Rechts: Lautstärkeregler, Power-Taste und Speed Taste zum selbst belegen Unten: USB-Typ-C Anschluss, Mikrofon, Lautsprecher, […]]]>

BlackBerry KEY2 Design

BlackBerry KEY2 test

  • Vorne: Corning Gorilla Glas 3, Rahmen aus Aluminiumlegierung, Rückseite gummiert
  • 4,5 Zoll Display. 3:2 Format, nimmt 55,2% der Frontseite ein
  • Vorne: Frontlautsprecher, Frontkamera, Licht- und Annäherungssensor, Softkey-Leiste, Tastatur, Fingerabdrucksensor in der Leertaste
  • Links: Dual-SIM-Slot / Alternativ SIM und microSD-Karte
  • Rechts: Lautstärkeregler, Power-Taste und Speed Taste zum selbst belegen
  • Unten: USB-Typ-C Anschluss, Mikrofon, Lautsprecher, 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Hinten: Dualkamera, Dual-Tone LED-Blitz
  • Keyboard ist Touch-Sensitiv
  • Keyboard mit 20% größeren Tasten
  • 151.4 x 71.8 x 8.5 mm, bei 168 g

Das BlackBerry KEY2 ist vom Design her Grundsätzlich erstmal sehr ähnlich geblieben. Besonders fällt auf, dass es deutlich dünner und eckiger ist, als der Vorgänger, sodass die U-Form nicht mehr so herorsticht. Das Gewicht ist dabei auch niedriger, was mir persönlich weniger gefällt, weil es sich zu leicht anfühlt. Zudem sind die Tasten des Keyboards sind 20% größer geworden. Dadurch ist das Tippen deutlich angenehmer und die Eingewöhnung deutlich einfacher geworden, denn für mein Empfinden waren die Tasten des KeyOne doch zu klein. Neben den Standardtasten an der Seite ist zudem der Convenience Key weiterhin mit dabei und kann beliebig, z.B. mit Google Assistant, belegt werden.

Die hintere Oberfläche vollständig gummiert und ist recht angenehm. Es fühlt sich meiner Meinung nach nur etwas rutschig an. Ansonsten gefällt mir das Design persönlich sehr.

Zur Auswahl hat man zwei verschiedene Farben. Die schwarze Version ist ähnlich wie die Black Edition des KeyOne komplett schwarz, während die silberne Version zwischen den schwarzen Farben mit silbernem Gehäuse kommt.

Positiv

  • Schöne und hochwertige Verarbeitung
  • Sehr schönes Design
  • Größere Tasten als Vorgänger
  • Convenience Key zum freien Belegen an der Seite

Negativ

  • Keine IP-Zertifizierung
  • Etwas zu leicht
  • Statt Touch-Navigationsleiste, hätte man das Display größer machen können

BlackBerry KEY2 Tastatur

BlackBerry KEY2 test

  • 35-Knopf-Tastatur mit Gestenunterstützung, ähnlich dem BlackBerry Trackpad
  • 52 anpassbare Shortcuts in Kombination mit der neuen Shortcut-Taste
  • Hintergrundbeleuchtung

Das Keyboard des BlackBerry KEY2 hat jetzt 20% größere Tasten. Das ist super, da die Tasten des KEYOne sehr klein waren. Die Tasten lassen sich zudem leichter drücken, weshalb das umgewöhnen auf das Tippen mit echten Knöpfen deutlich einfacher ist. Es war praktisch kaum Eingewöhnungszeit nötig um schnell zu Tippen. Schwieriger hingegen fiel mir das Gewöhnen an das eingeben von Zahlen in Kombination mit der alt-Taste. Symbole eingeben kann man leicht mit der sym-Taste, die die Bildschirmtastatur für Symbole öffnet, weshalb die Hardware-Tastatur übersichtlich bleibt. Neben der Leertaste, die als Fingerabdrucksensor genutzt wird und noch immer eines der coolsten Funktionen des BlackBerry KEY2 ist, gibt es jetzt eine neue Taste im Keyboard.

Vorher konnte man auf dem Home-Bildschirm Buchstaben betätigen um Schnellaktionen durchzuführen. Man kann den Tasten insgesamt 52 Aktionen zuordnen. Das hat zwar gut funktioniert, war aber nicht universell von überall aus anwendbar. Dank der neuen Schnellaktionstaste, kann man auch außerhalb des Homescreens schnell Apps starten, Funktionen aktivieren und mehr.

Die Gestensteuerung eignet sich gut zum Scrollen, Wischen von Seiten oder Bildern und zum Korrigieren von Tippfehlern. Ein Wisch nach links löscht das letzte Wort und durch doppeltes Tippen lässt sich der Cursor Modus aktivieren, mit dem man durch Texte einfach navigieren kann. Dank den Gesten und den Schnellaktionstasten muss man das Display deutlich weniger oft berühren als bei anderen Smartphones.

Die einzelnen Tasten sind übrigens im typischen BlackBerry-Stil gehalten. Bedeutet, zwei von vier Kanten sind abgeschrägt (nach oben und Richtung mitte).

  • Größere Tasten, einfachere Eingewöhnung
  • Schneller Fingerabdrucksensor in der Leertaste
  • Bis zu 52 Shortcuts möglich
  • Gestenunterstützung der Tastatur funktioniert sehr gut
  • Leichte Navigation durch Texte
  • Hintergrundbeleuchtung

Negativ

  • Das Eingeben von Zahlen könnte einfacher und intuitiver sein

BlackBerry KEY2 Hardware

  • 6 GB RAM
  • 64 GB / 128 GB interner Speicher, erweiterbar per microSD
  • Qualcomm Snapdragon 660 Prozessor mit Adreno 512 Grafikkarte
  • Schneller Fingerprintsensor in der Leertaste
  • Bluetooth 5.0, A2DP, LE, EDR
  • Dual-SIM-Slot (Dual 4G, Dual Standby)
  • IPS LCD Display
  • 3,5 Klinkenanschluss
  • Softkeys für Navigationsleiste
Display
  • 4,5 Zoll IPS LCD Display
  • 3:2 Verhältnis
  • 1620 x 1080 Auflösung
  • Display zu Body-Verhältnis: 55,2%
  • 402 ppi Pixeldichte
  • Corning Gorilla Glass 3
Prozessor
Grafikchip
  • Qualcomm Snapdragon 660 (4×2.2 GHz Kryo 260 & 4×1.8 GHz Kryo 260)
  • Adreno 512 GPU
Arbeitsspeicher
  • 6 GB RAM
Interner Speicher
  • 64/128 GB Speicher
  • Erweiterbar per microSD-Karte
Kamera hinten
  • Dualkamera: 12 MP (f/1.8, 1/2.3 Zoll, 1.28 µm, Dual Pixel PDAF) und 12 MP (f/2.6, 1.0µm, PDAF)
  • Phase Detection Autofokus (PDAF)
  • Dual Tone LED Flash
  • Zweifach-Zoom (Tele)
  • Funktionen: Portrait, Panorama, Filter, Slow-Motion, Scanner, Geo-tagging, Touch-Fokus, Gesichtserkennung, Auto HDR
  • Video: 4K (30 FPS), FullHD (24/30/60 FPS), 720p (HD 24/30/60 FPS)
  • Slow Motion (Zeitlupe) bei 720p 120 FPS
  • „Erweiterte Videostabilisierung“
Kamera vorne
  • 8 MP (f/2.0, 1.12µm), 1080p
  • Auto HDR
  • Videos: 720p, 1080p, 30 FPS
  • Funktionen: Panorama
Betriebssystem
  • Android 8.1
Akku
  • 3500 mAh
  • Quickcharge 3.0
  • USB-PD
Konnektivität
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Dual Band
  • WiFi-Direct, Hotspot
  • Bluetooth 5.0, A2DP, LE, EDR
  • GPS: A-GPS, GLONASS, BDS2
  • NFC
  • USB Typ-C, USB 3.0, OTG
  • FM-Radio
Sensoren
  • Licht- und Annäherungssensor
  • Beschleunigungssensor
  • Fingerabdrucksensor
  • Gyrosensor
  • Kompass
Maße
  • 151.4 x 71.8 x 8.5 mm
Gewicht
  • 168 g
Weitere Details
  • Lieferumfang: BlackBerry Key2, Quick-Charge 3.0 Netzteil und Kabel, SIM-Tool

Positiv

  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Dual-SIM
  • Erweiterbarer interner Speicher
  • 6 GB RAM
  • Bluetooth 5.0, FM-Radio, USB-C, Galileo-GPS
  • Sehr schneller Fingerabdrucksensor in der Leertaste

Negativ

  • Prozessor „nur“ obere Mittelklasse
  • Keine Gesichtserkennung

BlackBerry KEY2 Display

BlackBerry KEY2 test

  • 4,5 Zoll IPS LCD Display
  • 3:2 Verhältnis
  • 1620 x 1080 Auflösung
  • Display zu Body-Verhältnis: 55,2%
  • 402 ppi Pixeldichte
  • Corning Gorilla Glass 3
  • Nachtmodus, Ambient-Display bei Benachrichtigungen

Da das BlackBerry KEY2 mit Hardwaretasten ausgestattet ist, ist das Display mit 4,5 Zoll kleiner als bei aktuellen Flaggschiffen. Es handelt sich dabei um ein IPS-LCD Panel mit einer Auflösung von 1620 zu 1080 und einem Verhältnis von 3:2. Ein AMOLED-Display und damit auch ein Always on Display wäre ein schönes Update gewesen, jedoch ist das Display trotzdem relativ gut. Farben, Kontrast, Sättigung sind ziemlich gut und können überzeugen. Den einen oder anderen könnte höchstens das Format stören, denn wer mit dem 3:2 Format Videos oder Filme schaut, wird sich vielleicht nicht an den Balken oben und unten erfreuen. Dadurch erhält man einen Filmlook, den man mögen kann, oder auch nicht.

Positiv

  • Gute Farben, Kontrast und Helligkeit
  • Nachtmodus
  • Ambient Display bei Benachrichtigungen im Standby

Negativ

  • Kein Always-On Display
  • Schwarze Balken beim schauen von Videos und Filmen aufgrund des Formats

BlackBerry KEY2 Kamera

BlackBerry KEY2 test

  • Dualkamera: 12 MP (f/1.8, 1/2.3 Zoll, 1.28 µm, Dual Pixel PDAF) und 12 MP (f/2.6, 1.0µm, PDAF)
  • Phase Detection Autofokus (PDAF)
  • Dual Tone LED Flash
  • Zweifach-Zoom (Tele)
  • Funktionen: Portrait, Panorama, Filter, Slow-Motion, Scanner, Geo-tagging, Touch-Fokus, Gesichtserkennung, Auto HDR
  • Video: 4K (30 FPS), FullHD (24/30/60 FPS), 720p (HD 24/30/60 FPS)
  • Slow Motion (Zeitlupe) bei 720p 120 FPS
  • „Erweiterte Videostabilisierung“
  • Frontkamera 8 MP (f/2.0, 1.12µm), 1080p
  • Videos: 720p, 1080p, 30 FPS
  • Funktionen: Panorama,
  • Auto HDR

Das BlackBerry KEY2 hat nun auch den Sprung zur Dualkamera geschafft. Dank den neuen Sensoren hat sich die Qualität zwar spürbar verbessert, aber insgesamt ist die Qualität eher (obere) Mittelklasse. Bilder sehen bei Tageslicht ziemlich gut aus und Farben, Dynamikumfang und Kontrast können überzeugen. Lediglich bei der Schärfe muss man leichte Abstriche machen. Die Sättigung scheint auf manchen Bildern etwas höher als sie sein sollte und auch die Farbtemperatur ist manchmal leicht warm. Trotzdem kann man damit vernünftige Bilder machen und für den Alltag reicht die Kamera definitiv bei Tageslicht aus.

BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto BlackBerry KEY2 Kamera Foto

Die Zoomqualität des Telesensors ist in Ordnung. Bilder sind etwas weniger Scharf und es gibt leichte Farbunterschiede, aber das ist noch in Ordnung. Der Sensor schwächelt nur bei Low-Light, was unter anderem auch an der deutlich geringeren Blende liegen sollte. Das führt dazu, dass Bilder verwaschen und Details verschwinden.

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Eine weitere Funktion, die die Hauptkamera bietet, ist der Portrait-Modus, der nicht mit der Frontkamera funktioniert. Der Portrait-Modus funktioniert zwar und trennt Objekte ganz ordentlich vom Hintergrund, aber es ist nicht immer fehlerfrei, sodass es sein kann, dass Teile des Hintergrunds scharf sind und die Trennung nicht immer ganz sauber ist. Leider lässt sich der Grad der Tiefenunschärfe nicht einstellen, weshalb der Bokeh-Effekt in manchen Situationen zu unrealistisch wirkt.

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Im Low-Light sieht man die Schwächen des BlackBerry KEY2. Für Social Media sollten die Bilder ausreichen, jedoch erkennt man, wenn man die Bilder im Detail betrachtet, dass die Bilder leicht bis stärker verwaschen sind und Details verloren gehen. Das liegt daran, dass bei zu wenig Licht, die Verschlusszeit spürbar erhöht wird, weshalb man das Smartphone stabil genug halten muss, was nicht ganz so einfach ist. Es ist aber deutlich besser als der Vorgänger und der Grünstich ist komplett verschwunden.

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Das Blackberry KEY2 ist nicht unbedingt ein Selfie-Smartphone. Das sieht man daran, dass ziemlich weich gezeichnet sind und im Low-Light schnell Rauschen eintritt, trotz einer Blende von f/2. Man sollte also versuchen das Gesicht in diesen Situationen mit Lichtquellen auszuleuchten. Einen Portrait-Modus gibt es hier nicht und auch ein Beauty-Modus fehlt, aber da die Bilder sowieso relativ weich sind, braucht man diesen wahrscheinlich auch nicht. Ansonsten sind Farben und Kontrast ok. Die Bilder wirken nur etwas blass.

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Videos sind in Ordnung, wenn auch etwas matschig, da Farben nicht sehr hervorstechen und sich relativ schnell Artefakte bilden. Letzteres geschieht vor allem bei Bewegung, da die „Enhanced Video Stabilization“, wo nicht klar spezifiziert ist, ob es sich dabei um OIS oder EIS handelt, kaum etwas zu bewirken scheint, weshalb jeder Ruckler mitgenommen wird. Maximal kann man hier bis 4k 30 FPS.

Übrigens: Wer Wert auf Sicherheit legt, kann die Kamera-App und die Galerie so einstellen, dass Bilder nicht richtig angezeigt werden, wenn man nicht den Finger auf die Leertaste (Fingerprintsensor) legt. Falls man also Angst davor hat jemanden ein Foto machen zu lassen, der dann aus Neugier etwas zu weit wischt, kann man so ungewollte Blicke auf kürzlich geschossene und ältere Fotos und Videos verhindern.

Positiv

  • Kamera ist gute Mittelklasse
  • Fotos können nach dem Aufnehmen automatisch verschlüsselt werden um fremde Blicke ab
  • Low-Light-Fotos zumindest deutlich besser als beim Vorgänger

Negativ

  • Frontkamera nur durchschnittlich
  • Videoqualität durchschnittlich
  • Stabilisierung quasi ohne Funktion

BlackBerry KEY2 Performance

  • Qualcomm Snapdragon 660 Prozessor mit Adreno 512 Grafikkarte
  • 6 GB RAM

BlackBerry KEY2 test

Der Snapdragon 660 mit der Adreno 512 GPU ist in der oberen Mittelklasse angesiedelt. Wenn man die Benchmarks betrachtet wirkt die Leistung nicht besonders stark, aber für die meisten Anwendungen und ein relativ flüssiges System reicht die CPU definitiv aus. Aktuelle Spiele laufen ohne Probleme auf mittleren Einstellungen und doch besser als erwartet, was aber mit Sicherheit auch an der Auflösung des Displays liegt. Es ist nur sehr schade, dass man bei dem Preis nicht zumindest den Snapdragon 835 eingesetzt hat, der sich mit Sicherheit besser angeboten hätte. Mit 6 oder 8 GB RAM sollte man genug Arbeitsspeicher für alle aktuellen Anwendungen haben.

Getestete Spiele (höchste Grafikeinstellungen): Dragon Ball Ledends, Tekken, Final Fantasy 15 Pocket Edition, PUBG Mobile, Need for Speed No Limits (Vulkan), Vainglory (Vulkan), Heroes of Incredible Tales (Vulkan), Hearthstone. Alle liefen auf mittleren Einstellungen sehr flüssig und ohne Probleme.

Benchmarks findet Ihr unten. Wichtig: Die Werte variieren mit jedem Test, mit jedem Software-Update und unter verschiedenen Bedingungen sehr stark und dienen als Richtwerte, die für mich persönlich kaum etwas aussagen, da sie die Nutzererfahrung kaum widerspiegeln. Daher lasse ich Vergleiche mit anderen Geräten gerne aus.

BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark BlackBerry KEY2 Benchmark Antutu Geekbench PCMark 3DMark
Benchmark Score
Antutu 128408
Geekbench Single-Core / Multi-Core 1585 / 5044
PCMark Work 2.0 6176
3DMark Slingshot Extreme / Vulkan 1203 / 906

 


BlackBerry KEY2 Software

  • Android Oreo 8.1
  • Stock Android mit BlackBerry Extras
  • System läuft flüssig
  • BlackBerry Sicherheitsapps und Funktionen vorinstalliert

Das BlackBerry KEY2 orientiert sich stark an Stock-Android, mit einigen  Apps, Funktionen und Design-Elementen von BlackBerry. Ein Beispiel ist der Blackberry Hub, der diverse Benachrichtigungen wie E-Mails, SMS und Social Media Messages an einem Ort sammel. Wer also beispielsweise mehrere Mail-Konten hat, muss nicht zwischen diversen Apps wechseln, um alle Benachrichtigungen abzuarbeiten.

Dabei werden auch Termine, Aufgaben und Kontaktfavoriten angezeigt. Falls aktiviert. Den Hub erreicht man am schnellsten indem man den weißen Streifen an der Seite nach links aufwischt. Position, Aussehen und Transparenz lässt sich anpassen.

Das wichtigste beim BlackBerry KEY2 sind jedoch neben dem BlackBerry Hub und dem BlackBerry Messenger diverse Sicherheitsfunktionen des Systems um persönliche Daten zu schützen.

Sowohl das Betriebssystem als auch die Hardware sind mit Sicherheitsschlüsseln versehen, um dem Nutzer die „sicherste Android-Erfahrung zu bieten“. Hier greift BlackBerry auf die hauseigene DTEK Sicherheitsarchitektur zurück, die für Transparenz und Kontrolle im Bereich Datenschutz sorgt.

Eine ständige Sicherheitsüberwachung soll den Nutzer warnen, wenn die Privatsphäre von außerhalb gefährdet ist. Die Sicherheitseinstellungen lassen sich beliebig weit nach oben schrauben, sodass der Nutzer auf Wunsch auch alarmiert werden kann, wenn beispielsweise das Mikrofon eingeschaltet wird.

Nützlich ist die Funktion eine Sperrtaste festlegen zu können, die, wenn man sie betätigt, das Smartphone so sperrt, sodass man es nur durch Eingabe des Pins oder Passworts entsperren kann. Der Fingerprintsensor wird bis zum Entsperren deaktiviert. Wenn man also Befürchtet, dass jemand im Schlaf oder in einem ähnlichen Zustand unerlaubt die eigene Hand nutzt um das Smartphone zu entsperren und Daten zu stehlen, kann dies durch betätigen der Sperrtaste unterbinden.

Für den Fall, dass man ein wichtiges Dokument oder eine wichtige Nachricht lesen will, aber der Sitznachbar meint rüberschielen zu müssen, gibt es die Möglichkeit den Großteil des Displays zu schwärzen und nur durch ein kleines Fenster sichtbar zu machen, welches beweglich ist. Dabei kann man das Smartphone ganz normal bedienen und steuern, nur dass der sichtbare Bereich eingeschränkt ist. Auch hat man die Möglichkeit hier nach dem Aufnehmen von Screenshots Details in Bildern einfach zu schwärzen ohne einfach zu „malen“, falls man vorhat bspw. einem Kunden etwas weiterzuleiten ohne alle Informationen offen zu legen. Wer mit Geschäftskunden arbeitet, wird sich über die Möglichkeit Visitenkarten mit der Kamera-App zu scannen und Daten abzuspeichern.

Das ist nur eine kleine Auswahl an Funktionen. Für alle, denen Datensicherheit sehr wichtig ist, und auch für Menschen, die Ihr Smartphone als Arbeitshandy nutzen und Firmengeheimnisse wahren müssen, ist ein BlackBerry sicher eine gute Wahl. Sicherheit gehört zu den Dingen, die BlackBerry über all die Jahre ausgemacht hat und worin sie wirklich gut sind.

BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software BlackBerry KEY2 Software

Positiv

  • Android 8.1 im Stock-Design mit BlackBerry Design-Elementen
  • Viele nützliche Zusatzfunktionen, aber nicht überladen
  • Benutzerfreundlich
  • Viele Sicherheitsfunktionen und Apps

Negativ


BlackBerry KEY2 Sound

BlackBerry KEY2 test

  • Monolautsprecher: Frontlautsprecher wird nicht genutzt
  • Durchschnittliche Tonqualität der Lautsprecher
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Gute Mikrofonqualität
  • Bluetooth 5.0

Bei der Qualität der Lautsprecher hat sich leider nicht viel getan. Die Lautstärke ist ausreichend, aber die Dynamik ist eher durchschnittlich und bei hoher Lautstärke wird der Ton blechern und verliert an Qualität. Man kann es als Mittelklassesound bezeichnen.

Die Mikrofonqualität ist aber gut und auch den Klinkenanchluss hat das BlackBerry KEY2 nicht verloren, was ein Bonus für alle ist, die gerne ihre kabelgebundenen Kopfhörer nutzen.

Positiv

  • Gute Telefonqualität
  • Gute Mikrofonqualität
  • 3,5 mm Klinkenanschluss
  • Bluetooth 5.0 und aptX HD

Negativ

  • Kein Stereosound

BlackBerry KEY2 Akkulaufzeit

  • 3500 mAh Akku
  • Quick-Charge 3.0

Die Akkulaufzeit des BlackBerry KEY2, welches mit 5 mAh (!) weniger kommt, unterscheidet sich gar nicht vom KEYOne und ich komme auf etwa 5,5 Stunden Screen-on-Time. Das ist eine gute Leistung für ein Business-Smartphone und sollte einen gut durch den Tag bringen.

Der Akku wird mit dem Quick-Charge 3.0 Standard geladen, ist aber deutlich schneller dank „Boost Mode“, wo die Prozessorleistung runtergefahren wird. Innerhalb von ungefähr 1 – 1,5 Stunden erreicht man die 100% Marke, abhängig davon ob man das Smartphone beim Laden nutzt, oder nicht.

Positiv

  • Gute Akkulaufzeit
  • Schnelles Laden

Negativ

  • Kein kabelloses Laden

BlackBerry KEY2 Preis und Verfügbarkeit

Das BlackBerry KEY2 ist bereits bei diversen Händlern in den Farben Schwarz und Silber erhältlich und kostet aktuell 649 Euro in der 64GB Version und 699 Euro in der 128GB Version. Damit ist der Preis etwa 50 bis 100 Euro teurer als beim Vorgänger. Mit diesem Preis ist das BlackBerry KEY2 nicht wirklich günstig. Es ist aber auch zum einen ein sehr einzigartiges Smartphone, zum anderen ein Smartphone, welches an Business-Nutzer gerichtet ist. Andere Arten von Nutzern werden mit Sicherheit ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mit anderen Smartphones erhalten.

BlackBerry KEY2 test

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Prozessor Samsung Exynos 9810, Octa-Core-SoC (4 x 2,7 GHz + 4 x 1,7 GHz) (Europa),
Qualcomm Snapdragon 845 Octa-Core-SoC (4x 1,7 + 4x 2,6 GHz) (USA, andere Regionen)
Arbeitsspeicher 4 GB 6 GB
Hauptspeicher 64 GB UFS 2.1, per microSD-Karte um bis zu 400 GB erweiterbar
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Frontkamera 8 MP mit f/1.7-Blende und Autofokus
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Speicher: 64 GB UFS 2.1 Speicher, erweiterbar per microSD-Karte (bis 2TB)
Betriebssystem: Android 7.1.1, Samsung Experience
Kamera hinten:  Dual-Kamera (Dual-OIS), Weitwinkel-Sensor: 12 MP, f/1.7, OIS, Tele-Sensor: 12 MP, f/2.4, OIS2x verlustloser digitaler Zoom, 10x Digitaler Zoom, Dual Pixel Autofokus, CMOS, Videos bis 4K 30 FPS (60 FPS bei 1080p),
Bokeh-Modus für Fotos im Live-View Modus, Dual OIS für besser stabilisierte Fotos und Videos
Kamera vorne:  8 MP weitwinkel, f/1,7, OIS, CMOS
Anschlüsse: USB-Type-C, Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinke)
Akku: 3.300 mAh, nicht austauschbar, adaptive fast charging (schnelles Laden), wireless charging (kabellos)
Sensoren: Iris-Sensor, Drucksensor, Beschleunigungssensor, Barometer, Fingerabdrucksensor, Gyrosensor, Geomagnetischer Sensor, Hallsensor, Herzfrequenzsensor, Annächerungssensorsensor, RGB-Lichtsensor

 

Xiaomi Mi6

Xiaomi Mi6

Unser Test: Xiaomi Mi6 Test: Günstiger High-End Geheimtipp aus China

Qualitativ nicht weit weg von den Samsung-Handsets und anderen Konkurrenten verorten wir dieses Smartphone von Xiaomi. Das junge Unternehmen schafft es mit dem Xiaomi Mi6 erneut, atemberaubende Technik mit einem Preis zu kombinieren, der so niedrig angesetzt wurde, das man sich verwundert die Augen reibt. Umgerechnet für unter 400 Euro könnt ihr hier nämlich ein High-End-Smartphone erstehen, welches beim Arbeitsspeicher, dem Flash-Speicher und dem Akku sogar das Galaxy S8 hinter sich lässt.

Dazu sieht es großartig aus und auch Kamera sowie die Displayqualität wissen zu überzeugen, wenngleich hier Samsung aktuell nicht zu toppen ist für Xiaomi. Wenn ihr bei TradingShenzhen vorbeischaut, findet ihr die 64-GB-Version dieses wunderschönen Smartphones bereits für unter 390 Euro. Dafür erhaltet ihr das Gerät mit Multi-Language-Unterstützung, wie so oft fehlt allerdings die Unterstützung für Band 20.

Display: 5,15 Zoll IPS LCD Display (1.920 x 1.080 Pixel / 428 PPI / 71,4% Screen-to-Body Verhältnis)
Prozessor: Qualcomm MSM8998 Snapdragon 835 Octa-Core (4×2.45 GHz Kryo & 4×1.9 GHz Kryo)
Arbeitsspeicher: 6 GB RAM
Speicher: 64/128 GB interner Speicher (nicht erweiterbar)
Betriebssystem: MIUI 8 basierend auf Android 7.1.1 Nougat
Kamera: Hauptkamera 12 MP Dual-Kamera Sony IMX386 (f/1.8, 4 Achsen OIS) und Samsung S5K3M3 (f2.6), Frontkamera mit 8 MP
Anschlüsse: USB-Type-C (kein 3,5 mm Kopfhöreranschluss, dafür mitgelieferter Adapter)
Akku: 3.350 mAh, unterstützt Quick Charge 3.0
Sensoren: Gyroskop, Beschleunigungssensor, Fingerabdrucksensor, Compass, Barometer, Licht- und Annäherungssensor

 

Google Pixel 2

google pixel 2 xl

Unser Test: Google Pixel 2 & Pixel 2 XL im Test: Tolle Smartphones mit KI-Features

Letztes Jahr ging das Google Pixel 2 und sein großes Geschwisterchen bereits in die zweite Runde und wieder gelang es den Kaliforniern, ein Premium-Smartphone zu präsentieren. Kein Kopfhörerausgang, kein Wireless Charging und kein Platz für eine Speicherkarte — es gibt also durchaus noch Luft nach oben bei den Pixel-Smartphones.

Dass es bei uns dennoch für eine richtig gute Bewertung langt, hat mit einer sehr starken Kamera zu tun, die mit zum besten gehört, was die Branche zu bieten hat. Außerdem profitieren Pixel-2-Besitzer natürlich davon, dass sie pures Android geboten bekommen und stets als erstes neue Updates erwarten dürfen.

Günstig sind auch diese Smartphones nicht, denn es geht erst bei 799 Euro los, aber wir haben es eben auch mit absoluter Premiumklasse zu tun. Google ist also das Kunststück gelungen, mit seiner Pixel-Reihe direkt in die High-End-Liga einzusteigen. Das Pixel 2 und das Pixel 2 XL brauchen sich hinter den Handsets anderer Hersteller sicher nicht verstecken – warten wir mal ab, ob ab dem Pixel 3 dann auch die Verkaufszahlen dementsprechend ausfallen, denn verglichen mit Samsung und Apple sind die Absätze der Pixel-Smartphones eher überschaubar.

Pixel 2 Pixel 2 XL
Display 5 Zoll, FHD (1920 x 1080) AMOLED bei 441 ppi, geschützt durch Gorilla Glass 5 6 Zoll, QHD+ (2880 x 1440) pOLED-Display bei 538 ppi, geschützt durch Gorilla Glass 5
Prozessor Qualcomm Snapdragon 835, 64-Bit-Achtkernprozessor mit 2,35 GHz und 1,9 GHz Qualcomm Snapdragon 835, 64-Bit-Achtkernprozessor mit 2,35 GHz und 1,9 GHz
Arbeitsspeicher 4 GB LPDDR4x RAM 4 GB LPDDR4x RAM
Speicher 64 bzw. 128 GB 64 bzw. 128 GB
Betriebssystem Android 8.0 Oreo Android 8.0 Oreo
Kamera hinten 12,2 MP, 1,4 μm große Pixel, Autofokus mit Laser und Dual-Pixel-Phasenerkennung, optische und elektronische Bildstabilisierung, Blende: f/1.8, Video: 120 fps bis 1080p, 30 fps bei 4K 12,2 MP, 1,4 μm große Pixel, Autofokus mit Laser und Dual-Pixel-Phasenerkennung, optische und elektronische Bildstabilisierung, Blende: f/1.8, Video: 120 fps bis 1080p, 30 fps bei 4K
Kamera vorne 8 MP, 1,4 μm, Blende: f/2.4, Fixfokus 8 MP, 1,4 μm, Blende: f/2.4, Fixfokus
Akku 2.770 mAh 3.520 mAh
Konnektivität WLAN 2,4 G + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac 2 x 2 MIMO, Bluetooth 5.0 + LE, NFC, eSIM, GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo WLAN 2,4 G + 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac 2 x 2 MIMO, Bluetooth 5.0 + LE, NFC, eSIM, GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo

Google Pixel 2 64GB clearly white LTE 5 Zoll

Preis: EUR 655,00 oder gebraucht ab EUR 525,95

0 Kundenbewertungen

 

LG V30

Unser Test: LG V30 Test: Mein Daily-Driver, trotz seiner Schwächen

Auch LG geht mittlerweile dazu über, pro Jahr zwei Spitzenmodelle anzubieten und neben dem Flaggschiff der G-Serie ist das in der zweiten Jahreshälfte seit einiger Zeit jeweils das neue Handset der V-Reihe – in diesem Falle das V30.  Besonders beim Sound möchte man wieder punkten, die Kamera wurde weiter verbessert (wenngleich wir beim Vorserienmodell mit der Selfie-Cam noch nicht glücklich waren) und auch der Google Assistant ist mit an Bord.

Für mein persönliches Empfinden ist das V30 nicht nur stärker bestückt als das LG G6, sondern sieht auch besser aus. In unserem vorläufigen Zwischenfazit heißt es:

LG scheint mit dem V30 alle Voraussetzungen zu haben, um sich z.B. gegen das Samsung Galaxy S8+ oder das neue Galaxy Note 8 durchsetzen zu könne. Die Hardware wirkt stimmig, das Display ist auf den sprichwörtlich ersten Blick großartig und gerade im Foto- und Videobereich gibt es durchdachte Features.

Die Frage ist nun, ob sich die Leute vom hohen Preis — 899 Euro neu, aktuell aber schon für unter 500 Euro zu haben — abschrecken lassen, oder ob LG hier dem Konkurrenten Samsung ein paar Kunden abjagen kann.

Display: 6.0″, 2880 x 1440 Pixel, P-OLED, Gorilla-Glas 5, HDR 10
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835 Octa-Core-SoC mit bis zu 2,45 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Speicher: 64 GB erweiterbar via microSD-Karte um bis zu 2 TB
Betriebssystem: Android 7.1 Nougat
Kamera hinten: Dual-Cam mit 16 MP, f/1.6, Phasenvergleich-AF, Laser-AF, OIS, Farbspektrumsensor, LED-Blitz
2. Cam mit 13 MP, f/1.9, Tiefenschärfe, Weitwinkelobjektiv
Kamera vorn: 5 Megapixel mit Weitwinkel- und Standardperspektiven-Radius, f/2.2
Anschlüsse: USB Type-C 2.0 (3.1-kompatibel); 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku: 3.300 mAh mit Quick Charge 3.0, Wireless Charging
IP-Zertifizierung: IP68, MIL-STD-810G-zertifiziert
Sonstiges: Fingerprint Sensor, 32-Bit-Advanced-HiFi-Quad-DAC

LG V30 Smartphone (15,24 cm (6 Zoll) Display, 64 GB Speicher, Android 7.1) Moroccan Blue

Preis: EUR 472,90 oder gebraucht ab EUR 399,99

54 Kundenbewertungen 3.9 von 5 Sternen

 

Apple iPhone X

Apple iPhone X

Unser Test: Apple iPhone X im Test – Ist der hohe Preis gerechtfertigt?

Mann, was wurde über dieses Smartphone im Vorfeld geredet und auch berichtet. Mittlerweile ist das iPhone X also längst im Handel und unterscheidet sich im Design tatsächlich signifikant von allen Vorgängern aus Cupertino. Dennoch verkauft Apple nicht so viel davon, wie man sich insgeheim erhofft hatte — was bei Apple aber Jammern auf denkbar hohem Niveau ist.

Technisch ist es nicht weniger als das beste iPhone aller Zeiten und kommt erstmals mit einem OLED-Display, welches eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll vorweist. Das Design halte ich für äußerst gelungen, Apple hievt damit sein Smartphone endlich auf ein aktuelles Design-Level, denn zuletzt waren Samsung und Co doch deutlich enteilt.

Wer sowieso im Apple-Kosmos zuhause ist mit seiner Hardware und das entsprechende Kleingeld (ab 1 149 Euro) übrig hat, kann mit diesem Smartphone quasi nichts falsch machen: Performance, Design und auch die Kamera sind über jeden Zweifel erhaben. Gewöhnungsbedürftig ist u.a. die „Notch“ getaufte Einkerbung im oberen Display und die neue Bedienung durch den wegfallenden Home-Button.

Man gewöhnt sich aber sehr schnell dran, auch das Entsperren per Face ID scheint problemlos zu funktionieren und so gibt es unter dem Strich nicht viel zu bemäkeln. Dadurch kommt es bei uns mit 8,5 Punkten auch auf eine höhere Wertung als die gleichzeitig vorgestellten iPhone 8-Modelle.

Display: 5.8 Zoll, OLED Display, 2436 x 1125, 458 ppi
Prozessor: A11 Bionic Chip mit 64‑Bit Architektur (Hexa-core (2x Monsoon + 4x Mistral), M11 Motion-Co-Prozessor
Arbeitsspeicher: 3 GB
Speicher: 64 GB / 256 GB, nicht erweiterbar
Betriebssystem: iOS 11.1
Kamera hinten: 12 MP mit Weitwinkel- und Teleobjektiv, Dual-OIS Bildstabilisierung, Weitwinkel: f/1.8 Blende, Teleobjektiv: f/2.4 Blende, 2x optischer Zoom, bis zu 10x digitaler Zoom, 4-fach-LED True Tone Synchronblitz, Objektiv­abdeckung aus Saphirkristall, Autofokus mit Focus Pixels
Kamera vorn: 7 MP f/2.2 FaceTime HD Kamera, Retina Blitz (Bildschirm)
Konnektivität: 802.11ac WLAN mit MIMO, LTE, VoLTE, Bluetooth 5.0, NFC, GPS, GLONASS, Galileo und QZSS
Akku: 2716 mAh mit Quick Charge und Fast Charging
IP-Zertifizierung: IP67
Sonstiges: Siri als Sprachassistent, Lightning-Kopfhörer im Lieferumfang (EarPods), Farben: Silber, Space Grau

Apple iPhone X, 5,8" Display, 64 GB, 2017, Space Grau

Preis: EUR 980,00 oder gebraucht ab EUR 844,99

134 Kundenbewertungen 4.3 von 5 Sternen

 

OnePlus 6

OnePlus 6

Unser Test: OnePlus 6 – Von „gut für den Preis“ zum echten Flaggschiffkiller!

Ja, der Begriff „Flaggschiffkiller“ ist so ein bisschen verbraucht. Wenn aber ein Unternehmen wie OnePlus mit seinem Smartphone Spitzentechnik auffährt, die sogar Flaggschiffe von Samsung recht sparsam aus der Wäsche gucken lassen, kann man diesen Begriff ruhig mal wieder einsetzen – zumal das OnePlus 6 deutlich günstiger ist.

Zwischen 519 und 619 Euro werden je nach Ausführung fällig für das chinesische Handset und kommt in der Spitzen-Version dann immerhin mit 8 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher. Das sind Hausnummern, wo auch dem größten Samsung-Fanboy staunend die Kinnlade runterklappt. Dafür müssen OnePlus 6-Käufer mit der (allerdings deaktivierbaren) Notch leben.

Vor ein paar Jahren wurde OnePlus noch ein wenig belächelt für seine ersten Smartphone-Versuche, obwohl auch diese Geräte schon ordentlich waren. Seitdem merzt man die wenigen Schwachpunkte aber kontinuierlich aus und ist qualitativ längst in der ersten Smartphone-Liga angekommen. Sehr schön dabei: Mittlerweile könnt ihr die Teile regulär auf Amazon erwerben — gerade diejenigen, die sich noch an die ersten OnePlus-Jahre erinnern, werden noch wissen, dass der wunde Punkt des Unternehmens zumeist die schlechte Verfügbarkeit der Hardware war.

So oder so: Für einen wirklich fairen Preis bekommt ihr Hammer-Technik und auch ein optisch ansprechendes und gut verarbeitetes Smartphone. Lasst euch einfach mal drauf ein, nicht die immer gleichen Namen wie Huawei, Samsung, LG unter die Lupe zu nehmen und schaut beim nächsten Smartphone-Kauf mal auf diese Kiste. Hier sind die technischen Daten:

Display
  • 6,28 Zoll AMOLED Display
  • 19:9 Verhältnis – Notch Design
  • Full HD+ Auflösung (2280 x 1080)
  • Display zu Body-Verhältnis: 83,8%
  • 402 ppi Pixeldichte
  • Corning Gorilla Glass 5
Prozessor
Grafikchip
  • Qualcomm Snapdragon 845 (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.7 GHz Kryo 385 Silver)
  • Adreno 630 GPU
Arbeitsspeicher
  • 6 / 8 GB RAM
Interner Speicher
  • 64/128/256 GB Speicher (UFS 2.1)
  • nicht erweiterbar
Kamera hinten
  • 16 MP (Sony IMX 519, f/1.7, 27mm, 1/2.6″, 1.22µm, gyro-EIS, OIS) + 20 MP (Sony IMX 376K, f/1.7, 1/2.8″, 1.0µm)
  • Phase Detection Autofokus
  • Dual Tone LED Flash
  • Zweifach-Zoom (verlustlos)
  • Features: Beauty, Portrait, Panorama, Pro
  • Geo-tagging, touch focus, face detection, HDR, panorama
  • Video: 4K (30/60 FPS), FullHD (30/60 FPS), 720p (HD 30 FPS)
  • Slow Motion (Zeitlupe) bei 1080p 240 FPS und 720p mit 480 FPS
  • Zeitraffer
Kamera vorne
  • 16 MP (f/2.0, 20mm, 1/3″, 1.0µm)
  • gyro-EIS
  • Auto HDR
  • Videos: 720p, 1080p, 30 FPS
  • Features: Beauty, Portrait Modus
Betriebssystem
  • Android 8.1, OxygenOS 5.1.3
Akku
  • 3300 mAh
  • OnePlus DashCharge Netzteil
Konnektivität
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Dual Band
  • Bluetooth 5.0, A2DP, LE, aptX HD
  • GPS: A-GPS, GLONASS, BDS, Galileo
  • NFC
  • USB Typ-C, USB 2.0, OTG
Sensoren
  • Licht- und Annäherungssensor
  • Beschleunigungssensor
  • Fingerabdrucksensor
  • Gyrosensor
  • Kompass
Maße
  • 155.7 x 75.4 x 7.8 mm
Gewicht
  • 177 Gramm
Weitere Details
  • Lieferumfang: OnePlus 6, Dash Charge Netzteil und Kabel, Kunststoff-Softcover, SIM-Tool

 

HTC U11

Unser Test: HTC U11 im Test: Neuer Kamera-König mit starker Hardware

Weiter geht es mit unserer Asien-Rundreise und einem Zwischenstopp in Taiwan. Hier ist HTC ansässig – ein Unternehmen, welches seit Jahren um Marktanteile ringt, obwohl man stets sehr ansehnliche und zumeist auch sehr ordentlich ausgestattete Smartphones anbietet.

Letztes Jahr unternahm HTC mit dem U11 einen weiteren Anlauf um die Smartphone-Krone und konnte bei uns zumindest einen Score von 8,5 abräumen. Punkten kann man dabei mit – erneut – gutem Sound, zu dem man sogar noch Noise Cancelling-Kopfhörer mitliefert, außerdem könnt ihr das Smartphone unter anderem per Edge Sense-Technologie bedienen.

Das bedeutet, dass ihr eine Aktion auslösen könnt, indem ihr wahlweise das Smartphone im unteren Bereich kurz oder länger drückt. Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich sehr schnell an diese wirklich innovative Funktion. In Deutschland erhaltet ihr nur die Version mit 64 GB Speicher und 4 GB RAM, aber das reicht dicke aus – Performance-Schwierigkeiten werdet ihr damit sicher nicht haben.

Auch das Design weiß zu gefallen und so gelingt HTC mit dem U11 endlich mal wieder ein richtig großartiges Flaggschiff-Smartphone, welches erstaunlicherweise mit einer bärenstarken Hauptkamera ausgestattet ist. Erstaunlich ist das deshalb, weil das Handset seinerzeit ein bislang unerreichtes DxOMark-Ergebnis ablieferte und damit sogar das Galaxy S8 und den Ex-Champion Google Pixel hinter sich ließ.

Schade, dass die „große“ Version mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher Asien vorbehalten ist und ebenfalls schade meiner persönlichen Meinung nach, dass der Kopfhöreranschluss wegrationalisiert wurde. Der Preis von 749 Euro (UVP) ist zwar der hohen Qualität des HTC U11 angemessen, aber angesichts der Marktsituation hätte es den Taiwanern gut zu Gesicht gestanden, preislich etwas unterhalb von Apple, Samsung und Co zu liegen. Nur der Vollständigkeit halber: Mittlerweile ist das U12+ vorgestellt worden, welches in wenigen Wochen im Handel sein wird. Unserer Einschätzung nach dürfte das neue Smartphone dann dieses U11 in unserer Empfehlungs-Liste ablösen, sobald wir es ausgiebig getestet haben.

Prozessor Qualcomm Snapdragon 835, 64-bit Octa-Core, bis zu 2.45 GHz
Arbeitsspeicher 4 GB RAM oder 6 GB RAM
Speicherkapazität 64 GB oder 128 GB interner Speicher, erweiterbar um bis zu 2 TB per microSD-Speicherkarte
Display 5.5″, QuadHD (2.560 x 1.440 Pixel) SuperLCD 5, Corning Gorilla Glass 5
Kamera (hinten) 12 Megapixel, 1.4µm, f/1.7 Blende, Dual-LED-Blitz, BSI-Sensor, optische Bildstabilisierung OIS, Gesichtserkennug, RAW-Unterstützung, 32s Belichtung, Slow-Motion Video mit 1080p bei 120fps, 4K Video, Acoustic Focus
Kamera (vorne) 16 Megapixel, BSI-Sensor, 1080p Videoaufzeichnung, 10s Selbstauslöser
Anschlüsse USB 3.1 Gen1, Type-C / Display-Port / Bluetooth 4.2 / Wi-Fi: 802.11 a/b/g/n/ac (2.4GHz und 5GHz) / NFC / HTC Connect / kompatibel mit AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast
Akku 3000mAh, Quick Charge 3.0
Sensoren Edge Sensor, Umgebungslichtsensor, Annäherungssensor, Motion G-Sensor, Kompass-Sensor, Gyro-Sensor, Magnet-Sensor, Fingerabdruck-Sensor, Sensor Hub, GPS + AGPS, GLONASS
Audio HTC USonic mit Active Noise Cancellation, HTC Boomsound, 3D-Aufnahmen mit 4 Mikrofonen, Hi-RES Audio zertifiziert
Betriebssystem Android 7.1 mit HTC Sense
Besonderheiten Google Assistant, Amazon Alexa, wasser- und staubdicht (IP67)

 

Honor 10

Honor 10

Unser Test: Honor 10 im Test – Gute Smartphones gehen auch günstig

Hier haben wir wieder ein China-Smartphone und dazu noch eines der allerneuesten in unserer Reihe an Empfehlungen. Das Honor 10 reiht sich nahtlos in das Portfolio der Chinesen ein, die wiederholt starke Technik mit einem erstaunlich günstigen Preis kombinieren.

Immer öfter fällt mir auf, dass die Spitzenmodelle von Honor die Standard-Modelle vom Mutter-Konzern Huawei kannibalisieren. Den Eindruck habe ich auch hier wieder. An das Huawei P20 Pro reicht das Honor 10 lange nicht heran, gegenüber dem „normalen“ P20 könnte man schon ins Grübeln können. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass das Honor 10 in seiner Einstiegs-Ausführung schon für unter 400 Euro zu haben ist.

Für diesen Preis müsst ihr damit leben, dass im Gegensatz zu den Huawei-Spitzenmodellen kein „Leica“ auf der Kamera prangt und das Display etwas blasser ist. Dennoch ist das Honor 10 gerade für den etwas kleineren Geldbeutel eine Top-Empfehlung unsererseits.

Display
  • 5,84 Zoll IPS LCD Display
  • 19:9 Verhältnis – Notch Design
  • Full HD+ Auflösung (2280 x 1080)
  • Display zu Body-Verhältnis: 79,9%
  • 432 ppi Pixeldichte
  • Corning Gorilla Glass (Version unbekannt)
Prozessor
Grafikchip
  • HiSilicon Kirin 970 Octa-core (4×2.4 GHz Cortex-A73 & 4×1.8 GHz Cortex-A53)
  • Mali-G72 MP12
Arbeitsspeicher
  • 4 GB RAM
Interner Speicher
  • 64/128 GB Speicher
  • nicht erweiterbar
Kamera hinten
  • 16 MP (f/1.8, RGB) + 24 MP (Monochrome)
  • Phase Detection Autofokus
  • Zweifach-Zoom
  • Modi: Beauty, Portrait, Blende, Food, Kreativ, Pro etc.
  • AI Kamera (Semantische Bildaufteilung und Optimierung durch künstliche Intelligenz
  • Videos: 3840×2160 (4K, 30 fps), 2160×1064 (FHD+ 30 FPS) 1920×1080 (1080p Full HD, 30/60 FPS), 1280×720 (720p HD, 30 FPS)
  • Slow Motion bei 1080p und 720p mit 120 FPS
  • h.264 und h.265
Kamera vorne
  • 24 MP
  • Modi: Beauty, Portrait Modus, AR-Sticker
  • Video bis 1080p
Betriebssystem
  • Android 8.1, EMUI 8.1
Akku
  • 3400 mAh
  • Huawei Super Charge
Konnektivität
  • Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth: 4.2, A2DP, aptX HD, LE
  • GPS: A-GPS, GLONASS, BDS
  • NFC
  • Infrarot-Sensor
  • USB Typ-C, USB 2.0, OTG
Sensoren
  • Licht- und Annäherungssensor
  • Beschleunigungssensor
  • Fingerabdrucksensor
  • Gyrosensor
  • Kompass
Maße
  • 149,6 x 71,2 x 7,7 mm
Gewicht
  • 153 Gramm
Weitere Details
  • Lieferumfang: Honor 10, Super Charge Netzteil und Kabel, Kunststoff Softcover

 

Huawei P20 Pro

Huawei P20 Pro

Unser Test: Huawei P20 Pro im ausführlichen Test – Smartestes Kamera-Smartphone auf dem Markt

Wenn man momentan einen objektiven Blick auf die stärksten Smartphones der Welt schaut, führt kein Weg vorbei am Huawei P20 Pro. Bei diesem Smartphone scheint einfach alles zu stimmen, besonders beeindruckend ist aber die unglaublich starke Kamera, die sich auf der Rückseite aus drei Einzel-Kameras zusammensetzt.

Das in Kombination mit clever eingesetzter künstlicher Intelligenz macht das Huawei P20 Pro zu einer Top-Empfehlung nahezu ohne Schwächen. Die gibt es natürlich auch — beispielsweise wegen des nicht erweiterbaren Speichers. Aber es besitzt neben der sensationellen Kameras auch einen fetten Akku (4.000 mAh), Dolby Atmos-Sound, sehr schnell reagierende Sensoren für Gesichtserkennung und Fingerabdrücke, ein starkes Design und ein schönes Display.

Mittlerweile geht auch hier der Preis ein wenig runter, so dass ihr anstelle der ursprünglichen 899 Euro aktuell auch schon Angebote unterhalb von 800 Euro vorfindet. Und ja — bei der Ausstattung ist das Huawei P20 Pro auch jeden Cent davon wert.

Display
  • 6,1 Zoll AMOLED Display
  • 18,7:9 Verhältnis
  • FullHD+ Auflösung (2244 x 1080 Pixel)
  • 408
Prozessor
  • HUAWEI Kirin 970 Octa-Core mit NPU
  • 4 x 2,36 GHz (Cortex A73), 4 x 1,8 GHz (Cortex A53) mit i/ Co-Prozessor (Neural Processing Unit)
  • Mali-G72-MP12 GPU
Arbeitsspeicher 6 GB RAM
Interner Speicher 128 GB Speicher, nicht erweiterbar
Kamera hinten 40 MP (RGN) + 20 MP (Monochrom) + 8 MP (Telefoto mit dreifachem Zoom)
Leica Vario-Summilux-H 1:1.6-2.4/27-80 ASPH, LED-Blitz
f/1.6 – f/2.4
Light-Fusion-Technologie
5x Hybrid Zoom
Kamera vorne 24 MP, f/2.0
Betriebssystem Android Oreo 8.1, EMUI 8.1
Akku 4000 mAh
4,5V/5A Safe Supercharge
58% Ladung in 30 Minuten
Netze
  • 4G FDD LTE: B1/B2/B3/B4/B5/B6/B7/B8/B9/B12/B17/B18/B19/B20/B26/B28/B32 TDD LTE: B34/B38/B39/B40/B41 (2545~2655MHz)
  • 3G UMTS: B1/B2/B4/B5/B6/B8/B19 TDS: B34/B39
  • 2G GSM: 850/900/1800/1900
  • CAT. 18 bis zu 1,2 Gbps
Verbindungen
  • 4*4 MIMO
  • WiFi: 802.11 a/b/g/n/ac
  • Bluetooth®: BT 4.2, aptX, aptX HD, LDAC, HWA
  • NFC: Ja
  • USB-Anschluss: USB Type-C™ 3.1
  • USB-Funktionen: Aufladung, MTP, Tethering, DisplayPort, Audio, Power Delivery, OTG, PC-Modus
Sensoren
  • Ultrasonic Proximity Sensor (Annäherungssensor)
  • Umgebungslicht
  • Beschleunigungssensor
  • Fingerabdrucksensor
  • Gyroskop
  • Kompass
Audio Type C, keine 3,5 mm Klinkenbuchse
Gewicht 174 Gramm
Größe 155 mm x 73,9 mm x 7,65 mm
Weitere Details
  • Glasrückseite
  • Wasser- und Staubresistent mit IP67
  • Dual-SIM
  • Kein Wireless Charging
  • Gesichtserkennung (Face Unlock)

 

Apple iPhone 8 Plus

iPhone 8 Plus

Unser Test: Apple iPhone 8 Plus Test: Lohnt sich das Upgrade?

Im Vergleich zur Android-Konkurrenz hängt Apple auch in diesem Jahr in einigen Punkten (beim Arbeitsspeicher oder auch beim Akku) hinterher – auf dem Papier betrachtet. In der Praxis hingegen bringt Apple stets wieder das Kunststück fertig, alle Komponenten inklusive der Software so perfekt aufeinander abzustimmen, dass das Endergebnis performanter ist als das versammelte, hochgezüchtete Android-Lager.

Beim iPhone 8 Plus bietet Apple dieses mal nicht nur die bärenstarke Dual-Cam mit 2x optischem Zoom, 4fach-LED-Blitz und optischer Bildstabilisierung auf, die wir aus dem Vorjahr kennen, sondern packt nochmal eine Schippe drauf. Neu ist zum Beispiel der Porträtlicht-Modus, den wir euch in unserem Test auch mithilfe von Beispiel-Fotos vorführen. Ebenfalls neu und lange gewünscht: Ihr könnt das neue iPhone auch induktiv laden, dazu greift Apple eigens zu einer Glas-Rückseite anstelle von Metall.

Die relativ niedrige Punktwertung von 8,4 in unserem Test verdankt das iPhone 8 Plus seinem altbackenen Design und dem nicht wirklich überragenden Akku in Kombination mit dem hohen Preis. Bei 909 Euro geht beim Plus-Modell der Spaß los und wer das Smartphone kabellos laden möchte, muss für die Ladestation nochmals ordentlich Geld investieren.

Das iPhone wird selbstverständlich sehr oft von Wiederholungstätern gekauft, welche sowohl auch den Rest ihrer Technik auf Apple ausgerichtet haben, als auch schlicht wirklich überzeugt sind von den Smartphones. Wer also zwingend auf iOS als Betriebssystem seines Vertrauens setzt, kommt um die beiden Handsets aus Cupertino eh nicht drumherum.

Lesenswert: Happy Birthday, Apple iPhone – Du hast die Welt verändert

Display
  • Retina HD Display mit IPS Technologie
  • 5,5 Zoll (13,94 cm Diagonale)
  • 1920 x 1080 Pixel bei 401 ppi
  • DCI-P3 Farbraum
  • True Tone Display (Automatischer Weißabgleich passend zum Umgebungslicht – muss aktiviert werden)
  • 3D Touch
  • 625 nits
  • Dual-Domain Pixel für breite Betrachtungs­winkel
Prozessor
Grafikchip
  • A11 Bionic Chip mit 64‑Bit Architektur (Hexa-core (2x Monsoon + 4x Mistral)
  • Neurale Architektur
  • Integrierter M11 Motion Coprozessor
  • Apple GPU (three-core graphics)
Arbeitsspeicher 3 GB RAM, LPDDR4
Interner Speicher 64 GB / 256 GB, nicht erweiterbar
Kamera hinten
  • 12 Megapixel Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv, Dual-OIS Bildstabilisierung
  • Weitwinkel: f/1.8 Blende, Teleobjektiv: f/2.8 Blende
  • Zweifacher Optischer Zoom, bis zu 10x digitaler Zoom
  • Porträtmodus, Portraitlicht-Funktion
  • 4-fach-LED True Tone Synchronblitz
  • Objektiv­abdeckung aus Saphirkristall
  • Autofokus mit Focus Pixels
  • Fotos im JPEG oder HEIF-Format
  • Videoaufnahmen bis 4K 60 fps
  • Zeitlupe bis 1080p 240 fps
  • Videoformate: HEVC, H.264, h.265
Kamera vorne
  • 7 MP f/2.2 FaceTime HD Kamera, kein OIS
  • 1080p HD Videoaufnahme
  • Retina Blitz (Bildschirm)
Betriebssystem iOS 11
Akku
  • 2675 mAh, nicht austauschbar
  • Fast Charging (schnelles Laden), 50% in 30 Minuten – Kabel und Netzteil müssen extra gekauft werden
  • Wireless Charging (kabellos) nach Qi 1.2 Standard
Konnektivität LTE Cat.12
Voice over LTE (VoLTE)
802.11ac WLAN mit MIMO
Bluetooth 5.0
NFC mit Lesemodus
Position: Assisted GPS, GLONASS, Galileo und QZSS
Sensoren
  • Touch ID Finger­abdruck­sensor
  • Barometer
  • 3-Achsen Gyrosensor
  • Beschleunigungs­sensor
  • Näherungssensor
  • Umgebungslicht­sensor
Maße 158,4 x 78,1 x 7,5 mm
Gewicht 202 g
Weitere Details Hometaste mit integriertem Finger­abdruck­sensor
Unterstützt Dolby Vision und HDR10 Inhalte
Siri als Sprachassistent
Lightning-Kopfhörer im Lieferumfang (EarPods)
Farben: Gold, Silber, Space Grau

Apple iPhone 8 Plus, 5,5" Display, 64 GB, 2017, Space Grau

Preis: EUR 772,00 oder gebraucht ab EUR 680,00

47 Kundenbewertungen 4.5 von 5 Sternen

 

LG G6

Unser Test: LG G6 Test: Das Flaggschiff-Smartphone für jedermann

LG hat sich – nachdem man sich im Vorjahr mit dem modularen G5 etwas verzettelt hatte – wieder auf das Wesentliche besonnen und so resümieren wir in unserem Test:

Mit dem G6 ist LG wieder ein absolutes Premium-Smartphone gelungen, welches man nahezu jedem empfehlen kann – quasi ein „Smartphone for the Masses“. Nach dem modularen G5 hat sich LG dieses Mal ein schlicht wirkendes Flaggschiff ausgedacht, welches in nahezu allen Belangen überzeugt, besonders in den Punkten, die für so ziemlich jeden Smartphone-Nutzer entscheidend sind: Das Display, die Haltbarkeit des Geräts und die Kamera.

Und in der Tat: Das G6 wirkt tatsächlich erstaunlich unspektakulär und setzt als eines der wenigen Flaggschiff-Devices des Jahres 2017 noch auf den Snapdragon 821. Davon ab ist das G6 wirklich ein typisches „Jedermann“-Smartphone, mit dem die meisten Smartphone-Nutzer absolut zufriedenzustellen sein dürften. Abzüge gibt es für LG, weil sie außerhalb Europas eine stärkere Version anbieten: Sowohl Wireless Charging und der größere Speicher als auch der Quad DAC-Sound haben es leider nicht in unsere Version geschafft – das kann man im neuen Jahr noch besser machen.

Aktuell wird das G6 bereits für um die 320 Euro angeboten – für ein Smartphone dieser Güte auch 2018 noch ein absoluter No-Brainer, wenn ihr uns fragt.

Display: 5.7-inch FullVision® QHD+ (2880 x 1440 / 564 ppi)
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 821 Quad-Core-SoC mit bis zu 2,35 GHz
Arbeitsspeicher:  4 GB LPDDR4 RAM
Speicher: 32 GB UFS 2.0 erweiterbar via microSD-Karte um bis zu 2 TB
Betriebssystem: Android 7.0 Nougat
Kamera hinten: Dual-Kamera mit 13 MP, Weitwinkel,(f/2.4, 125°) und 13 MP Standard OIS 2.0 (f/1.8, 71°)
Kamera vorn: 5 MP Kamera mit Weitwinkel (f/2.2, 100°)
Anschlüsse: USB Type-C 2.0 (3.1-kompatibel); 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku: 3.300 mAh mit Quick Charge 3.0, Wireless Charging (nur US!)
IP-Zertifizierung: IP68
Sonstiges: Fingerprint Sensor / UX 6.0 / Dolby Vision™ / HDR10 / 32-bit Hi-Fi Quad DAC (nicht in Europa!)

LG G6 Smartphone (14,47 cm (5,7 Zoll) Display, 32 GB Speicher, Android 7.0) Schwarz

Preis: EUR 335,00 oder gebraucht ab EUR 248,59

339 Kundenbewertungen 4.1 von 5 Sternen

 

Xiaomi Mi Mix 2S

 

Xiaomi Mi Mix 2S

Unser Test: Xiaomi Mi Mix 2S im Test – Mehr Flaggschiff dank neuer starker Kamera

Und auch dieses Smartphone stammt aus China und wurde in diesem Fall von Xiaomi produziert. Die Chinesen haben mit dem ersten Mi Mix ein atemberaubendes Design-Statement herausgehauen und einen Trend losgetreten, dem sich auch Apple mit seinem iPhone X letztes Jahr nicht entziehen konnte: Dem Trend zu nahezu rahmenlosen Displays bzw. zu Smartphones mit einer außergewöhnlich hohen Screen-to-Body-Ratio.

Auch technisch gibt sich Xiaomi hier keine Blöße und kann sogar mit sehr vielen innovativen Ideen punkten, beispielsweise beim Ultraschall-Näherungssensor und dem piezoelektrischen Schallsystem. Dazu ist es eben auch eine echte Augenweide und wie der Vorgänger auch ein absoluter Hingucker, wenn ihr dieses Handset aus der Tasche hervorzaubert.

Bei TradingShenzhen könnt ihr die große Version für nur 617 Euro erstehen. Dafür bekommt ihr ein Smartphone mit dem Flaggschiff-SoC Snapdragon 845, mit 8 GB RAM und satten 256 GB internen Speicher. Sehr erfreulich seit dem Mi Mix 2: Die wichtigsten globalen LTE-Bänder werden unterstützt, auch die für Deutschland wichtigen Bänder 7 und 20.

Display
  • 5,99 Zoll Display
  • 18:9 (2:1) Verhältnis
  • Full HD+ Auflösung (2160 x 1080)
  • Display zo Body-Verhältnis: 81,9%
  • 403 ppi Pixeldichte
  • Corning Gorilla Glass 4
Prozessor
Grafikchip
  • Qualcomm SDM845 Snapdragon 845 CPU (4×2.8 GHz Kryo 385 Gold & 4×1.8 GHz Kryo 385 Silver)
  • Adreno 630 GPU
Arbeitsspeicher 6/8 GB RAM, LPDDR4
Interner Speicher 64/128/256 GB UFS 2.0 Speicher, nicht erweiterbar
Kamera hinten
  • Kamera: Sony IMX 363 Exmor RS (Hauptsensor
  • 12 MP (f/1.8, 1/2.55″, 1.4µm) + 12 MP (f/2.4, 1/2.9″, 1.0µm)
  • 4-Achsen-Bildstabilisierung
  • Dual Pixel Phase Detection Autofokus
  • Zweifach Zoom
  • Videos: 3840×2160 (4K) (30 fps), 1920×1080 (1080p Full HD) (30 fps), 1280×720 (720p HD)
  • Slow Motion bei 1080p und 720p mit 240 fps
  • Bis zu 900x Zeitraffer
Kamera vorne 5 MP
Betriebssystem Android 8.0, MIUI 9.5
Akku 3400 mAh + Quickcharge 3.0 + Wireless Charging (Qi-Standard)
Konnektivität
  • LTE Cat.12
  • FDD LTE – 1/2/3/4/5/7/8/12/13/17/18/19/20/25/26/27/28/29/30
  • WCDMA 850/900/1900/2100MHz
  • GSM 850/900/1800/1900MHz
  • WiFi 802.11a / b / g / n / ac – 2.4 GHz + 5GHz – 2 × 2 MIMO
  • Bluetooth® v 5.0 (LE bis zu 2Mbps), USB type-C, NFC, Location (GPS + GLONASS, AGPS, Beidou)
Sensoren
  • Ultrasonic Proximity Sensor (Annäherungssensor)
  • Lichtsensor
  • Beschleunigungssensor
  • Fingerabdrucksensor
  • Gyrosensor
Maße 150.9 x 74.9 x 8.1 mm
Gewicht 191 Gramm
Weitere Details
  • Keramikrückseite
  • 18 Karat Goldring um Kamerasensor (Special Edition: Zusätzlicher Ring um Fingerabdrucksensor
  • Lieferumfang: Xiaomi Mi Mix 2, Quick-Charge 3.0 Netzteil und Kabel, USB-C zu 3,5 mm Klinke-Adapter, Kunststoff Hardcover – Bei Tradingshenzhen zusätzlich: EU-Netzeiladapter, USB-C zu USB-A Adapter

 


Nennt uns unabhängig von unserer Auflistung ruhig eure Favoriten, so sie denn hier nicht auftauchen und erklärt uns in den Kommentaren, was sie für euren Geschmack zu absoluten Spitzen-Smartphones macht. Verweisen möchten wir noch auf die neuen Smartphones LG G7 thinQ und HTC U12+. Beide machten auf den ersten Blick einen großartigen Eindruck, sind aber noch nicht abschließend von uns getestet worden.

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Ja, das waren noch Zeiten, als BlackBerry noch Smartphones gebaut hat. Ich meine eigene Smartphones und nicht die Geräte, die da jetzt in Lizenz von TCL in China produziert werden. Die Kanadier wollen sich gesundschrumpfen und sind nach eigener Auskunft auch auf dem Weg der Besserung.

Dazu beigetragen haben auch die 815 Millionen US-Dollar von Qualcomm, die man sich vor Gericht zurückholen konnte. Außerdem steht man auch im Patent-Clinch mit Nokia und nachdem diese Gänge vor Gericht für BlackBerry recht lukrativ zu sein scheinen, erwischt es nun auch Facebook. Der blaue Riese sieht sich dem Vorwurf gegenüber, dass sowohl das Social Network als auch Instagram und WhatsApp — beides ebenfalls im Facebook-Besitz — mehrere Messenger-Patente BlackBerrys verletzen.

Das haben jetzt die Gerichte zu klären, nachdem laut Aussage von BlackBerry außergerichtliche Gespräche mit Facebook sehr lange, aber eben auch komplett erfolglos geführt wurden. Konkret gehe es um Verschlüsselungs-Technologien im Messenger, um die Kombination von mobile Gaming und mobile Messaging, um App-Icons, die die Zahl ungelesener Nachrichten anzeigen und weitere Message-bezogene Patente, die ihr allesamt auch in der 117-seitigen Klageschrift selbst nachlesen könnt.

Facebook selbst gibt sich aber auch kämpferisch und wirft BlackBerry seinerseits vor, dass man das Thema „Innovation“ für sich selbst lange abgehakt habe und jetzt nur noch durch Gerichtsstreits Kohle abkassieren möchte. Daran könne man den maroden Zustand des kanadischen Unternehmens bestens ablesen, unkt Facebook weiter.

Wer nun Recht behält, werden die Richter entscheiden müssen. Recht muss logischerweise auch Recht bleiben und wenn Facebook sich auf Kosten von BlackBerry bereichert hat, wird das hoffentlich auch so bewertet. Andererseits möchte man BlackBerry davor warnen, Facebook und andere fürs eigene Scheitern verantwortlich zu machen. Das Unternehmen hat sich ganz allein in die Misere manövriert, indem man die Augen gegenüber den jeweils aktuellen Smartphone-Entwicklungen einfach zu lange verschlossen hat.

via heise.de

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Umfrage: Welchen Messenger nutzt ihr am häufigsten? https://www.mobilegeeks.de/artikel/umfrage-welchen-messenger-nutzt-ihr-am-haeufigsten/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/umfrage-welchen-messenger-nutzt-ihr-am-haeufigsten/#comments Fri, 15 Dec 2017 19:00:29 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=219097 In der letzten Woche haben wir uns in diversen Beiträgen mit Messengern beschäftigt. Wir feierten das SMS-Jubiläum, erklärten euch, wie WhatsApp vom Rechner aus genutzt werden kann und haben auch unsere WhatsApp-Alternativen aktualisiert. Hier die Links zu den Artikeln unserer „Messenger-Woche“: Top 10 Alternativen zu Whatsapp What’s up, Messenger? Die größten Flops unter den Messengern […]]]>

In der letzten Woche haben wir uns in diversen Beiträgen mit Messengern beschäftigt. Wir feierten das SMS-Jubiläum, erklärten euch, wie WhatsApp vom Rechner aus genutzt werden kann und haben auch unsere WhatsApp-Alternativen aktualisiert. Hier die Links zu den Artikeln unserer „Messenger-Woche“:

Um die Geschichte mit den Messengern jetzt richtig rund zu machen, wollen wir auch dieses Jahr euch befragen, wie es um eure Gunst bestellt ist, was diese beliebten Chat-Tools angeht. Damit das ein bisschen spannender wird, wollen wir zunächst darauf schauen, wie das Resultat aus den letzten Befragungen lautete.

Zum ersten Mal fragten wir euch 2014 nach eurem Top-Messenger. Die Top 5 damals:

  1. BBM
  2. WhatsApp
  3. Hangouts
  4. Threema
  5. Facebook Messenger

2015 haben wir nicht nachgehakt, aber 2016 haben wir die Frage mit einer etwas veränderten Messenger-Liste erneut gestellt. Auch hier wollen wir euch wieder die ersten fünf Plätze auflisten, die im letzten Jahr aus über 4.000 Teilnehmern ermittelt wurden:

  1. BBM
  2. WhatsApp
  3. Threema
  4. Telegram
  5. Hangouts

In diesem Vergleich finde ich direkt mehrere Dinge ungewöhnlich: Das geht schon damit los, dass 2014 und auch 2016 der BBM von BlackBerry die Liste anführt. Dass WhatsApp sich tapfer schlägt, überrascht hingegen weniger. Aber was ist mit dem Facebook Messenger los? 2014 wurde er immerhin noch 5., im letzten Jahr wurde er dann von Telegram aus den Top 5 verdrängt, welches auch noch Hangouts hinter sich lassen konnte.

Threema konnte immerhin einen Platz gut machen gegenüber dem Vorjahr und kam somit 2016 auf Platz Drei ins Ziel. Aber klar — wir sind natürlich auch nicht behämmert und wissen, dass wir

  • a) uns als Tech-Blog schon in einer Blase befinden und nicht den üblichen Landesdurchschnitt abbilden und
  • b) damit rechnen müssen, dass sich eine Community — beispielsweise die von BlackBerry-Fans — vielleicht einfach stärker engagiert hat in der Umfrage als andere.

Aber sei es drum: Auch 2017 wollen wir wieder nachhören, welcher Messenger in der Lesergunst ganz weit oben steht. 2016 landeten übrigens mit iMessage, dem Facebook Messenger und dem Neu-Durchstarter Signal gleich drei Messenger auf Platz 6 mit jeweils zwei Prozent der Stimen — ich bin gespannt, ob es eine von diesen Alternativen in die neuen Top 5 schaffen können.

Noch kurz zu den Regeln, bevor ich euch dann auf die Umfrage loslasse: Gefragt ist nach dem von euch am häufigsten und liebsten genutzten Messenger. Egal also, ob ihr zum Beispiel für Beruf und Freizeit unterschiedliche Messenger nutzt oder zehn Messenger installiert habt, weil jeder eurer Freunde einen anderen Dienst nutzt. Wir wollen nur euren Favoriten wissen oder alternativ, ob ihr einen Chat-Service nutzt, der in unserer Aufzählung fehlt oder ob ihr gar überhaupt keinen Messenger im Einsatz habt.

In den Kommentaren könnt ihr eure Wahl dann wie immer gerne noch ausführen und präzisieren. Wieso zieht ihr Messenger A dem Chat-Dienst B vor, wieso ist C für euch untragbar usw. Ich sage jetzt schon mal lieben Dank fürs Mitmachen und bin sehr gespannt auf eure Abstimmung:

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BlackBerry Motion: Neues Mittelklasse-Smartphone ohne Tastatur ist offiziell https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-motion/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-motion/#respond Mon, 09 Oct 2017 18:00:06 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=215774 In Dubai findet derzeit die Gitex Technology Week statt und diesen Rahmen hat sich BlackBerry bzw. TCL herausgepickt, um das neue BlackBerry Motion offiziell der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Erst vor wenigen Tagen war das Handset geleakt, jetzt bekommen wir die Bestätigung, dass wir dort das tatsächliche Motion zu sehen bekommen haben. Wie also schon bekannt, […]]]>

In Dubai findet derzeit die Gitex Technology Week statt und diesen Rahmen hat sich BlackBerry bzw. TCL herausgepickt, um das neue BlackBerry Motion offiziell der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Erst vor wenigen Tagen war das Handset geleakt, jetzt bekommen wir die Bestätigung, dass wir dort das tatsächliche Motion zu sehen bekommen haben.

Wie also schon bekannt, haben wir es mit einem sehr schlichten Smartphone zu tun, welches leider sehr fette Rahmen vor allem unterhalb des Displays vorzuweisen hat. Damit wirkt es auf Anhieb nicht direkt wie ein Device, welchem man im vierten Quartal des Jahres 2017 noch den Stempel „State of the Art“ verpassen könnte.

Auch technisch haben wir es nicht mit einem Premium-Smartphones zu tun — eher um ordentliche Mittelklasse, ergänzt um die von BlackBerry bekannten Security-Features. Ein Snapdragon 625 treibt den 5,5-Zöller an, der zudem über einen überdurchschnittlich großen 4.000 mAh Akku verfügt. Hier habt ihr die wichtigsten Specs im Überblick:

  • 5,5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln mit DragonTail Glass und einer Antikratz-Beschichtung
  • Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core-SoC mit 2 GHz
  • 4 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher, per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar
  • Android 7.1 Nougat
  • 12 MP Cam hinten mit 1,55 Mikrometer großen Pixeln, f/2.0-Blende, Dual-Tone-LED-Blitz und Phase Detection Autofokus
  • Front-Cam mit 8 MP, f/2.2-Blende und 1,12 Mikrometer großen Pixeln sowie Selfie-Blitz
  • 4.000 mAh Akku mit Unterstützung für Quick Charge 3.0
  • USB-Typ-C-Anschluss
  • Dual-SIM
  • Wi-Fi 802.11ac, 5GHz, Bluetooth 4.2 LE, NFC, GPS, GLONASS
  • Sicherheit: DTEK security suite, FIPS 140-2 Full Disk Encryption, Android For Work, Google Play for Work
  • IP67-zertifiziert
  • Maße: 155,7 mm x 75,4 mm x 8,13 mm

Falls ihr auf den Bildern und im Spec Sheet den Hinweis auf eine Hardware-Tastatur vermisst: Ja, Beim BlackBerry Motion wird auf die physische Tastatur verzichtet. Stattdessen befindet sich unterhalb des IPS-Panels ein Home-Button mit BlackBerry-Logo und integriertem Fingerabdrucksensor.

Der 4.000 mAh fassende Akku soll bei „Mixed Use“ über 32 Stunden lang durchhalten und wird per USB-Typ-C-Kabel geladen. Zusätzlich zum DragonTail Glass setzt BlackBerry auf eine Nano-Beschichtung, die das Display besonders kratzfest machen soll. Außerdem zieht sich ein Rahmen aus gehärtetem Aluminium um das Smartphone, während die Rückseite mit seiner Soft-Grip-Textur versehen wurde und dafür sorgen soll, dass das Motion besonders gut und fest in der Hand liegt.

Beim Betriebssystem setzt man erneut auf Android, in diesem Fall auf 7.1 Nougat und dazu gesellen sich die BlackBerry-typischen Software- und Security-Features:

Like the BlackBerry KEYone, the BlackBerry Motion is designed with security built-in right from the start. This includes a hardened operating system and BlackBerry Limited’s proprietary technique for establishing a hardware root of trust and adding security keys to the processor. The BlackBerry Motion also comes with all the signature BlackBerry experiences that bring an unmatched level of efficiency to everything a customer does on the phone like BlackBerry® Hub, BlackBerry® Calendar, DTEK™ by BlackBerry and BlackBerry® Boost charging.

Im Mittleren Osten, wo das BlackBerry Motion zunächst zu haben sein wird, möchte TCL es als das erste BlackBerry-Smartphone vermarkten, welches über Dual-SIM-Funktionalität verfügt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird das Device für 1 699 UAE Dirham angeboten, was knapp 394 Euro entspricht. In Saudi-Arabien verlangt man 1 699 Rijal, was umgerechnet mit circa 385 Euro noch ein wenig günstiger ist.

Aktuell können wir euch noch nicht sagen, ob es dieses Handset auch nach Deutschland schaffen wird, aber ihr dürft davon ausgehen, dass das Teil hierzulande dann etwas teurer wäre, vermutlich im Bereich von 500 Euro. Sollte man für dieses Smartphone tatsächlich diesen Preis aufrufen, dürfen wir wohl getrost davon ausgehen, dass das BlackBerry Motion in Deutschland sicher kein Über-Hit wird.

BlackBerry 2017 — das sind solide, gut verarbeitete Smartphones mit den starken BlackBerry-typischen Security- und Software-Features, aber eben auch Handsets, die im riesigen Meer von Android-Smartphones ein wenig unterzugehen drohen.

Quelle: CrackBerry

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Blackberry Motion: So sieht es aus – schlicht und altbacken https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-motion/ https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-motion/#comments Fri, 06 Oct 2017 08:27:00 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=215650 Wir dürfen wohl bereits in den nächsten Wochen erwarten, dass TCL, die sich bekanntlich mittlerweile um die Produktion der BlackBerry-Smartphones kümmern, ein weiteres Smartphone dieser Kultmarke veröffentlichen. Bislang kursierte der Projektname „Krypton“, Evan Blass aka @evleaks will aber Kenntnis darüber haben, dass dieses Smartphone als BlackBerry Motion in die Geschäfte kommt. Auch ein erstes Render-Bild […]]]>

Wir dürfen wohl bereits in den nächsten Wochen erwarten, dass TCL, die sich bekanntlich mittlerweile um die Produktion der BlackBerry-Smartphones kümmern, ein weiteres Smartphone dieser Kultmarke veröffentlichen. Bislang kursierte der Projektname „Krypton“, Evan Blass aka @evleaks will aber Kenntnis darüber haben, dass dieses Smartphone als BlackBerry Motion in die Geschäfte kommt.

Auch ein erstes Render-Bild hält Evan Blass bereit und darauf sehen wir die komplette Front des Geräts, sowie eine Seite und die Unterseite samt Anschlüssen. Bedeutet: Wir können uns schon einen sehr guten Eindruck von diesem Handset machen. Damit ihr wisst, worüber ich rede, werft am besten selbst einen Blick drauf:

BlackBerry Motion von schräg oben mit Blick auf die rechte und untere Seite

Wie ihr sehen könnt, fehlt ein klassisches Element, für das BlackBerry von sehr vielen Fans so geschätzt wird: Die Hardware-Tastatur. Stattdessen erblicken wir ein Display, welches sich über den größten Teil der Front erstreckt. Unterhalb davon befindet sich ein Home-Button mit dem BlackBerry-Logo und wie ihr sehen könnt, ist um diesen Button herum nahezu unendlich viel Platz.

Soll heißen, ihr bekommt unten einen wirklich fetten Rand geboten, oberhalb des Displays hingegen gibt es einen deutlich schlankeren Rand. Finde ich ehrlich gesagt schade, dass TCL/BlackBerry diesen Platz nicht cleverer nutzt. Generell kommt das Design sehr geradlinig und schlicht daher, was ich grundsätzlich mag, aber der Blick auf die Vorderseite lässt es durch die fetten Ränder sehr altbacken wirken.

An der Seite sehen wir neben der Lautstärkeregelung und dem Power-Button noch eine zusätzliche Taste, was für TCL-Smartphones nicht ungewöhnlich ist, unten können wir sehen, dass der zentrale USB-Typ-C-Anschluss von einem Kopfhöreranschluss und einem Speaker flankiert wird. Auch hier gibt sich BlackBerry also traditionell und verzichtet nicht auf den Klinkenanschluss.

Den Gerüchten über dieses Smartphone zufolge werden wir es hier mit einem FullHD-Display zu tun bekommen, außerdem soll ein Snapdragon 625 in Kombination mit 4 GB RAM das Device antreiben. In den Home-Button wird ein Fingerabdrucksensor integriert sein und der Rahmen um das IP67-zertifizierte Gerät soll aus Metall gefertigt sein. Als Betriebssystem wird noch Android 7.0 Nougat erwartet.

Damit wissen wir noch längst nicht alles über dieses BlackBerry Motion, aber immerhin genug, um es mit ziemlicher Sicherheit im Mittelklasse-Segment des Smartphone-Marktes verorten zu können. Wie gesagt: Vermutlich wird es schon in den nächsten Wochen offiziell gemacht und spätestens dann werden wir euch auch Genaueres mitteilen können.

via SmartDroid

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BlackBerry KEYone Black Edition für 649 Euro vorgestellt https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-keyone-black-edition/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-keyone-black-edition/#comments Thu, 31 Aug 2017 08:00:00 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=213480 Wenn ich euch erzähle, dass BlackBerry bei der IFA sein KEYone vorgestellt hat, werdet ihr aus gutem Grund fragen, ob der Autor dieser Zeilen eventuell nicht mehr alle beisammen hat. Immerhin ist das BlackBerry KEYone nicht nur schon seit Ewigkeiten bekannt (es wurde im Februar im Rahmen des MWC in Barcelona vorgestellt), sondern wurde auch […]]]>

Wenn ich euch erzähle, dass BlackBerry bei der IFA sein KEYone vorgestellt hat, werdet ihr aus gutem Grund fragen, ob der Autor dieser Zeilen eventuell nicht mehr alle beisammen hat. Immerhin ist das BlackBerry KEYone nicht nur schon seit Ewigkeiten bekannt (es wurde im Februar im Rahmen des MWC in Barcelona vorgestellt), sondern wurde auch von uns bereits ausführlich getestet.

BlackBerry ist zur IFA aber tatsächlich mit einem KEYone angereist, allerdings mit der Black Edition dieses Android-Boliden. Die Hardware ist zu weiten Teilen identisch geblieben, lediglich beim (Arbeits-)Speicher hat man nachgebessert. Zusätzlich haben die Kanadier dieser neuen Variante dem Namen entsprechend auch einen Wunsch der BlackBerry-Fans erfüllt: Nachdem das Original in einer Schwarz-Grau-Kombination veröffentlicht wurde, kommt das KEYone Black Edition in mattem Schwarz. Das sind dann so aus:

Alles andere bleibt dann aber wie gehabt: Auch hier bietet BlackBerry seine bewährte Hardware-Tastatur, auch hier wird wieder ein 4,5 Zoll großes und durch Gorilla Glass 4 geschütztes Display verbaut und auch hier wird der Hobel erneut vom Qualcomm Snapdragon 625 angetrieben. Das Spec Sheet präsentiert sich uns also demnach wie folgt:

Display: 4,5-inch IPS LCD Display (1.620 x 1.080 Pixel / 434ppi) im Verhältnis 3:2 mit Corning Gorilla Glass 4
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core @ 2.0 Ghz
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Speicher: 64 GB interner Speicher, via microSD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar
Betriebssystem: Android 7.1 Nougat
Kamera: Hauptkamera mit 12 MP IMX378 Sensor, Frontkamera mit 8 MP
Anschlüsse: USB-Type-C; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku: 3.505 mAh, unterstützt Quick Charge 3.0
Konnektivität: Wi-Fi(802.11 b/g/n bei 2.4 GHz, 802.11 a/n und ac bei 5 GHz), Bluetooth 4.2, LTE, GPS
Sensoren: Gyroskope, Beschleunigungssensor, Fingerabdrucksensor
Maße: 149,3 x 72,5 x 9,4 mm

Wenn wir Punkt für Punkt die technischen Daten des originalen KEYone mit diesem abgleichen, sehen wir also zwei identische Smartphones, lediglich mit den zwei bereits erwähnten Änderungen: Statt 3 GB RAM bietet man jetzt 4 GB RAM auf, der interner Speicher wurde von 32 auf 64 GB verdoppelt und kann natürlich ebenso wie vorher mittels microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitert werden.

Alles andere unterscheidet sich nicht vom KEYone: Ihr bekommt also Software auf Basis von Android 7.1 Nougat, dazu den bewährten BlackBerry Hub und natürlich alle Sicherheits-Features, für die das Unternehmen zurecht geschätzt wird. Gleiches gilt für die hochwertige Tastatur und generell für die sehr gelungene Verarbeitung des Geräts auf absolutem Premium-Niveau.

Allerdings war es das dann auch mit „Premium“, denn leider hat man es versäumt, dem KEYone Black Edition auch ein Prozessor-Update zu verpassen und so verrichtet erneut ein Qualcomm Snapdragon 625 seine Arbeit. Das macht er sehr ordentlich, aber eben eher auf Mittelklasse-Niveau. Auch die Sony-Sensoren der Kamera sind exakt die gleichen wie bereits vor einem halben Jahr, ebenso die Kapazität des Akkus, welcher nach wie vor per USB-Typ-C-Stecker geladen wird.

Erster Eindruck

Ein Fazit fällt natürlich nicht viel anders aus als beim ersten KEYone: Ihr bekommt ein wirklich gutes Smartphone, welches allein durch seine Hardware-Tastatur ziemlich konkurrenzlos ist – also zumindest bei denjenigen, die nach wie vor ein Smartphone mit einer solchen wünschen. Der Haken dabei: Alles in allem verkauft uns BlackBerry ein — zugegebenermaßen sehr hochwertig verarbeitetes — Mittelklasse-Smartphone zu einem Premium-Preis.

Das beim MWC vorgestellte BlackBerry KEYone kostete bei Veröffentlichung 599 Euro. Wenn die Black Edition des Smartphones in verschiedenen Märkten (u.a. Deutschland) noch in diesem dritten Quartal in den Handel kommt, lautet die unverbindliche Preisempfehlung allerdings 649 Euro. Die Kanadier haben also nochmal 50 Euro drauf gepackt. Das wird vermutlich diejenigen milde stimmen, die bereits das erste Modell erworben haben und verärgert sein könnten, wenn jetzt eine bessere Variante für den identischen Preis zu haben gewesen wäre, zudem noch in einer spannenderen Farb-Version.

Alle anderen hingegen — ich inklusive — fragen sich allerdings, wie man in Zeiten, in denen man unterhalb von 400 Euro sehr starke Handsets der gehobenen Mittelklasse erwerben kann, einen solchen Premium-Preis ansetzen kann. Die nächste Frage: Wer soll das BlackBerry KEYone Black Edition kaufen? Die Antwort auf diese Frage zumindest dürfte recht einfach sein: Hartgesottene Hardware-Tastatur-Fans, die auf der Suche nach einem sicheren, gut verarbeiteten Android-Smartphone sind.

Wer mehr Infos zum BlackBerry KEYone wünscht, dem legen wir hier jetzt nochmal unseren ausführlichen Test ans Herz:

BlackBerry KeyOne im Test – Wenn Vergangenheit auf Gegenwart trifft

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30+ Tipps & Tricks für das BlackBerry KeyOne https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-keyone-tipps-tricks/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/blackberry-keyone-tipps-tricks/#comments Tue, 06 Jun 2017 17:00:39 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=206452 Das BlackBerry KeyOne mit seiner physischen Tastatur und den durchdachten Sicherheits- und Kommunikationsfeatures besetzt eine ganz eigene Nische. In diesem Artikel machen wir euch zu BlackBerry KeyOne-Profis. Mit den folgenden Tipps holt ihr wirklich alles aus eurem BB heraus: BlackBerry KeyOne Tastatur Ein Tastenkürzel hinzufügen Homescreen > Taste drücken > Aktion zuweisen Jede einzelne Taste kann […]]]>

Das BlackBerry KeyOne mit seiner physischen Tastatur und den durchdachten Sicherheits- und Kommunikationsfeatures besetzt eine ganz eigene Nische. In diesem Artikel machen wir euch zu BlackBerry KeyOne-Profis.

Mit den folgenden Tipps holt ihr wirklich alles aus eurem BB heraus:

BlackBerry KEYone keyboard

Ein Tastenkürzel hinzufügen

Homescreen > Taste drücken > Aktion zuweisen

Jede einzelne Taste kann für ein Tastenkürzel verwendet werden. Drückt einfach auf eine der Tasten, während ihr euch auf dem Homebildschirm befindet, und wählt dann eine Aktion im „Tastenkürzel zuweisen“-Fenster aus, welches daraufhin erscheint.

Ihr könnt auswählen, ob eine App geöffnet, ein Timer gestartet, die Wecker-App aufgerufen, ein Kalender-Ereignis erstellt, oder eine von vielen weiteren Aktionen durchgeführt werden soll.

„Langes drücken“-Tastenkürzel hinzufügen

Homescreen > Taste lang drücken > Aktion zuweisen

Dieses Tastenkürzel lässt sich genau wie die normalen Tastenkürzel hinzufügen. Der einzige Unterschied ist, dass ihr die Taste gedrückt halten müsst, um das Tastenkürzel hinzuzufügen. Anschließend werden euch die exakt gleichen Optionen angezeigt.

Tastenkürzel bearbeiten

App Drawer > Einstellungen > Tastenkürzel

Wenn ihr eines eurer Tastenkürzel ändern möchtet, müsst ihr nur den App Drawer öffnen und auf das Einstellungs-Zahnrad in der oberen Ecke tippen. Dadurch ruft ihr die Blackberry-Launcher-Einstellungen auf. Wählt als nächstes „Tastenkürzel“ aus und scrollt anschließend durch die Liste, um die zugewiesenen Apps und Funktionen zu ändern.

Für Wortvorschläge wischen

Beim Tippen > Unter Wortvorschlag nach oben wischen

Wenn ihr einen Text eingebt, erhaltet ihr, in einer Leiste direkt über der Tastatur, drei Wortvorschläge. Über die berührungsempfindliche Oberfläche der Tasten könnt ihr eines der Worte auswählen.

Anstatt das Wort vollständig einzugeben, könnt ihr auf dem passenden Abschnitt der Tastatur nach oben wischen.

Wenn ihr beispielsweise auf dem linken Drittel der Tastatur nach oben wischt, wählt ihr das linke Wort aus. Wischt ihr in der Mitte der Tastatur nach oben, wird das mittlere Wort ausgewählt und das rechte Wort lässt sich auswählen, indem ihr auf dem rechten Drittel der Tastatur nach oben wischt.

Wörter durch Wischen löschen

Beim Tippen > von rechts nach links wischen

Ihr könnt das letzte eingegebene Wort löschen, indem ihr auf der Tastatur schnell von rechts nach links wischt.

Durch Menüs wischen

Die berührungsempfindliche Oberfläche lässt sich auch dazu verwenden, um durch die verschiedenen Menüs zu navigieren. Wischt nach links oder rechts, um durch die Homescreens zu scrollen, oder wischt nach oben und unten, um eure E-Mails zu lesen, die Hub-Inbox oder die Einstellungen zu öffnen.

Swipe-Typing aktivieren

Einstellungen > Tastenkürzel

Interessanterweise könnt ihr die Touch-Oberfläche auch zur Eingabe verwenden, anstatt die eigentliche Tastatur zu nutzen. Öffnet dasselbe Menü wie im Schritt oben und wählt dort „Tippen durch Wischen“ aus. Wenn ihr diese Option aktiviert, könnt ihr durch Wischen die einzelnen Buchstaben eingeben, ohne auf die Tasten drücken zu müssen. Es wird wahrscheinlich eine Weile dauern, bis ihr euch an diese Einstellung gewöhnt habt, außerdem werden dadurch die anderen Touch-Wischgesten deaktiviert.

Fingerabdrücke hinzufügen

Einstellungen > Sicherheit > Fingerabdruck

In der Leertaste befindet sich ein Fingerabdrucksensor. Den Sensor könnt ihr in den Einstellungen unter „Sicherheit“ und „Fingerabdruck“ aktivieren. Wenn ihr danach gefragt werdet, eine andere Sicherheitsmethode hinzuzufügen, dann müsst ihr zuerst diesen Schritt durchführen. Anschließend gelangt ihr in das Menü, wo ihr einen neuen Fingerabdruck hinzufügen könnt. Nachdem ihr die Option ausgewählt habt, müsst ihr euren Finger/Daumen auf dem Sensor platzieren. Hebt euren Finger wieder an und wiederholt diesen Vorgang so lange, bis angezeigt wird, dass die Registrierung des Fingerabdrucks erfolgreich war.

Die Software-Tastatur aktivieren

Einstellungen > Sprachen & Eingabe > aktuelle Tastatur > virtuelle Tastatur anzeigen

Wenn ihr aus irgendeinem Grund lieber die Software-Tastatur nutzen möchtet, müsst ihr in die Einstellungen zu  Sprachen & Eingabe gehen und dort auf „aktuelle Tastatur“ tippen und die Option „virtuelle Tastatur anzeigen“ aktivieren.

Mehrere Sprachen hinzufügen

Einstellungen > Tastatureinstellungen > Blackberry Tastatur

Im selben Einstellungsmenü findet ihr die Option „Tastatureinstellungen“, wählt dort „Blackberry Tastatur“ aus. Außerdem wird dort eine Option zur Aktivierung einer mehrsprachigen Tastatur aufgelistet; tippt diese Option an und wählt die Sprachen aus, die ihr verwenden möchtet.

Zwischen den Sprachen wechseln

  • Andere Sprache wählen: Leertaste gedrückt halten
  • Zur vorherigen Sprache zurück: Alt + Enter gedrückt halten

Ihr könnt mehr als eine mehrsprachige Tastatur erstellen und zwischen den Tastaturen wechseln, indem ihr die Leertaste gedrückt haltet. Wählt dann eine der Sprachen aus, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Um zur vorherigen Sprache zurück zu wechseln, müsst ihr einfach nur Alt + Enter gedrückt halten.

Tastentöne ändern und hinzufügen

Einstellungen > Tastatureinstellungen > Blackberry Tastatur > Tastendruck-Feedback

Wählt in den Einstellungen für die BlackBerry-Tastatur die Option „Tastendruck-Feedback“ aus und aktiviert dort „Ton“. Ihr könnt außerdem einstellen, ob bei jedem Tastendruck ein Popup mit dem Buchstaben erscheinen soll.

Tastaturstatistiken ansehen

Einstellungen > Tastatureinstellungen > Blackberry Tastatur > Statistiken

Im selben Menü könnt ihr zudem eure Tastaturstatistiken aufrufen, indem ihr auf „Statistiken“ tippt. Hier wird angezeigt, wie viele Wörter, Emojis und Symbole ihr eingegeben habt. Dort wird außerdem aufgelistet, wie viele Wortvorschläge und Autokorrekturen ihr verwendet habt sowie die Anzahl der gelernten Wörter und ob ihr die physischen oder virtuellen Tasten bevorzugt.

Tippen zum Suchen

Homescreen gedrückt halten > Einstellungen > Tippaktionen > Eine Suche starten

Wenn ihr auf Tastenkürzel verzichten könnt, dann könnt ihr einstellen, dass durch eine Eingabe auf dem Homescreen eine Suche gestartet wird. Haltet den Homescreen gedrückt, wählt „Einstellungen“ und dann „Tippaktionen“ aus und aktiviert dort die Option „Eine Suche starten“.


BlackBerry Hub

BlackBerry KEYone

Genau wie die Tastatur, ist auch der Hub ein wichtiger Bestandteil des BlackBerry KeyOne. Der Hub sammelt eingehende Nachrichten und Benachrichtigungen von euren am häufigsten genutzten Konten in einer einzelnen Inbox. Er ist äußerst nützlich und ihr habt außerdem die Möglichkeit, das Erscheinungsbild und die Funktionen anzupassen.

Benutzerdefinierte Ansicht erstellen

Im Hub > Seitenmenü > Einstellungen > Ansicht hinzufügen

Die Standard-Ansicht ist zwar nützlich, aber ihr könnt auch eure eigene Ansicht erstellen. Geht in den Hub, öffnet das Seitenmenü und ruft dort die Einstellungen auf. Tippt dort auf „Ansicht hinzufügen“. Ihr könnt nun auswählen, welche Konten und Benachrichtigungen angezeigt werden sollen. Ihr könnt außerdem einen „Ungelesen“-Filter hinzufügen, damit nur die ungelesenen Benachrichtigungen angezeigt werden.

Standard-E-Mail-Konto ändern

Hub > Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Standard-Konto

Das Standard-E-Mail-Konto könnt ihr in den Hub-Einstellungen unter „Allgemeine Einstellungen“ ändern. Die oberste Option ist das Standard-Konto, hier könnt ihr nun das E-Mail-Konto auswählen, das standardmäßig zum Verschicken von neuen E-Mails verwendet werden soll.

Dunkles Farbschema im Hub

Hub > Einstellungen > Allgemeine Einstellungen

Unter dem Standard-E-Mail-Konto gibt es eine Option, um das dunkle Farbschema zu aktivieren. Aktiviert es und der Hub verwandelt sich von Schneeweiß zu Dunkelgrau.

Gesten anpassen

Hub > Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Wischgestenaktion

Wenn ihr im Hub eine Benachrichtigung nach links wischt, wird sie standardmäßig gelöscht. Wischt ihr sie nach rechts, wird sie stummgeschaltet. Ihr könnt diese Gesten in den „Allgemeinen Einstellungen“ des Hubs ändern.

Scrollt nach unten, bis zur Option „Wischgestenaktion“ und wählt dort aus, welche Aktionen durch die Wischgesten durchgeführt werden sollen.

Gesprächsansicht entfernen

Hub > Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Anzeigestil

Standardmäßig werden alle Antworten innerhalb einer E-Mail-Konversation in derselben Gesprächsansicht angezeigt. Wenn ihr lieber für jede Antwort eine einzelne Nachricht erhalten möchtet, könnt ihr diese Option in den „Allgemeinen Einstellungen“ ändern.

Benutzerdefinierte Benachrichtigungen erstellen

Hub > Einstellungen > Benachrichtigungen

In den Hub-Einstellungen gibt es eine Option für benutzerdefinierte Benachrichtigungen. Dort könnt ihr eine benutzerdefinierte Benachrichtigung innerhalb eines E-Mail-Kontos erstellen. Ihr könnt eine Benachrichtigung basierend auf dem Empfänger, Absender oder Betreff erstellen. Im nächsten Schritt könnt ihr auswählen, ob es einen Benachrichtigungston oder eine farbige LED-Benachrichtigung geben soll und ob die Benachrichtigung andere Benachrichtigungseinstellungen überschreiben soll.

Kontofarben ändern

Hub > Einstellungen > Konto > Kontofarbe

Weil der Hub Nachrichten von mehreren Konten anzeigen kann, inklusive Instagram, WhatsApp, SMS, Facebook und vielen mehr, ist es sehr hilfreich, die verschiedenen Konten farblich voneinander unterscheiden zu können. Ihr könnt verschiedene Farben hinzufügen, indem ihr in den Hub-Einstellungen ein Konto auswählt, dann auf „Kontofarbe“ tippt und dort einen Farbton wählt.

Konten neu arrangieren

Wenn euch die standardmäßige Anordnung der Konten im Hub nicht gefällt, könnt ihr einfach auf „Konten neu arrangieren“ tippen und die Anordnung beliebig verändern.

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Der Homebildschirm des BlackBerry KeyOne

BlackBerry KEYone

Verknüpfungen hinzufügen

Bildschirm gedrückt halten > Widgets > Verknüpfungen

Genau wie bei der Tastatur, könnt ihr auch auf dem Homescreen Verknüpfungen hinzufügen. Haltet hierzu den Bildschirm gedrückt, wählt dann „Widgets“ aus und tippt anschließend im Popup-Fenster auf die Option „Verknüpfungen“. Wählt aus, welche Verknüpfung ihr hinzufügen wollt und zieht das Icon auf den Bildschirm.

„Swipe up“-Widgets

Jede App, die über ein Widget verfügt, besitzt unter ihrem Icon auf dem Homescreen drei weiße Punkte. Wischt das Icon nach oben und wählt dann die Widget-Ansicht aus, die ihr verwenden möchtet. Das ausgewählte Widget erscheint nun jedes Mal, wenn ihr das Icon nach oben wischt.

App-Icon anpassen

Homescreen gedrückt halten > Icons

BlackBerrys Launcher unterstützt auch App-Icons von Drittanbietern. Haltet den Homebildschirm gedrückt und wählt dann „Icons“ aus. Dort findet ihr alle installierten Icon-Packs. Wenn nur das Standardpack installiert ist, tippt auf das Google-Play-Store-Icon in der oberen rechten Ecke, wo ihr anschließend neue Icon-Packs herunterladen könnt. Ladet einfach eins der Pakete herunter; nach dem Download könnt ihr es verwenden.

Produktivitäts-Registerkarte anpassen

Wischt die Produktivitäts-Registerkarte nach rechts und tippt auf das Einstellungs-Zahnrad. Anschließend könnt ihr die Größe und Transparenz der Registerkarte ändern, die Seiten tauschen oder sie komplett entfernen.

Anzeigestil der kürzlich verwendeten Apps ändern

Geht in die Einstellungen > Anzeige und scrollt dort nach unten, bis ihr die Option „Kürzlich verwendet“ findet. Ihr habt nun drei Optionen; jede von ihnen aktiviert einen anderen Anzeigestil für den „Kürzlich verwendete Apps“-Bildschirm.

Dunkles Farbschema aktivieren

Haltet den Homebildschirm gedrückt, öffnet die Einstellungen und wählt anschließend die Option „Farbschema“ aus.


Extras des BlackBerry KeyOne

Manueller Kameramodus

Kamera > Einstellungen > Steuerungsmodus > Manuell

Um den manuellen Modus zu aktivieren, müsst ihr die Kamera-App starten und die Einstellungen öffnen. Die oberste Option lautet „Steuerungsmodus“, tippt auf das Dropdown-Menü und wählt dort „Manuell“ aus.

Stromverbrauch für Apps einschränken

Akku Center > Apps und Spiele > App wählen > Leistung/Ausbalanciert/Energiesparen

Startet die App „Akku Center“, tippt auf „Apps und Spiele“ und wählt dort eine App aus. Im nächsten Bildschirm könnt ihr zwischen den Modi „Leistung“, „Ausbalanciert“ und „Energiesparen“ wählen. Letzterer schränkt den Stromverbrauch auf Kosten der Performance ein, damit der Akku länger durchhält. Die mittlere Option hat nur wenige Auswirkungen auf die Performance, spart aber trotzdem Strom. Der Modus „Leistung“ priorisiert die Performance der App, selbst wenn dies auf Kosten der Akkulaufzeit geht.

„Komfort-Taste“-Aktion

Einstellungen > Komfort-Taste

Ihr könnt der „Komfort-Taste“ (die Taste unterhalb der Lautstärkewippe) eine Funktion zuweisen, indem ihr zu Einstellungen > Komfort-Taste geht. Dort findet ihr alle verfügbaren Verknüpfungen, alternativ könnt ihr auch eine App auswählen, die durch einen Druck auf die Taste gestartet werden soll.

Gerätesuche

Startet die „Gerätesuche“-App und gebt ein, wonach ihr suchen möchtet. Wenn sich das Gesuchte auf dem Gerät befindet, sollte es dort angezeigt werden. Falls nicht, könnt ihr auch online suchen.

Boost Charging

Wenn ihr das Ladekabel mit dem Smartphone verbindet, erscheint auf dem Bildschirm eine Option, über die ihr den „Boostmodus“ aktivieren könnt. Dieser schränkt Hintergrundprozesse ein, damit der Akku so schnell wie möglich aufgeladen wird.

App-Berechtigungsprotokoll

DTEK App > Apps und Berechtigungen > Berechtigungen

Öffnet die DTEK-App und wählt dort die Option „Apps und Berechtigungen“ aus, tippt anschließend auf „Berechtigungen“. Dort könnt ihr sehen, welche Berechtigungen angefordert wurden und wie oft. Wenn ihr beispielsweise eine App habt, die zu häufig den Standort abruft, könnt ihr den Standortzugriff für diese App limitieren.

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Mit dem immer größer werdenden Markt an autonomen intelligenten Autos sind weitere Probleme quasi schon vorprogrammiert. Letztendlich sind sie nichts weiter als Computer auf vier Rädern, deshalb ist das Interesse an entsprechender Sicherheits-Software auch sehr groß. Da BlackBerry bereits eine starke Präsenz in der Automobilindustrie hat, haben sie das Problem erkannt und wollen es natürlich lösen. Mit einer neuen Software für Fahrzeuge tüftelt der einstige Handy-Pionier an einem Viren-Scanner für Autos.

Wie die meisten wissen dürfen, setzt BlackBerry viel auf das Thema Sicherheit. Ob man dem Glauben schenken mag, muss jeder für sich selber entscheiden. Erstmal jedoch schmückt sich das Unternehmen mit dieser Aussage. Es liegt also nahe, dass sich BlackBerry nach den Smartphones nun auch die Automobilbranche vornimmt. Der Viren-Scanner soll dem Fahrer also bei einer erkannten Gefahr zum Anhalten auffordern und ist angeblich auch in der Lage, neue Sicherheits-Patches auf den Bord-Computer der Fahrzeuge zu installieren.

Testen dürfen den Service derzeit die zwei High-End-Autohersteller Aston Martin und Range Rover. Laut der Webseite „Reuters“ wird vermutet, dass der Service nächstes Jahr offiziell den Startschuss für den restlichen Markt bekommt. BlackBerry wird demnach ungefähr 10 Dollar pro Fahrzeug und pro Monat generieren, was sich für mich erstmal wie ein Abo-Modell anhört. Unklar ist bislang, ob der jeweilige Autohersteller die Kosten übernehmen muss, oder sie einfach dem Käufer überlässt.

Bereits im letzten Jahr haben Ford und BlackBerry ihren Vertrag mit einem Handschlag besiegelt – sie wollen bei zukünftigen Ford-Autos enger zusammenarbeiten. Konkret bedeutet dies, dass das auf QNX basierende System bei Ford direkt von einem BlackBerry-Team weiterentwickelt wird. Schon heute fahren auf den Straßen Ford-Autos, deren Infotainment-System „Sync 3“ auf dem Betriebssystem des damaligen Handy-Marktführer basiert.

Although a connected, more software-centric automobile offers tremendous advantages to consumers, it also opens the doors to hackers. Gus Papageorgiou, BlackBerry Analytiker

Auch andere Automobilhersteller sollten sich ein Beispiel an BlackBerrys Idee für einen Viren-Scanner nehmen. Dazu muss man auch nicht zwingend mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Allerdings wird man das Thema Cybersicherheit in dieser Branche immer größer schreiben, denn ein autonomer Computer, dem man mit 130 Sachen auf der Autobahn sein Leben anvertraut, darf einfach nicht infiziert werden. Ich verweise hier mit einem Fingerzeig nur nochmal auf die traurige WannaCry Geschichte.

Quelle: reuters

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Bereits auf der CES und dem MWC haben wir für euch die neuesten Infos rund um das BlackBerry KeyOne, früher als BlackBerry Mercury bekannt, zusammengefasst. Zusammen mit TCL stellte BlackBerry das Smartphone auf der Pressekonferenz in Barcelona vor.

TCL ist auf dem Papier nun für die BlackBerry Smartphones verantwortlich und war maßgeblich an der Entwicklung des BlackBerry KeyOne beteiligt.

Das BlackBerry KeyOne ist ab dem 04. Mai erhältlich und kommt mit einer UVP von 599 Euro.

Bei uns ist das KeyOne auch schon angekommen und wir haben es fleißig getestet. Wie gut es ist und was es alles kann, zeigen wir euch hier.

Design

  • Großes Aluminiumgehäuse
  • Frei belegbare Komfort-Taste
  • Fingerabdrucksensor in Leertaste verbaut
  • Physische Tastatur

Das BlackBerry KeyOne mit QWERTY-Tastatur (in Deutschland QWERTZ) ist ummantelt von einem eloxierten Aluminiumrahmen mit einer gummierten Rückseite, auf der sich das gewohnte Logo des Herstellers befindet. Es hat die Maße 15cm x 7cm x 1cm.

BlackBerry KeyOne

Die beiden oberen Ecken des Geräts sind nur leicht abgerundet, fast noch eckig. Das Aluminiumgehäuse zieht sich hier einmal komplett um die obere Kante. Dagegen ist die untere Seite stärker abgerundet und ist auf der Rückseite weiterhin gummiert.

BlackBerry KeyOne

Zu rechter Hand sitzt der Komfort-Button, dem man verschiedene Funktionen zuweisen kann, die Laut- und Leisewippe und der Slot für SIM- sowie microSD-Karte, welche auch aus Aluminium bestehen. Der Einsatz von zwei Sim-Karten ist nicht möglich. Gegenüber befindet sich der Power-Button.

An der unteren Seite befinden sich der USB-Type-C Anschluss, Mono-Lautsprecher, sowie das Mikrofon. Den 3,5 mm Klinkenstecker für die Kopfhörer finden wir auf der Oberseite zusammen mit dem Mikrofon für die Geräuschunterdrückung.

BlackBerry KeyOne

Obwohl das KeyOne so groß wie ein 5.5 Zoll Smartphone ist, nimmt das Display nur 4,5 Zoll ein. Der Rest der Vorderseite besteht aus der QWERTY-Tastatur (in Deutschland QWERTZ). Diese besteht insgesamt aus 35 Tasten, wobei in die Leertaste ein Fingerabdrucksensor eingebaut ist.

Die Verarbeitung ist wie von BlackBerry gewohnt wirklich top. Zudem befindet sich hier noch der Front-Speaker, die Benachrichtigungs-LED und der Licht- und Annäherungssensor.

Das Gerät hat zwei Kameras – eine befindet sich vorne und die andere an der Rückseite. Die Frontkamera ist mit 8 Megapixeln ausgestattet. Die Hauptkamera auf der Rückseite hat 12 Megapixel

Insgesamt sieht das BlackBerry KeyOne auf seine Art ziemlich attraktiv aus, auch wenn ich persönlich normalerweise simplere Designs mag. Es ist einzigartig in seinem edlen Design und sticht zwischen den vielen anderen aktuellen Geräten hervor, die sich in ihrem Design gegenseitig doch sehr ähneln.

Das U-förmige Smartphone konnte nicht nur mich, sondern auch Freunde, Familie und Kollegen mit seinem Design überzeugen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Hauptkamera auf der selben Ebene wie das Gehäuse steht, da das Gerät ohnehin schon mit 1 cm dicker ist als viele andere Smartphones.

BlackBerry KeyOne

Auf der Hand fühlt es sich aber super gut an und man kann die sehr schöne und hochwertige Verarbeitungsqualität nicht nur sehen, sondern auch fühlen. Gerade in der Verarbeitung steht es den anderen großen Herstellern in Nichts nach und ist in vieler Hinsicht sogar besser.

Aufgrund der gummierten Rückseite bietet es auch einen sehr schönen Halt, wozu auch nochmal die angenehme Dicke und das Gewicht beitragen. Es sieht deutlich robuster aussieht als viele andere Smartphones. Wahrscheinlich würde das Blackberry KeyOne auch den einen oder anderen Sturz überleben, ausprobiert habe ich es aber nicht. Ich persönlich würde hier auch nicht unbedingt eine Schutzhülle nutzen, auch wenn es schon qualitativ hochwertige und schöne Cover dafür gibt.

Design und Verarbeitung gehören für mich zum besten, was der Smartphone-Markt 2017 bisher hergibt – weil es eben anders ist.

Hardware

  • Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core mit Adreno 506 Grafikkarte
  • 3 GB RAM und 32 GB ROM
  • 3.505 mAh Akku, der mit Quick Charge 3.0 geladen werden kann

Im Inneren des BlackBerry KeyOne arbeitet der Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core, dessen acht Kerne auf 2.0 GHz getaktet sind. Dieser Chip ist das erste Modell aus der 600er-Reihe, das mit dem 14 nm FinFET-Prozess hergestellt wurde und damit energieeffizienter arbeitet als frühere Modelle. Auf diesen Herstellungsprozess sind wir schon in unserem Artikel über das LG G6 eingegangen.

Für die Grafik ist der Qualcomm Adreno 506 zuständig. Die Grafikkarte bietet genug Leistung für das Spielen auf mittleren Einstellungen und ist ebenfalls mit der 14nm Prozesstechnologie hergestellt worden, die für einen deutlich geringeren Energieverbrauch sorgt. Darauf, wie gut die CPU und GPU arbeiten, gehe ich unter dem Punkt „Performance“ genauer ein.

BlackBerry KeyOne

Als Speicher stehen 3 GB RAM und 32 GB ROM zur Verfügung. Der Speicherplatz lässt sich einfach per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitern.

Der 3505 mAh starke Akku soll bei dem BlackBerry KeyOne für eine lange Lebensdauer sorgen und unterstützt Quick Charge 3.0 von Qualcomm. Auch auf den Akku gehen wir später nochmal genauer ein.

Technische Daten

Display: 4,5-inch IPS LCD Display (1.620 x 1.080 Pixel / 434ppi) im Verhältnis 3:2 mit Corning Gorilla Glass 4
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 625 Octa-Core @ 2.0 Ghz
Arbeitsspeicher: 3GB RAM
Speicher: 32 GB erweiterbar Speicher via microSD-Karte um bis zu 2 TB
Betriebssystem: Android 7.1 Noug
Kamera: Hauptkamera mit 12 MP IMX378 Sensor, Frontkamera mit 8 MP
Anschlüsse: USB-Type-C; 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Akku: 3.505 mAh, unterstützt Quick Charge 3.0
Konnektivität: Wi-Fi, Bluetooth 4.2, LTE, GPS
Sensoren: Gyroskope, Beschleunigungssensor, Fingerabdrucksensor
Maße: 15cm x 7cm x 1 cm

Display

  • 4,5“ Zoll großes IPS LCD Display mit 1.620 x 1.080 Pixeln
  • Corning Gorilla Glass 4

Das BlackBerry KeyOne hat ein 4,5“ Zoll großes IPS LCD Display verbaut, welches mit 1.620 x 1.080 Pixeln bei einer Pixeldichte von 434 PPI auflöst. Es handelt sich also nicht um eine Full-HD Auflösung, ist aber dennoch schön scharf.

An das etwas ungewöhnliche Seitenverhältnis von 3:2 gewöhnt man sich sofort. Das liegt natürlich daran, dass das Keyboard auch Platz braucht. Für Leute, die große Bildschirme mögen, ist das BlackBerry KeyOne also wahrscheinlich keine gute Alternative.

Mit der am unteren Rand befestigten Tastatur ist BlackBerry aber überzeugt davon, dem Nutzer mit dem Smartphone mehr bieten zu können als ein typisches 5,5 Zoll All-Touch-Smartphone. Dazu aber unter dem Punkt „Tastatur“ mehr.

BlackBerry KeyOne

Ansonsten sind Farben, Kontrast, Sättigung und Schärfe wirklich gut. Zum Lesen, Videos schauen, zocken oder Bilder bearbeiten eignet es sich allemal. Wegen dem Seitenverhältnis können aber bei Videos und Filmen schwarze Balken entstehen. Spiele und andere Apps passen sich ohne Probleme an. Virtual Reality Fans müssen hier aufgrund des Designs des Gerätes auf andere Smartphones zurückgreifen.

Das Display wird geschützt durch Corning Gorilla Glass 4, welches nochmal besseren Schutz aufgrund einer höheren Festigkeit als Gorilla Glass 3 bieten soll. Wie die meisten Alumosilikate auch, sollte es zuverlässig vor einfachen alltäglichen Belastungen schützen, aber auch keine Wunder bewirken, wie viele Leute das oft erwarten.

Insgesamt ein gut geschütztes und qualitativ schönes Display, dass gerne noch einen klein wenig heller sein könnte.

Tastatur

  • 35-Knopf-Tastatur mit Berührungsgesten, ähnlich dem BlackBerry Trackpad
  • 52 anpassbare Shortcuts

Wie der Name und der Slogan des Geräts „Distinctly different“ – übersetzt „deutlich anders“ –  schon verrät, spielt die Tastatur eine entscheidende Rolle beim BlackBerry KeyOne. Natürlich ist ein Smartphone im Jahr 2017 mit alter Knopf-Tastatur anders als fast alles, was heutzutage auf dem Markt ist.

Das Keyboard ist als smart betitelt und reagiert auf Berührungsgesten. Man hat sich hier also das kleine BlackBerry-Trackpad als Vorbild genommen. So sollen das Surfen im Internet, das Lesen von E-Mails und das Schreiben von Texten intuitiver von der Hand gehen.

Man kann die Gestensteuerung gut zum Scrollen, zum Wischen von Seiten oder Bildern und zum Korrigieren von Tippfehlern nutzen. Ein Wisch nach links löscht das letzte Wort und durch doppeltes Tippen lässt sich der Cursor Modus aktivieren, mit dem man durch Texte einfach navigieren kann.

Im Test habe ich nach kurzer Zeit fast nur noch das Trackpad in der Tastatur benutzt und das Display eher selten berührt. Positiver Nebeneffekt: So entstehen auch kaum Fingerabdrücke.

BlackBerry KeyOne

Die verbaute 35-Knopf-Tastatur soll den Nutzer aber auch anderweitig unterstützen. Dazu gibt es die Möglichkeit, das Smart-Keyboard mit bis zu 52 Shortcuts anzupassen. Beispielsweise genügt das Drücken der Taste „P“, um den Posteingang zu öffnen oder Y um Youtube zu starten etc. Egal ob Apps oder Funktionen, man kann den Tasten alles Mögliche zuweisen. Das spart sehr viel Zeit.

BlackBerry KeyOne

Die einzelnen Tasten sind übrigens im typischen BlackBerry-Stil gehalten. Sprich, die obere Kante ist leicht abgeschrägt. Wirklich gut gefällt mir auch, dass die Leertaste hier als Fingerabdrucksensor dient, der das Gerät zuverlässig und schnell entsperrt.

Die Qualität der Tastatur ist wirklich top und das Tippen darauf ist sehr befriedigend. Die Tasten könnten nur für den einen oder anderen etwas klein und zu nah beieinander sein. Vor allem an das etwas andere Tastatur-Layout muss man sich gewöhnen, aber nach einer Weile war das alles kein Problem mehr.

Bei dem Keyboard legt BlackBerry wirklich einen großen Fokus auf Produktivität, was sich auch in der integrierten Software widerspiegelt. Man will hier dem Kunden mehr bieten, als andere 5,5 Zoll Touch Smartphones und ja, nach einer kurzen Umgewöhnung und ein wenig Personalisierung, ging auch vieles deutlich schneller.

Blackberry KEYone Business Smartphone (32GB, LTE, 12MP Kamera, 11,43 cm (4,5 Zoll)) Silber

Preis: EUR 316,84 oder gebraucht ab EUR 216,99

79 Kundenbewertungen 3.9 von 5 Sternen

Kamera

  • Hauptkamera mit 12 MP, Frontkamera mit 8MP
  • Sony IMX378 Kamerasensor

Das BlackBerry KeyOne kommt mit einer 12MP f/2.0 Kamera an der Rückseite, die mit dem Sony IMX378 Kamerasensor mit zweifarbigem LED-Blitz und Autofokus ausgestattet ist. Der ist beispielsweise auch im Xiaomi Mi5s verbaut.

Die Fotos überzeugen mit einer ziemlich guten Detailgenauigkeit. Farben wirken natürlich und kräftig. Kontrast und der Dynamikumfang können überzeugen.

Bei Low-Light Situationen nimmt die Qualität deutlicher ab und Rauschen tritt ein. An günstigere Geräte wie das Galaxy S6 oder S7 kommt es im Dunkeln nicht heran. Im Großen und Ganzen kann sich die Kamera in Sachen Fotos aber definitiv sehen lassen.

BlackBerry KeyOne

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BlackBerry KeyOne

Die Kamera App ist sehr simpel und kommt mit wenigen Optionen. Besonders bei den Modi wird hier gespart. Hier kann man beispielsweise den standardmäßig aktivierten automatischen HDR Modus ein und ausschalten oder auch Panorama Fotos aufnehmen.

Schön ist, dass man die Belichtung einfach durch wischen nach links und rechts korrigieren kann.

RAW Fotos sind hier leider nicht möglich, auch wenn es einen manuellen Modus mit vielen Einstellungsmöglichkeiten gibt. Hier kann man den Fokusmodus, die Verschlusszeit, ISO, Weißabgleich und Belichtung festlegen. In den Nachtmodus wechselt die Kamera automatisch.

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Die Videokamera ist relativ gut. Schärfe, Dynamikumfang und Farben sind ganz in Ordnung und 1080p 60 FPS und 4K 30 FPS Aufnahmen sind hier möglich. Ein optischer Bildstabilisator ist nicht dabei, aber es gibt die Möglichkeit, die Software Bildstabilisierung bei Videos mit 1080p 30 FPS und niedrigerer Qualität zu nutzen.

BlackBerry KeyOne

Die 8 MP Frontkamera mit 84 Grad Weitwinkelobjektiv und Autofokus ist für den Preis eher mittelmäßig. Die Qualität ähnelt etwa dem Honor 6X. Die Bilder könnten schärfer bzw. weniger verwaschen und der Dynamikumfang besser sein. Man muss ein wenig rumspielen, um die richtige Einstellung zu finden, damit das Gesicht und der Hintergrund, bzw. der Himmel gleichzeitig gut zu sehen sind. Der HDR Modus hilft ein wenig dabei.

Bei weniger hellem Hintergrund sehen die Bilder aber recht gut aus, denn die Farben und die Sättigung sind ganz gut und man wirkt nicht allzu blass. Andere Optionen oder einen Beauty Modus gibt es hier leider nicht. Dafür kann man aber einen Selfie-Blitz (weißer Bildschirm während der Aufnahme) nutzen oder Panorama Selfies aufnehmen.

Man hat auch die Möglichkeit aus 19 verschiedene Filtern zu wählen, die sich auch auf die Hauptkamera anwenden lassen.

Was Videos betrifft ist die Frontkamera auch ganz in Ordnung und kann in 1080p mit 30 FPS aufnehmen. Insgesamt ist es nicht die beste Selfie-Kamera aber auch nicht wirklich schlecht.

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Software

  • Android 7.1.1. Nougat
  • BlackBerry Hub als Sammelpunkt für alle Nachrichten
  • Sicherheits-Features

Ausgeliefert wird das BlackBerry KeyOne mit Android 7.1.1 Nougat und ist sehr nah an Stock Android.

Es kommt aber mit einigen extra Apps, Anpassungen und Features von BlackBerry. Besonders nützlich ist der BlackBerry Hub, der alle Nachrichten, sowohl E-Mails, SMS und Social Media Messages gebündelt an einem Platz sammelt. Wer also beispielsweise mehrere Mail-Konten hat, muss nicht ständig zwischen verschiedenen Apps wechseln, um alle Benachrichtigungen abzuarbeiten.

Zudem zeigt es auch Termine, Aufgaben und Kontaktfavoriten an. Falls aktiviert, kann man durch das „aufwischen“ des sichtbaren dünnen weißen Balkens an der Seite von überall aus darauf zugreifen. Dessen Position, Aussehen und Transparenz lässt sich auch einstellen.

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Auch ganz Nett ist, dass man, wie man es auch aus anderen Launchern kennt durch das Wischen auf einer App bequem ein Widget-Fenster aufmachen kann. „Double tap to wake up“, bzw. das Aufwecken des Bildschirms durch doppeltes Tippen darauf im Standby Modus ist übrigens auch mit dabei, obwohl einige Hersteller dieses Feature leider von Ihren Benutzeroberflächen ohne wirkliche Begründung entfernt haben.

BlackBerry KeyOne

Was der Hersteller deutlich betont, sind die Sicherheits-Features des Geräts, mit denen es sich von anderen Android-Smartphones abheben soll.

Sowohl das Betriebssystem als auch die Hardware sind mit Sicherheitsschlüsseln versehen, um dem Nutzer die „sicherste Android-Erfahrung zu bieten“. Hier greift BlackBerry auf die hauseigene DTEK Sicherheitsarchitektur zurück, die für Transparenz und Kontrolle im Bereich Datenschutz sorgt.

BlackBerry KeyOne

Eine ständige Sicherheitsüberwachung soll den Nutzer warnen, wenn die Privatsphäre von außerhalb gefährdet ist. Die Sicherheitseinstellungen lassen sich beliebig weit nach oben schrauben, sodass der Nutzer auf Wunsch auch alarmiert werden kann, wenn beispielsweise das Mikrofon eingeschaltet wird.

Weitere Beispiele wären, dass gesendete E-Mails über die BlackBerry Enterprise Server verschlüsselt und sicher gesendet werden. Mit Workspaces hat man ein sicheres Datei Management System, das vor allem für Unternehmen interessant ist, da sich damit verschlüsselt Dateien organisieren, teilen und gemeinsam bearbeiten lassen. Ein Passwortmanager ist auch mit dabei.

Auch ganz toll ist die Möglichkeit eine Sperrtaste festzulegen, die den Bildschirm sperrt und den Fingerprintsensor deaktiviert, sodass man nur mit PIN oder Passwort entsperren kann. Ich kann mir vorstellen, dass es in vielen Situationen nützlich sein kann.

Für alle, denen Datensicherheit sehr wichtig ist, und auch für Menschen, die Ihr Smartphone als Arbeitshandy nutzen und Firmengeheimnisse wahren müssen, wäre ein BlackBerry sicher eine gute Wahl. Sicherheit gehört zu den Dingen, die BlackBerry über all die Jahre ausgemacht hat und worin sie wirklich gut sind.

Ansonsten kann man sich auf eine gute und flüssige Stock-Android Erfahrung mit kleinen Anpassungen freuen.Es gibt auch keine Bloatware, wenn man von den wenigen Blackberry Apps einmal absieht.

Blackberry KEYone Business Smartphone (32GB, LTE, 12MP Kamera, 11,43 cm (4,5 Zoll)) Silber

Preis: EUR 316,84 oder gebraucht ab EUR 216,99

79 Kundenbewertungen 3.9 von 5 Sternen

Sound

Die Soundqualität beim Telefonieren ist toll und auch die Mono-Speaker leisten recht gute Arbeit. Sie könnten gerne noch ein wenig lauter sein, aber der Ton ist überdurchschnittlich gut. Höhen und Tiefen stimmen und es wird nicht so schnell blechern wie andere Smartphones, sobald man die Lautstärke erhöht. Zudem ist hier der Bass auch ganz ordentlich.

Die mitgelieferten Kopfhörer sind ganz in Ordnung und kommen mit Fernbedienung und Mikrofon. Sie können auch für den Radioempfang genutzt werden. Das ist mittlerweile nicht mehr selbstverständlich, denn viele Hersteller streichen dieses Feature bei ihren aktuellen Geräten.

Performance

  • System läuft flüssig
  • Spiele laufen auf mittleren Einstellungen einwandfrei

Der Snapdragon 625 Octa-Core zusammen mit der Adreno 506 GPU sind von der Leistung her in der Mittelklasse angesiedelt.

Man sieht mittlerweile bei einigen Herstellern den Trend, lieber auf Mittelklasse Chips zu setzen. Blackberry mach das nicht anders. Das liegt unter anderem daran, dass man versucht, eine Balance zwischen guter Leistung und Energieeffizienz zu finden.

Insgesamt ist die Performance ein wenig besser als der Kirin 655 im Honor 6X und erreicht bei Antutu einen Wert von 63092. Geekbench möchte leider trotz mehrerer Versuche nicht funktionieren, daher lasse ich den Test vorerst aus.

BlackBerry KEYone BlackBerry KEYone BlackBerry KEYone

Das System läuft sehr flüssig und zuverlässig und auch die meisten Spiele laufen auf den mittleren Einstellungen in guter Auflösung super. Leistung hat der durchschnittliche Nutzer also mehr als genug, da es als Gesamtpaket gut auf das System und Apps abgestimmt ist.

Natürlich gibt es in diesem Preissegment deutlich leistungsfähigere Smartphones, aber man muss hier wirklich selbst entscheiden, was man gerade braucht. Wer die bestmögliche Gaming-Leistung oder ähnliches will, wird mit dem KeyOne wahrscheinlich nicht glücklich.

Getestete Spiele, die flüssig auf mindestens mittleren Einstellungen liefen, waren folgende: Dynasty Warriors Unleashed, Need for Speed No Limits (Vulkan), Vainglory (Vulkan), Heroes of Incredible Tales (Vulkan), World of Tanks, Modern Combat 5, Pokemon GO, Asphalt Xtreme, Hearthstone, Plants vs. Zombies Heroes, Robot Unicorn Attack 3 und Fire Emblem Heroes.

Akkulaufzeit

  • 3.505 mAh Akku
  • Quickcharge 3.0
  • Man kommt locker durch den ganzen Tag

Angetrieben wird das Ganze von einem 3.505 mAh Akku. Die Screen on Time beträgt ca. 5,5 Stunden, sodass es z.B. ohne Probleme mit einem Honor 8 Pro oder Huawei Mate 9 mithalten kann. Für die Hardcore Nutzer heißt das, dass man locker durch den ganzen Tag kommt und für den durchschnittlichen Nutzer 2-3 Tage.

Dank Quickcharge 3.0 lässt es sich dabei recht schnell aufladen. In den ersten 35 Minuten, angefangen bei ca. 10% erreicht man schon die 50% Marke.

Die Wärmeentwicklung hält sich hier auch in einem normalen Rahmen und ist nur beispielsweise beim Spielen spürbar.

Preis und Verfügbarkeit

Das BlackBerry KeyOne ist ab dem 04. Mai erhältlich und kommt mit einer UVP von 599 Euro. Das hört sich tatsächlich etwas teuer an, vor allem wenn man Teile der Hardware mit anderen Geräten vergleicht. Man muss aber bedenken, dass das Gerät für eine Zielgruppen gedacht ist, die Wert auf gewohnte BlackBerry Qualität in den Bereichen Produktivität, Sicherheit und Verarbeitung legt.

Zudem ist es tatsächlich schwierig es mit anderen Geräten zu vergleichen, da es kaum etwas Vergleichbares gibt. Das letzte BlackBerry, also das BlackBerry Priv ist mittlerweile auch über ein Jahr alt und hatte deutlichere Schwächen. Für das Gesamtpaket finde ich den Preis jedoch gerade noch angemessen.

BlackBerry KeyOne

Fazit

Das BlackBerry KeyOne ist ein solides Smartphone mit super Design, toller Verarbeitung, tollem Akku und einer recht guten Hauptkamera. Zudem kommt es mit vielen Sicherheitsfeatures und der BlackBerry typischen Tastatur mit gut durchdachten Features.

Die Performance ist gut, auch wenn es sich hier nur um Mittelklasse handelt. Dafür fördert es die Akkulaufzeit und Multitasking sowie Spiele auf mittleren Einstellungen sind kein Problem. Für den Preis wirklich mittelmäßig ist die Selfie-Kamera, die meiner Meinung nach besser hätte sein können. Was mir definitiv noch fehlt ist Dual-Sim. Gerade für Business-Kunden ist das eigentlich ein Muss.

Was den Preis betrifft, ist es wirklich nicht günstig, aber im Großen und Ganzen gerade noch angemessen, da es zum einen ziemlich einzigartig und zum anderen auch nicht so leicht vergleichbar mit anderen Smartphones ist.

BlackBerry Fans dürfen sich hier wirklich auf ein tolles Smartphone und natürlich das beste BlackBerry auf dem Markt freuen. Alle anderen können dem BlackBerry KeyOne zumindest eine Chance geben, auch wenn es eine etwas andere Art von Smartphone ist. Ob man eine physische Tastatur und Sicherheitsfeatures will, muss man für sich selbst entscheiden. Es ist am Ende ein ziemlich gutes Gesamtpaket.

Mich würde wirklich interessieren, was Ihr vom BlackBerry KeyOne haltet. Wäre eine physische Tastatur noch etwas für euch? Wie wichtig ist euch Datensicherheit auf eurem Smartphone? Falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr sie auch gerne unten stellen.

Blackberry KEYone Business Smartphone (32GB, LTE, 12MP Kamera, 11,43 cm (4,5 Zoll)) Silber

Preis: EUR 316,84 oder gebraucht ab EUR 216,99

79 Kundenbewertungen 3.9 von 5 Sternen

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Ja, BlackBerry lebt immer noch. Erst kürzlich veröffentlichte man neue Quartalszahlen und zwar schreibt man immer noch rote Zahlen, konnte die Verluste aber augenscheinlich in den Griff bekommen durch die jüngsten Einsparungen. Selbst wird man bekanntlich keine Hardware mehr entwickeln und produzieren, in Lizenz werden aber auch weiterhin BlackBerry-Devices entstehen.

Das aktuelle Beispiel dafür ist das von TCL gefertigte KEYone, welches wir zuletzt beim MWC in Barcelona zu sehen bekamen und dessen Verkaufsstart sich nun von April auf Mai verschoben hat. Diese Verschiebung wird von BlackBerry und TCL zwar nicht näher begründet, dürfte allerdings auch zu verschmerzen sein. Spannender als diese Verzögerung ist da schon das, was CEO John Chen jüngst über das Lizenzprogramm der Kanadier sagte:

We are now expanding to the next phase of our licensing program. This will focus on a broader set of endpoints. What this might mean, and I make no promise, is that you may soon see a BlackBerry tablet, and it will also extend to cobranded handset with IoT and Enterprise of Things to EoT devices. These endpoints will run our software and security features and be cobranded Secure by BlackBerry. John Chen, CEO BlackBerry

Man will also bei den Lizenz-Vereinbarungen mit anderen Unternehmen die nächste Stufe zünden und die sieht vor, dass zu den bisherigen Deals nicht nur neue Partner dazukommen sollen, sondern auch neue Endgeräte-Typen. Es wird also nicht bei Smartphones bleiben (obwohl auch da noch mehr zu erwarten sein wird), der Name BlackBerry könnte zum Beispiel in absehbarer Zeit mal wieder auf einem Tablet zu sehen sein, welches dann – von Android befeuert – das es seinerzeit immerhin bis auf Platz 4 unserer persönlichen Top Ten der größten Tablet-Flops brachte.

In einer Pressemitteilung erklärte BlackBerry grob das Konzept, bei dem natürlich Security – Steckenpferd des Unternehmens – jeweils eine Rolle spielen soll. Deswegen gehören zwar weiterhin Devices für Endverbraucher (Smartphones, Tablets, Wearables) zu dieser Konzeption, ganz deutlich hat man aber auch den Enterprise-Sektor im Blick. Dazu gehört, dass man Lizenzvereinbarungen treffen möchte, um auf dem Medical Care-Markt mitzumischen, aber auch Point-of-Sale-Terminals.

Gerade im medizinischen Bereich ist die Sicherheit der vertraulichen Daten von größter Wichtigkeit und logischerweise sieht sich BlackBerry mit seinem technologischen Know-How beim Thema Sicherheit bestens aufgestellt, um hier Fuß fassen zu können. Wie das konkret aussehen wird, welche Partner BlackBerry ins Boot holen wird und ob wir tatsächlich ein Android-Tablet der Kanadier zu sehen bekommen: Dieses Jahr wird es wohl zeigen und wir behalten das natürlich für euch im Auge.

Quelle: BlackBerry via Slashgear

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Die Marktforscher von Gartner haben ihre neuen Zahlen zur Verteilung der Smartphone-Betriebssysteme veröffentlicht. Folgt man den aktuellen Tahlen, dann verschwinden sowohl Blackberry als auch Windows Phone in der Bedeutungslosigkeit. Apple konnte im Windschatten des Note7-Debakels erstmals überhaupt an Samsung vorbeiziehen und setzt sich an die Spitze der Smartphone-Hersteller nach Verkaufszahlen. Android dominiert dennoch den Markt mehr als deutlich.

Der schon seit langem schwächelnde und kürzlich auf Android umgeschwenkte kanadische Hersteller Blackberry konnte im abgelaufenen 4. Quartal nur noch knapp 208.000 Smartphones mit dem eigenen Betriebssystem absetzen. Im Vorjahr brachte man es immerhin noch auf 970.000 Geräte. Somit kann man die im Laufe des vergangenen Jahres aufgenommenen Bemühungen, mit Blackberry OS ein besonderes sicheres Betriebssystem für Business-Kunden zu etablieren getrost als gescheitert betrachten. Auch das Blackberry Passport und das durchaus innovative Blackberry PRIV konnten hier keine Akzente mehr setzen.

Auch Windows Phone bzw. Windows 10 Mobile hat es ordentlich zerfleddert. Das nie richtig in Fahrt gekommene Betriebssystem aus Redmond konnte nicht von der mittlerweile ordentlichen Verbreitung des Desktop- und Notebook-Betriebssystems profitieren und verliert stattdessen konstant an Bedeutung. Insgesamt liegt der Marktanteil lt. Gartner nur noch bei jämmerlichen 0,3%, was angesichts des Potentials enttäuschend ist. Nachdem man es im Vergleichszeitraum auf zumindest “ordentliche” 4,39 Millionen verkaufte Geräte brachte, konnten im 4. Quartal 2016 nur noch 1,092 Millionen Smartphones abgesetzt werden.

Unter den immer noch existierenden Fans des Betriebssystems gilt die Plattform als ressourcenschonend und stabil, leidet aber – auch in der öffentlichen Wahrnehmung – vor allem an der nicht zufriedenstellenden Unterstützung von wichtigen Apps. Zudem macht sich nun endgültig die Einstellung der Lumia-Reihe bemerkbar.


Vendor

4Q16Units

4Q16 Market Share (%)

4Q15
Units

4Q15 Market Share (%)
Apple 77,038.9 17.9 71,525.9 17.7
Samsung 76,782.6 17.8 83,437.7 20.7
Huawei 40,803.7 9.5 32,116.5 8.0
Oppo 26,704.7 6.2 12,961.5 3.2
BBK Communication Equipment 24,288.2 5.6 11,359.4 2.8
Others 185,921.1 43.1 191,708.4 47.6
Total
431,539.3

100.0

403,109.4

100.0

Googles Betriebssystem profitiert weiterhin von der breiten Herstellerunterstützung, auch wenn es um die Verbreitung des jeweils neuesten Betriebssystems immer noch nicht sonderlich gut bestellt ist. Insgesamt betrachtet, über alle Android-Versionen hinweg, liegt der Marktanteil von Android nun bei satten 81,7%. Das darf man getrost ein Quasi-Monopol nennen, auch wenn Google das in diversen Verfahren mit der EU tunlichst vermeiden will. Insgesamt wurden im zurückliegenden Quartal rund 353 Millionen Smartphones mit Android verkauft.

Apple dürfte sich über die zunehmende Verbreitung von iOS freuen, denn damit geht auch eine wachsende Nutzung der auf iPhones und iPads installierten Dienste und Services einher. Mit rund 77 Millionen verkauften Geräten behauptet Apple den zweiten Platz bei der Verbreitung von Betriebssystemen – und casht dabei ordentlich ein, wie ein Blick auf die kürzlich veröffentlichten Quartalsbilanzen zeigt.

Huawei: In zwei Jahren werden wir Apple überholen

Gartner schlüsselt einen Teil der Zahlen auch nach Herstellern auf. Hier zeigt sich, dass Apple diesmal knapp am langjährigen Marktführer Samsung vorbeiziehen konnte und sich nun auf Platz 1 der Hersteller-Charts schiebt. Mit 17,9% gegenüber 17,8% aller verkauften Smartphones fällt der Unterschied sehr gering aus, zudem handelt es sich in den seltensten Fällen um einen direkten Wechsel der Kundschaft.

Vielmehr macht Samsung zunehmend die Konkurrenz aus China zu schaffen: So hatte z.B. Huawei angekündigt, dass man zu einer Attacke auf die beiden führenden Hersteller ansetze. Der Marktanteil der Chinesen liegt mit immerhin 40,8 Millionen Geräten nun bei 9,5%, was sich mit dem bereits in Kürze erscheinenden Flaggschiff P10 nochmals erhöhen könnte.

Quelle: gartner.com

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BlackBerry und Ford: Deal für engere Zusammenarbeit bei Autos https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-und-ford-deal-fuer-engere-zusammenarbeit-bei-autos/ https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-und-ford-deal-fuer-engere-zusammenarbeit-bei-autos/#comments Tue, 01 Nov 2016 17:09:27 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=193119 Als der erste Ford Model T 1908 vom Band lief, konnte Henry Ford nicht annähernd absehen, wie sich das Automobil in den nächsten 100 Jahren verändern würde. Mit dieser Feststellung fängt ein Blog-Beitrag bei BlackBerry an und natürlich stimmt die Aussage. Autos sind mittlerweile technisch meilenweit von dem entfernt, was die Pioniere sich seinerzeit erdacht haben […]]]>

Als der erste Ford Model T 1908 vom Band lief, konnte Henry Ford nicht annähernd absehen, wie sich das Automobil in den nächsten 100 Jahren verändern würde. Mit dieser Feststellung fängt ein Blog-Beitrag bei BlackBerry an und natürlich stimmt die Aussage. Autos sind mittlerweile technisch meilenweit von dem entfernt, was die Pioniere sich seinerzeit erdacht haben und auch BlackBerry ist ein wichtiger Teil dieser Entwicklung.

Genauer gesagt handelt es sich dabei um das Unternehmen QNX Software Systems, welches seit einigen Jahren unter dem BlackBerry-Dach firmiert. Dank der QNX CAR Platform for Infotainment 2.1 hält die Software BlackBerrys bereits heute Einzug in die Infotainment-Systeme vieler Millionen Fahrzeuge.

qnx-auto-momentum-infographic

Ein prominentes Beispiel ist die Sync 3-Software von Ford, die bereits auf QNX basiert. Jetzt haben BlackBerry und Ford bekanntgegeben, dass man diese Zusammenarbeit künftig noch deutlich intensivieren möchte. Konkret wird das so aussehen, dass das QRX-System direkt bei Ford durch ein eigenes Team der Kanadier weiterentwickelt wird bzw. zusammen mit diesem Team.

The future of the automobile is all about embedded intelligence. I believe our expertise in secure embedded software makes us the preferred technology provider to put the smart in the car. Ford is an industry leader and the opportunity to contribute our world-class technology to their products is a privilege. Ford’s expanded application of our software and services illustrates the diverse and broad value we can bring to market. John Chen, CEO von BlackBerry

Auch, nachdem der QNX-CEO Dan Dodge von Apple abgeworben wurde, will BlackBerry unter Beweis stellen, dass am QNX-Betriebssystem auch in Zukunft kein Weg vorbeiführt. Apple will sich seinerseits das Automotive-Geschäft nicht entgehen lassen und dürfte künftig mit der Hilfe von Dan Dodge zu einem großen BlackBerry-Konkurrenten auf diesem Markt heranwachsen.

Lesenswert: Analyse: Anstatt Apple Car – iPads & Software fuer autonome Autos

Ford bekommt nun also ein Team BlackBerrys zugeteilt, welches zusammen mit Ford am QNX-Neutrino-Betriebssystem, aber auch an der Certicom-Security-Technologie und weiteren Software-Elementen arbeiten wird. Dabei geht es zunächst einmal darum, die Zuverlässigkeit vernetzter Autos zu verbessern. Aber QNX lässt auch keinen Zweifel daran, dass man mit Ford auch an dessen Strategie arbeiten möchte, binnen der nächsten Jahre autonom angetriebene Autos auf die Straße zu bringen.

Für Ford eine sehr zukunftsweisende Entscheidung, mit der sich der Autohersteller bestens für die Zukunft rüstet. Aber mindestens ebenso wichtig ist diese Vereinbarung auch für BlackBerry: Wenn die Kanadier ihre Position weiter festigen können im Bereich der Connected Cars, wird das QNX-System ein elementar wichtiger Baustein beim Wandel des Unternehmens von einem Hardware- zu einem Software-Unternehmen.

Quelle: BlackBerry via The Verge

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BlackBerry entwickelt keine Smartphones mehr – Das Ende einer Ära https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-entwickelt-keine-smartphones-mehr-das-ende-einer-aera/ https://www.mobilegeeks.de/news/blackberry-entwickelt-keine-smartphones-mehr-das-ende-einer-aera/#comments Wed, 28 Sep 2016 13:15:15 +0000 https://www.mobilegeeks.de/?post_type=news&p=190598 Seit Jahren diskutieren wir hier schon über BlackBerry und welche Chancen die Kanadier auf dem Smartphone-Markt überhaupt noch haben. Nach vielen Abgesängen und ähnlich vielen Versuchen und Neuausrichtungen und zuletzt dem Switch zu Googles mobilem OS Android ist jetzt aber der Punkt wiirklich erreicht: BlackBerry wird nicht mehr selbst Smartphones entwickeln! Das Unternehmen, welches das […]]]>

Seit Jahren diskutieren wir hier schon über BlackBerry und welche Chancen die Kanadier auf dem Smartphone-Markt überhaupt noch haben. Nach vielen Abgesängen und ähnlich vielen Versuchen und Neuausrichtungen und zuletzt dem Switch zu Googles mobilem OS Android ist jetzt aber der Punkt wiirklich erreicht: BlackBerry wird nicht mehr selbst Smartphones entwickeln!

Das Unternehmen, welches das Smartphone überhaupt erst salonfähig gemacht hat und mit Nokia diesen Markt jahrelang beherrschte, streicht die Segel, was die Produktion von Smartphones angeht. Bekanntgegeben wurde das jetzt von CEO John Chen in einem Statement zum Ergebnis des zweiten Quartals:

Our new Mobility Solutions strategy is showing signs of momentum, including our first major device software licensing agreement with a telecom joint venture in Indonesia. Under this strategy, we are focusing on software development, including security and applications. The company plans to end all internal hardware development and will outsource that function to partners. This allows us to reduce capital requirements and enhance return on invested capital John Chen, CEO BlackBerry

Damit machte Chen sein Versprechen war, welches er zuvor mehrfach abgegeben hatte: Wenn man den Karren nicht mehr aus dem Dreck gezogen bekommt bei der Fertigung von Smartphones, werde man das Unternehmen umkrempeln und daraus einen Software-Laden machen – genau diesen Schritt gehen die Kanadier jetzt.

Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal dieses Jahres fuhr BlackBerry einen Verlust von 372 Millionen US-Dollar ein und auch beim Umsatz ging es runter von 490 Millionen Dollar auf nunmehr 334 Millionen Dollar. Grund genug, die Reißleine zu ziehen und zu verkünden, dass man die Entwicklung und Produktion der Hardware künftig auslagern werde, um Kosten zu sparen Stattdessen wird man sich im kanadischen Konzern auf die Software konzentrieren.

Dazu suche man sich Partner, so wie es in Indonesien bereits im Telekommunikationsbereich erfolgreich praktiziert würde, heißt es in der Stellungnahme. Im Bericht zum zweiten Geschäftsquartal erklärt BlackBerry zudem, dass der Umsatz im Software-Bereich sich klasse entwickle und genau hier will man weiterhin angreifen: Mit Businesslösungen im Software- und Dienstleistungs-Segment!

Wie das gelingen wird und welche Kooperationen BlackBerry eingehen wird für kommende Hardware, wird sich erst noch zeigen müssen. Fakt ist jedenfalls, dass hier heute eine lange Ära zu Ende gegangen ist und sich nach Nokia ein weiterer Smartphone-Dinosaurier der Übermacht von iOS und Android geschlagen geben muss.

Quelle: BlackBerry via Business Insider

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Wann kommt Android 6 Marshmallow für mein Smartphone? *Update für ASUS* https://www.mobilegeeks.de/artikel/android-6-marshmallow-release/ https://www.mobilegeeks.de/artikel/android-6-marshmallow-release/#comments Tue, 05 Jul 2016 08:10:30 +0000 http://www.mobilegeeks.de/?post_type=article&p=161058  Update vom 05. Juli: Infos zu ASUS ergänzt Es ist wie beim legendären Dinner for one, welches wohl für viele immer noch fester Bestandteil eines jeden Silvesters ist: „The same procedure as every year“! Gemeint ist in diesem Fall aber der Ablauf nach der Vorstellung einer neuen Android-Version, der jedes Jahr gleich verläuft: Die neue […]]]>

 Update vom 05. Juli: Infos zu ASUS ergänzt

Es ist wie beim legendären Dinner for one, welches wohl für viele immer noch fester Bestandteil eines jeden Silvesters ist: „The same procedure as every year“! Gemeint ist in diesem Fall aber der Ablauf nach der Vorstellung einer neuen Android-Version, der jedes Jahr gleich verläuft: Die neue Software wird zusammen mit neuen Nexus-Geräten vorgestellt, neben diesen werden auch in kürzester Zeit ältere Nexus-Smartphones und -Tablets berücksichtigt – und in der Folge sehen die Smartphone-Größen wie Samsung, Huawei und Co zu, wie sie das neue Betriebssystem am schnellsten angepasst bekommen. Das dauert dann oftmals viele Monate, bis alle relevanten Geräte die Updates bekommen – und jedes Mal schauen auch einige Devices in die Röhre und bekommen überhaupt gar nicht erst das frischeste Android.

Auch dieses Jahr läuft das wieder so: Google schickt das LG Nexus 5X und das Huawei Nexus 6P ins Rennen, mit dem Pixel C kommt dazu ein neues Android-Tablet (allerdings nicht mit dem Label „Nexus“), das Marshmallow-Update wird flott (heute am 5.10. soll es losgehen) für die Nexus-Vorgänger (und Android One-Modelle) erscheinen – und dann kommt das große Warten.

Die Wartezeit verkürzen können wir leider nicht, aber wir können zumindest schon mal drauf schauen, was die Hersteller selbst ankündigen, wann es soweit sein soll – und auf das, was die Gerüchteküchen sagen.

Wir werden versuchen, diesen Beitrag möglichst aktuell zu halten, so dass ihr hier jederzeit einen Blick drauf werfen könnt, ob euer eigenes Smartphone das Update bekommt oder nicht – und wann man damit rechnen darf.

ASUS

Die aktualisierte Marshmallow-Liste von ASUS, veröffentlicht im März, sieht vor, dass folgende Geräte das Update auf Marshmallow im zweiten Quartal erhalten sollten. Teilweise hängt man da noch ein wenig hinterher, immerhin wird mittlerweile aber auch das Update für das ZenFone Selfie und das ZenFone Zoom verteilt. (via)

  • PadFone S (PF500KL), offiziell bestätigt, Q2 2016
  • ZenFone 2 (ZE550ML, ZE551ML), offiziell bestätigt, Q2 2016
  • ZenFone 2 Deluxe (ZE551ML), offiziell bestätigt, Q2 2016
  • ZenFone 2 Deluxe Special Edition (ZE551ML), offiziell bestätigt, Q2 2016
  • ZenFone 2 Laser (ZE500KG, ZE500KL, ZE550KL, ZE551KL, ZE600KL, ZE601KL), offiziell bestätigt, wird verteilt
  • ZenFone Selfie (ZD551KL), offiziell bestätigt, wird verteilt
  • ZenFone Max (ZC550KL), offiziell bestätigt, wird verteilt
  • ZenFone Zoom (ZX551ML), offiziell bestätigt, wird verteilt

BlackBerry

Joa, bei BlackBerry mit exakt einem Android-Gerät – dem Priv – sieht die Lage natürlich einigermaßen überschaubar aus, was Android-Updates angeht. Aber das heißt selbstverständlich nicht, dass wir euch diesbezüglich nicht auf dem Laufenden halten wollen. Denn auch aus Kanada gibt es jetzt bezüglich Marshmallow gute Nachrichten: Das Marshmallow-Update, also Android 6.0.1 verlässt die Beta-Phase und wird an alle Besitzer eines BlackBerry Priv verteilt.

Die Kanadier haben dafür gesorgt, dass sich das Update wirklich für jeden richtig lohnt, denn ihr bekommt natürlich nicht nur die neuen Android-Features wie Doze, sondern darüber hinaus noch eine Menge mehr: Der Hub (S/MIME-Unterstützung) und die Tastatur wurden verbessert, ihr könnt die Daten-Einstellungen granularer vornehmen, bekommt verbesserte Benachrichtigungen, eine längere Akkulaufzeit, Slow-Motion-Video und vieles mehr. Alle Verbesserungen werden euch im BlackBerry-Blog (und hier) aufgezählt und ihr könnt einen Blick auf folgenden Clip werfen:

Für direkt bei BlackBerry gekaufte Smartphones geht es direkt los, die verschiedenen Carriers werden dann ab dem 3. Mai berücksichtigt. (via)

HTC

HTC-One-M9-05

HTC war ganz früh dran dieses Jahr: Bereits nach der Marshmallow-Vorführung im Rahmen der Google I/O ließ man verlauten, dass One M9 und das One M9+ die Updates erhalten und weitere Geräte angekündigt werden.

Wenig später wurde auf Twitter nach der HTC-eigenen Oberfläche Sense 7 für das HTC One M8 gefragt, worauf HTC Produktmanager Mo Versi antworte, dass es zusammen mit Android M ausgeliefert wird – also eine weitere Bestätigung.

Ende September schließlich gab es eine weitere Ankündigung per Twitter, die uns einen besseren Überblick über die Planung HTCs gewährt und zudem Platz für Hoffnung lässt, dass Android 6.0 sich bereits in diesem Jahr auf den Flaggschiffen One M8 und One M9 sehen lässt.

Inzwischen gibt es eine geleakte Roadmap fuer die Android 6.0 Updatde der diversen HTC Smartphones und da duerfte es durchaus einige Enttaeuschungen geben:

HTC Marshmallow Updates

Das HTC One M7 ist schon einmal komplett rausgefallen und auch diverse andere stehen auf dem Pruefstand! Wir druecken die Daumen fuer die HTC User da draussen.

Update für HTC (19. Januar 2016): Folgendes verkündete HTC soeben auf seinem DACH-Kanal bei Facebook:

Liebe Kunden, das HTC One M8 wird ab heute mit Android 6 (Marshmallow) versorgt. Mit an Board ist Sense 7. Bitte manuell nach dem Update suchen (Einstellungen-Info-Software Updates-suchen ). Wir wünschen Euch viel Spaß! HTC DACH

Damit ist das M8 erstaunlicherweise vor dem M9 versorgt worden, aber HTC erklärt, dass man natürlich auch am M9-Update bastelt und das schnellstmöglich nachlegen will.

Update für HTC (26. Januar 2016): Und HTC hält Wort, denn eine Woche nach dem M8 meldet man nun auch für das neuere HTC One M9 Vollzug auf Twitter:

 

LG

LG G4

Als langjähriger Nexus-Partner ist LG schon ein alter Hase in diesem Geschäft und mit Sicherheit dank des Nexus 5X auch bestens im Bilde,  was Marshmallow 6.0 angeht. Wir dürfen darauf hoffen, dass die Koreaner zügig entsprechende Updates für ihre Flaggschiffe vorlegen können.

Bevor sich LG mit einer offiziellen Ankündigung zu Wort meldete, konnte man auf der Support-Seite von LG bereits kurzzeitig einen Hinweis sehen, was das Update auf Android 6.0 Marshmallow für das LG G4, aber auch den Vorgänger G3 angeht. (via) Jetzt legt LG auch zumindest schon mal für das LG G4 eine offizielle Bestätigung nach – bereits ab nächster Woche soll der Rollout von Android 6.0 für das Flaggschiff in Polen erfolgen. Der Rest Europas, aber auch Asien und Amerika werden folgen. Damit folgt man dem Procedere aus dem Vorjahr: Auch 2014 waren es die polnischen Besitzer des damaligen LG-Flaggschiffs G3, die als erstes von den Koreanern bedacht wurden.

  • LG G3,offiziell bestätigt, Verteilung in Kürze
  • LG G4, offiziell bestätigt, Verteilung ab 19. Oktober, zunächst in Polen
  • Andere Modelle: Noch keine Informationen bekannt

Update zu LG: Für das G3 stehen bei den XDA-Developers bereits die Daten zur Verfügung, mit der zumindest das 16 GB-Modell des letztjährigen Flaggschiffs sein Update auf Android 6.0 Marshmallow erhält. Ihr findet dort im Forum alles, was ihr für das manuelle Upgrade benötigt, inklusive der KDZ-Datei und alle Dateien stammen direkt von LG-Servern. Für die große Masse der G3-Besitzer wird der interessante Teil der Nachricht jedoch wohl eher der sein, dass wir auch das OTA-Update (oder gegebenenfalls per PC-Suite) somit in kürzester Zeit erwarten dürfen, sprich: Bereits in den nächsten Tagen oder gar den nächsten Stunden! (via)

Samsung

Samsung Galaxy S6 edge Plus 26

Was macht der größte Hersteller von Android-Smartphones? Besonders bei Samsung schauen besonders viele Smartphone-Besitzer darauf, ab wann die Updates zu erwarten sind.

Ein offizielles Statement von Samsung gibt es bis dato noch nicht, aber bei YouMobile ist eine Liste aufgetaucht, die später bei Slashgear durch einen – natürlich nicht genannten – Samsung-Mitarbeiter verifiziert wurde.

Besitzer folgender Devices können sich demzufolge auf ein angepasstes Marshmallow freuen:

  • Samsung Galaxy Note 5, Februar 2016
  • Samsung Galaxy S5, offiziell bestätigt, wird verteilt
  • Samsung Galaxy S6 Edge+, offiziell bestätigt, wird verteilt 
  • Samsung Galaxy S6, offiziell bestätigt, wird verteilt 
  • Samsung Galaxy S6 Duos, Termin unbekannt
  • Samsung Galaxy S6 Edge, offiziell bestätigt, wird verteilt 
  • Samsung Galaxy Note 4, März/April 2016
  • Samsung Galaxy Note 4 Duos, Termin unbekannt
  • Samsung Galaxy Note Edge, März/April 2016
  • Samsung Galaxy ALPHA, Termin unbekannt
  • Samsung Galaxy Tab A, Termin unbekannt

 

Update 25. Januar: Tja, wir schreiben mittlerweile Januar und wir warten immer noch auf massig Android 6.0-Updates für die Samsung-Geräte. Mittlerweile ist eine neue Version der Übersicht geleakt und die sieht wie folgt aus:

Samsung-galaxy-android-6-update-roadmap

Wie ihr seht, hat sich da alles mächtig nach hinten verschoben, im Februar soll es losgehen mit den verschiedenen Galaxy S6-Modellen und dem Note 5, die nächsten Handsets erhalten die neue Android-Version dann ab März/April. Unsere Tabelle weiter oben haben wir dementsprechend aktualisiert. (via)

Update 01. Februar: 

Nachdem vor wenigen Tagen eine überarbeitete Liste leakte, scheint es zumindest für das Galaxy S6 sowie das Galaxy S6 edge jetzt loszugehen mit dem Update auf Android 6.0 Marshmallow – zumindest in Südkorea. Wie SamMobile nämlich berichtet, wurde die neue Android-Version dort nämlich für beide Handsets veröffentlicht und es wird erwartet, dass die Koreaner bald schon mit dem  Galaxy S6 edge+ and the Galaxy Note 5 nachziehen. Auf Android setzt natürlich wieder die TouchWiz-Oberfläche auf, ebenfalls in einer überarbeiteten Version.

Wann es der Rollout auch bis nach Europa schafft, können wir euch noch nicht präzise sagen, aber es tut sich immerhin was und wenn das Update in Korea ausgerollt wird, brauchen wir uns vermutlich auch hierzulande nicht mehr lange gedulden.

Update 22. März:

Während nun auch in Europa die ersten Marshmallow-Updates für die Geräte der Galaxy S6-Reihe eintrudeln, starten in Korea die Updates für das ein Jahr ältere Samsung Galaxy S5. Auch hier werden sich die deutschen Nutzer also wohl noch einige Wochen gedulden müssen, bis das Update dann auch hierzulande verteilt wird, immerhin ist aber Marshmallow fürs S5 nun in Sicht. (via)

Update 25. April:

Tja, da hat es doch noch einen Monat gebraucht, bis das Update für das Galaxy S5 den Weg von Korea nach Deutschland gefunden hat. Lars schreibt auf AllaboutSamsung dazu:

Heute bekommt das 2014er Flaggschiff, das Samsung Galaxy S5, das Update auf Android 6.0.1. Marhsmallow. 873,03 MB groß ist das OTA-Update für Geräte mit Branding des Providers Vodafone. Geräte mit Vodafone-Branding scheinen international in einigen Ländern die ersten Geräten mit dem Update zu sein. Lars Siebenhaar, allaboutsamsung.com

Damit haben zwar immer noch nicht alle in Deutschland mit einem Galaxy S5 das Update auf Marshmallow 6.0.1 erhalten. Wirklich lange kann es jetzt aber wirklich nicht mehr dauern – schaufelt also schon mal die notwendigen knapp 900 MB frei auf euren Handsets.

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Huawei

Huawei-mate-s-7

Huawei ist ein völlig neuer Player im Nexus-Spiel und mit dem Nexus 6P erstmals dabei. Interessant ist aber natürlich auch, wann die auch in Deutschland sehr beliebte Marke Updates an die bereits verfügbaren Smartphones verteilt.

Sehr schnell sind die Chinesen sicher nicht mit dem Update auf Android 6.0 Marshmallow – aktuell ist man noch bemüht, überhaupt erst einmal Lollipop auf die Geräte zu bekommen, wie ihr beispielsweise bei unseren Kollegen vom Huaweiblog nachlesen könnt.

Es gibt ein Update in Form einer offiziellen Meldung des Unternehmens, was die Updates angeht bzw. die Geräte, die damit rechnen dürfen (via). Es fehlen noch die Termine und es sind zunächst einmal Ankündigungen für China, die von denen in Europa abweichen können. Eine Richtung lässt sich aber eben dennoch erkennen und wenig überraschend sind natürlich sowohl P8 als auch Mate S mit von der Partie. Hier bekommt ihr den derzeitigen Stand, unter den Huawei-Geräten auch für die Honor-Smartphones:

  • Huawei P8, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei Mate 7, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei Mate S, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei P8 youth edition, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei P8 Max, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei Maimang 4 (China-Variante des G8), offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei G7 Plus, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Huawei G7, offiziell bestätigt, Termin unbekannt

 

  • Honor 7, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor 7i, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor 6 Plus, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor 6, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor X2, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor 4X, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Honor Play 4C, offiziell bestätigt, Termin unbekannt

 

Motorola

Motorola Moto G 2015 von vorne

Ehemals gehörte Motorola Mobility zu Google, was sie natürlich zu besonderen Buddies der Kalifornier macht, was sich mitunter in sehr schnellen Android-Umsetzungen äußert. Mittlerweile fühlt man sich im chinesischen Konzern Lenovo sehr gut aufgehoben und aktualisiert auch fleißig seine Moto-Smartphones weiter.

Wie sieht es aber mit den Updates des Betriebssystems aus? Auf dem eigenen Blog veröffentlicht man eine Liste, verbunden mit dem Hinweis, dass sich einzelne Details noch ändern können.

Auffällig ist in der Liste der Marshmallow-Ankündigungen das Fehlen des Moto E – wäre meines Erachtens wichtig, dass Motorola auch hier weiter am Ball bleibt, um eben auch künftig ein besonders günstiges Einsteiger-Smartphone auf dem Markt zu haben, welches mit brandaktuellem Android ausgestattet ist. Auch die ersten Generationen des Moto X und Moto G sucht man in der Übersicht vergeblich, ebenso die US-spezifischen Verizon- und AT&T-Modelle des Moto X. Auf dieser Seite könnt ihr euch speziell über die Updates der deutschen Modelle informieren.

  • 2015 Moto X Pure Edition (3rd gen), Termin unbekannt
  • 2015 Moto X Style (3rd gen), Termin unbekannt
  • 2015 Moto X Play, Termin unbekannt
  • 2015 Moto G (3rd gen), Termin unbekannt
  • 2014 Moto X Pure Edition in the US (2nd gen), Termin unbekannt
  • 2014 Moto X in Latin America, Europe and Asia2 (2nd gen), Termin unbekannt
  • 2014 Moto G and Moto G with 4G LTE2 (2nd gen), Termin unbekannt
  • DROID Turbo, Termin unbekannt
  • 2014 Moto MAXX, Termin unbekannt
  • 2014 Moto Turbo, Termin unbekannt
  • Nexus 6, ab dieser Woche
  • Moto E – kein Update
  • Moto G (1st gen) – kein Update
  • Moto X (1st gen) – kein Update

Sony

 

Sony Xperia Smartphone vor MarshmallowsDie Handsets der Sony Xperia-Reihe sind nicht nur bei uns in der Redaktion sehr beliebt, so dass sich auch hier ein Blick auf die Update-Politik in Sachen Android allemal lohnt.

Sehr flott sind die Japaner bei ihren Updates leider nicht, dafür haben sie aber bereits im Juni die Android M Preview für viele ihrer Devices veröffentlicht. Bei diesen Smartphones + Tablets sowie den Geräten der Z5-Reihe dürfen wir also auf ein Update auf Android 6.0 Marshmallow hoffen. Sobald wir was hören, was das Zeitfenster dafür angeht, lassen wir es euch selbstverständlich wissen.

Hier erst mal die Hardware, die nach aktuellem Stand mit Googles Betriebssystem bzw. mit der neuesten Version 6.0 rechnen darf. Nach einem Blog-Eintrag von Sony haben wir dabei jetzt ergänzt, welche der Devices offiziell für Android Marshmallow bestätigt sind – weitere wird Sony vielleicht in Zukunft noch verkünden.

Update vom 16.02.2016 – via Mobiflip und dem britischen Sony-Twitteraccount erreichen uns nun die ersten definitiven Daten. Das Sony Xperia Z3+, das Xperia Z5 und das Xperia Z4 Tablet sollen ab 7. März ihr Update auf Marshmallow erhalten. Die nächsten dürften dann nicht allzu lange auf sich warten lassen.

  • Xperia Z, Termin unbekannt
  • Xperia Z Ultra, Termin unbekannt
  • Xperia Z1, Termin unbekannt
  • Xperia Z1 Compact, Termin unbekannt
  • Xperia Z2, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z2 Tablet, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z3, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z3 Compact, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z3 Tablet Compact, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z3+, offiziell bestätigt, Update wird verteilt
  • Xperia Z4 Tablet, offiziell bestätigt, Update wird verteilt
  • Xperia M4 Aqua, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia M5, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia E1, Termin unbekannt
  • Xperia E3, Termin unbekannt
  • Xperia E4, Termin unbekannt
  • Xperia M2, Termin unbekannt
  • Xperia T2 Ultra, Termin unbekannt
  • Xperia T3, Termin unbekannt
  • Xperia C5 Ultra, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia C4, offiziell bestätigt, Termin unbekannt
  • Xperia Z5, offiziell bestätigt, Update wird verteilt
  • Xperia Z5 offiziell bestätigt, Update wird verteilt
  • Xperia Z5 offiziell bestätigt, Update wird verteilt

Update vom 07.03. 2016:

Nachdem Sony Mobile UK im Februar via Twitter angeteasert (und den Tweet später wieder entfernt) hat, dass sowohl das Sony Xperia Z3+, das Xperia Z5 und das Xperia Z4 Tablet am 07. März mit Android 6.0 Marshmallow versorgt werden sollen, können wir jetzt Vollzug melden: Sowohl die oben genannten Geräte als auch das Xperia Z5 Premium und das Xperia Z5 Compact erhalten ab heute in den globalen Versionen die neueste Sony Firmware Build 32.1.A.1.163 ak Android 6.0 (noch nicht 6.0.1)!

In den Kommentaren auf dem Xperia-Blog ist mehrfach die Rede davon, dass die Software nicht nur absolut rund läuft, sondern das Xperia Z5 in dem Fall deutlich flotter gemacht hat. (via)

OnePlus

oneplus-2-marshmallow

Auch das junge chinesische Unternehmen OnePlus hat sich nun zum Marshmallow-Update geäußert, wenn auch noch nicht mit konkreten Daten. Im eigenen Forum meldete sich Carl Pei, der OnePlus-Mitgründer zu Wort:

For the OnePlus One, Cyanogen OS will be updating to Marshmallow in the first quarter of 2016. We created a community build of OxygenOS for the OnePlus One, but this isn’t what the product officially ships with. We will be updating the community build of OxygenOS for the OnePlus One when time allows. The OnePlus 2 will also be updated in Q1, and the update will include the new standard Marshmallow API for the fingerprint sensor. Carl Pei, OnePlus

Demzufolge will man sowohl das OnePlus One als auch dessen Nachfolger im ersten Quartal 2016 updaten, auch das OnePlus X bekommt das Update definitiv, hier nennt man uns aber noch kein Zeitfenster.

  • OnePlus One, offiziell bestätigt, 1. Quartal 2016
  • OnePlus 2, offiziell bestätigt, 1. Quartal 2016
  • OnePlus X offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt

Xiaomi

Endlich hören wir auch von diesem chinesischen Hersteller mal was bezüglich der Android-Updates auf Marshmallow. Die MIUI Version Nummer 5.21.24 ist jetzt bei Weibo angeteasert worden. Diese setzt auf Android 6.0 Marshmallow, auf welches in diesem Fall aber immer noch MIUI 7 aufsetzt. Erwartet wird das Update zunächst mal für die Geräte Mi 3, Mi 4 und Mi Note bereits in den nächsten Tagen. Mit 518 MB ist das Update alles andere als klein, was darauf schließen lässt, dass Xiaomi die Software wieder randvoll packt mit eigenen Features.

xiaomi-android-6-update

  • Xiaomi Mi 3, offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt
  • Xiaomi Mi 4, offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt
  • Xiaomi Mi 4i, offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt
  • Xiaomi Mi 4c, offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt
  • Xiaomi Mi Note, offiziell bestätigt, Termin noch unbekannt

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