Sporttechnologien
BeatBot: Pumas Roboter fährt so schnell wie Usain Bolt, um Athleten zu motivieren

Im Auftrag von Puma entwickelte die Werbeagentur J. Walter Thompson in New York den BeatBot. Er ist ein programmierbarer, selbstfahrender Roboter, der Läufer mehr als eine Stoppuhr motivieren soll. Ausgestattet mit neun Infrarot-Sensoren, LED-Lichtern, vier Rädern und zwei GoPros, ist der BeatBot ein guter Kokurrent für Rennen um den Sportplatz.
von Vera Bauer am 1. Mai 2016

Die Welt wird momentan förmlich von Fitness-Apps und Trackern überschwemmt. Sie bieten alle eine gute Möglichkeit die Gesundheit und die sportliche Leistung zu überwachen. Ich habe schon von vielen Leuten mit einem Fitness-Armband gehört, dass es sie mehr antreiben würde. Die Sportfirma Puma ist der Meinung, dass diese Gadgets noch nicht genug sind und dabei der Antrieb der Konkurrenz fehlt. Nun stellen sie den BeatBot vor.

puma beatbot auf linie
Für die Entwicklung des BeatBots wurde die Werbeagentur J. Walter Thompson in New York beauftragt. Er sieht aus wie ein Schuhkarton auf Rädern, ist in Wahrheit aber ein programmierbarer, selbstfahrender Roboter, der Linien folgen kann. BeatBot soll Läufern einen echten visuellen Konkurrenten geben, den es zu schlagen gilt. Er ist für Leute gemacht, die schneller laufen, wenn sie gegen jemanden im Wettkampf antreten.

Läufer können die Zeit und die Distanz des Rennens vorgeben, so wie sie es wollen. Man könnte versuchen die eigene Bestzeit zu schlagen, oder die des Gegners im bevorstehenden Rennen. Sogar die Zeit des Weltrekordhalters Usain Bolt kann BeatBot annehmen und dementsprechend 44 km/h schnell fahren. Der Roboter wird dann an die Startlinie neben einen gesetzt und zählt mit Licht und Sound einen Countdown runter.

Running against an invisible clock will never be as motivating as running against someone—or something. Florent Imbert, Creative Director JWT

Der BeatBot hat insgesamt neun Infrarot-Sensoren, mit denen er die Linien auf der Laufbahn scannt und verfolgen kann. Durch die Radumdrehungen werden Geschwindigkeit und Distanz gemessen. Außerdem hat der Roboter mehrere LED-Lichter verbaut, damit er im peripheren Blickfeld des Läufers bleibt, sowie eine GoPro jeweils hinten und vorne. Mit denen kann das Rennen nachträglich nochmal angeschaut werden.

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Usain Bolt ist von dem Roboter sichtlich begeistert, aber die Chancen für uns Normalsterbliche mit BeatBot zu laufen, stehen momentan noch schlecht. Puma verwendet den Roboter zurzeit nur für gesponserte Athleten und Teams. In Zukunft soll der BeatBot weiter verbessert und insgesamt auch kostengünstiger werden. Der Roboter soll in ein paar Jahren jedem Sportler zur Verfügung stehen.

Quelle: fastcocreate