Optik
Deep Optics Brille überwacht Pupillenabstand und verändert automatisch den Fokus

Deep Optics ist ein Unternehmen, das sich mit einer neuen Technologie im Bereich der Optik beschäftigt. Sie arbeiten derzeit an dem Prototyp einer Brille, die sich automatisch an die Bedürfnisse des Brillenträgers anpasst. Dies geschicht mit einer speziellen Flüssigkeit und eingebauten Sensoren.
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Für Leute die Probleme damit haben Objekte in der Ferne und kurz danach in der Nähe zu fokussieren, kann es anstrengend sein immer eine Lesebrille, eine Gleitsichtbrille oder ähnliches zu tragen. Eine neue Technologie verspricht nun eine Brille, die sich automatisch an die jeweiligen Bedürfnisse des Trägers anpasst. Dadurch wird automatisch die optische Leistung eingestellt. Die Linsen in der Brille verwenden hierbei eine durchsichtige Flüssigkeit, die die Art und Weise das Licht zu brechen verändern kann, wenn ein elektrischer Strom durch sie fließt.

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Das Unternehmen Deep Optics entwickelt derzeit diese neue Brille. Sie benutzten dafür die Omnifokus-Technologie, die eine Schicht aus Flüssigkristallen in den Gläsern verwendet. Diese werden auch als doppelbrechendes Material bezeichnet. Lässt man einen elektrischen Strom durch sie fließen, verändern die asymmetrischen Moleküle in der Flüssigkeit ihre Position. Dadurch wird das Licht verschieden gebrochen und die Sehstärke wird an die Bedürfnisse des Trägers angepasst.

To imitate natural vision, we need a lens that can change its optical power without changing its physical structure, the firm said. Liquid crystal technology allows us to do just that. Liquid crystal is a matter that can effectively change its refractive index as a result of induced electronic voltage. By inducing a voltage profile on a liquid crystal (LC) layer, we can obtain a gradient of local refraction indices that generate a lens.

Im Rahmen der Brille sind Sensoren eingebaut, die kontinuierlich den Pupillenabstand des Trägers  überwachen. Dieser verändert sich immer dann, wenn wir versuchen etwas zu fokussieren. Die Sensoren berechnen den Abstand und sobald sich etwas ändert, senden sie ein elektrisches Signal an die Flüssigkristalle in den Gläsern. Geht der Brille der Strom aus, wird der Fokus automatisch in die Ferne gesetzt.

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Das Unternehmen arbeitet momentan noch an einem grundlegenden Prototyp für die Technologie. In den nächsten zwei Jahren möchte Deep Optics mit Brillenträgern Tests durchführen.

Quelle: dailymail