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BUILD 2018: Cortanas neue beste Freundin ist Alexa

Microsoft verkündet auf der BUILD 2018, dass man mit Amazon kooperiert, um die beiden Sprachassistenten kooperieren zu lassen. Beide KIs können Informationen untereinander austauschen und verschiedene Einsatzgebiete abdecken.

Anlässlich der BUILD 2018 und Microsofts Ziel, eine sogenannte „multi-sense und multi-device“- Nutzererfahrung zu schaffen, wurden bereits einige Neuerungen für Microsoft 365 vorgestellt. Die Grundlage dafür bildet MS Azure mit seinen Cloudfunktionen und der Kollaboration mit Office 365.

Eine wichtigere Rolle wird nun auch Microsofts Sprachassistentin Cortana zu teil, die nicht nur tiefer in die täglichen Anwendungsprozesse integriert werden soll, sondern nun auch mit anderen persönlichen Assistentin Freundschaft schließt. Man öffnet sich erstmals für andere Entwicklungsprozesse, sodass Cortana oder andere Sprachassistenten nicht mehr in einen goldenen Käfig der Systemabhängigkeit gesperrt werden.

Microsoft hat sich nun also mit den Entwicklern von Amazon Alexa zusammengetan und lässt beide Sprachassistenten miteinander kooperieren. In der BUILD-Keynote zeigte man unteranderem eine schöne Demo, in der Cortana auf dem Surface Book und Alexa in ihrem Echo-Gehäuse zum Einsatz kamen. Mit dem Befehl „Alexa, öffne Cortana“, können Amazons Lautsprecher Microsofts Assistentin ans Ruder lassen, die dann beispielsweise eine E-Mail verfasst und abschickt.

Umgekehrt weckt der Befehl „Öffne Alexa“ auf Windows-Geräten Amazons Helferin, die Informationen aus der zuvor verschickten E-Mail berücksichtigen kann. Alexa macht sich auf Wunsch sogleich ans Werk ein Taxi zum Meeting zu rufen und die Lichter in der Wohnung auszuschalten. Entwickler können künftig weitere Skills für beide Assistentinnen kreieren, sodass sie nicht mehr nur an eine Plattform gebunden sind.

Weitere Beiträge zu unserer Berichterstattung anlässlich der BUILD 2018, findet ihr hier.

Titelbild: windows-love