Bekanntester Apple Analyst: iPhone 7 verkauft sich nicht so gut wie das 6s

Jetzt auch noch Ming-Chi Kuo. Der wohl bekannteste und treffsicherste Apple-Analyst erklaerte juengst, dass die Verkaufszahlen des Apple iPhone 7 Plus unter denen des iPhone 6s liegen werden. Sollte Apple der grosse Befreiungsschlag wirklich misslingen?

Es fing doch eigentlich alles so gut an fuer Apple. Das beste iPhone aller Zeiten wurde vorgestellt und bereits bevor die ersten Laeden aufmachten, wurde der Ausverkauf des iPhone 7 Plus bekannt gegeben. Wir hatten hier in Taiwan uebrigens die glueckliche Situation, dass die Insel zum ersten mal zu den Laendern gehoerte, die direkt am 1. Verkaufstag beliefert wurden. Und das obwohl es hier noch nicht einmal einen offiziellen Apple Store gibt. iPhone 7 waren aber alles andere als Mangelware, wenn auch das Plus in den beiden schwarzen Varianten recht schnell ausverkauft war… bis auf die 32GB Version wohlgemerkt.

Ja und dann leakten Interna eines Reports der GfK, welcher erklaerte, dass die Verkaeufe des iPhone 7 um 25% unter denen des iPhone 6s liegen wuerden. Aber damit nicht genug, denn jetzt meldet sich der wohl auch bekannteste Apple Analyst zu Wort, der in der Vergangenheit von iPad ueber iPhone und MacBook eine Trefferquote in seinen Vorhersagen erzielte, die jeden Metereologen vor Neid erblassen laesst.

iphone-7-5

Kuo: iPhone 7 verkauft sich schlechter als 6s

Er hat wieder zugeschlagen! Der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo erklaerte den Kollegen von AppleInsider, dass seine Firma nicht daran glaubt, dass sich das iPhone 7 so gut verkaufen wird wie das 6s. Und das sagt der gute Mann, obwohl er nach dem Galaxy Note 7 Akku-Desaster die erwarteten Verkaufszahlen von 65 auf 70-75 Millionen Einheiten anhob. Ja, er bezieht sich dabei explizit auf das Galaxy Note 7 und unterstreicht damit die Vermutung, dass Apple einige Samsung-User auf das iPhone 7 Plus ziehen kann.

Lesenswert: Apple iPhone 7 Test

Apples Strategie 2016: Keine Zahlen nennen

Die klassischen ‚Records sales on the first weekend of the new Apple iPhone“-Artikel bleiben aus

Wir koennen natuerlich noch bis Ende Januar ueber die Verkaufszahlen spekulieren, denn das muss Cupertino schliesslich Farbe bekennen. Die Quartalszahlen stehen dann an! Aber Apple hat sich seit dem Launch der Apple Watch doch stark zurueck gehalten wenn es darum geht, Jubel-Artikel ueber neue Verkaufsrekorde zu veroeffentlichen. Die klassischen ‚Records sales on the first weekend ot the new Apple iPhone“-Artikel bleiben damit ebenso aus, wie auch nur den Hauch einer Verlautbarung, wieviele Apple Watches denn wirklich verkauft wurden.

Vom iPhone 7 werden wir das nie wirklich erfahren, denn schliesslich werden einzelne Modelle in den Bilanzen der Kalifornier nicht gesondert ausgewiesen.

Korea sieht die Lage voellig anders

Interessant wird es nun aber, wenn wir mal Koreanische Analysten zu Worte kommen lassen, denn diese sehen da ganz andere Verkaufszahlen in ihren Glaskugeln. IBK Investment & Securities Analyst Lee Seung-woo spricht gar von 80-85 Millionen iPhone 7 Handsets, basierend auf dem Feedback von den regionalen Zulieferern. Und diese sollen nach den brennenden Galaxy Note 7 noch um 17-25% angezogen haben, weil US-User nun vermehrt auf das 7er von Apple setzen wuerden:

The order to stop using the Galaxy Note 7 and continuous incidents of them exploding in the US likely have leaned US consumers towards the iPhone.

Warum aber nun die 1 Million in den USA verkauften Galaxy Note 7 zu 15-20 Millionen iPhone 7 konvertieren sollen, dazu wussten die Experten aus Korea leider nichts zu sagen.