Robotik
Boston Dynamics bietet ihre Roboter 2019 zum Verkauf an

Auf einer Roboterveranstaltung in der UC Berkeley führte Boston Dynamics ihren SpotMini in einer Präsentation vor. Dabei ließ man durchblicken, dass der Konzern den Roboter im nächsten Jahr kommerziell vermarkten will. Zu welchem Preis dies geschehen soll, ist bislang noch unklar.

Nach 26 Jahren Forschung ebnet Boston Dynamics endlich den Weg, einige ihrer Roboter zu kaufen. Gründer Marc Raibert zeigt sich zuversichtlich, dass der hundeähnliche SpotMini-Roboter des Unternehmens im Jahr 2019 kommerziell vermarktet werden kann. Zurzeit befindet er sich in der Vorproduktion. Angekündigt wurde dieser Plan auf einer gestrigen Roboterveranstaltung in der UC Berkeley.

Boston Dynamics Roboter namens SpotMini wurde Ende letzten Jahres vorgestellt und wurde etwa im gleichen Design seines großen Bruders Spot gehalten. Während das Unternehmen oft aufwendige Demos seiner neuen Projekte präsentierte, schien SpotMini von Anfang an auf einem fortgeschrittenen Level zu sein.

Er soll offenbar auch der leiseste Roboter sein, den das Unternehmen je gebaut hat. Das Gerät wiegt etwas weniger als 30 Kilogramm und kann circa 90 Minuten lang mit einer Akkuladung betrieben werden. So wie es scheint, plant Boston Dynamics die ersten 100 SpotMinis noch in diesem Jahr zu bauen. Allerdings ist noch nicht ganz klar, zu welchem Preis man den Roboter erwerben kann. Auch wenn das Unternehmen durchblicken ließ, dass er zehnmal weniger kosten soll, als die Vorgängerversion – billig wird der Spaß auf jeden Fall nicht, so viel steht fest!

Zuletzt haben wir von Boston Dynamics in einem Video Post berichtet, in dem das Unternehmen die neuste Fähigkeit seiner Roboter vorführte. Sie sind nun auch in der Lage, Türen zu öffnen und ihren best Buddy zu Hilfe zu rufen. Dazu wurde ein Greifarm an der Front des Roboters verbaut, mit dem er eine Türklinke problemlos herunter drücken und die Tür aufhalten kann. Genau diesen Arm hat auch der SpotMini auf der Oberseite befestigt.

Boston Dynamics wurde erst im letzten Jahr von Softbank aufgekauft, einem japanischen Technologiekonzern. Zuvor befand sich der Konzern in Besitz von Google bzw. Alphabet. Sie machen immer wieder Schlagzeilen mit beeindruckenden Videos ihrer Roboter, die fast schon so etwas wie faszinierende Dystopie-Gedanken auslösen. Die türöffnenden Roboter machen die Black Mirror-ähnlichen Vorstellungen da nicht besser.

via: techcrunch