Medizin
Dental Machine: Interessantes Konzept für die zukünftige zahnärtzliche Behandlung

Der Designer Dahir Insaat entwirft gerne Konzepte als Zukunftsvisionen und hat in diesem Rahmen auch die Idee einer "Dental Machine" entwickelt. In einem Video erklärt er genau, was er sich darunter vorstellt, denn es ist ein Gerät, welches die Behandlung für Zahnarzt und Patient gleichermaßen vereinfachen könnte.
von Vera Bauer am 16. Oktober 2016

Ich bin letztens auf ein sehr interessantes Konzept gestoßen, was schon etwas älter ist, aber nicht minder spannend. Es geht um die Zahnpflege und ich denke jeder von euch schlägt nicht gerade Saltos, wenn der nächste Termin beim Zahnarzt ansteht. Die Behandlung ist alles andere als angenehm und kann sich auch schnell mal zu einer schmerzhaften Prozedur entwickeln. Der Designer Dahir Insaat entwirft gerne Konzepte als Zukunftsvisionen und dieses hier nennt sich „Dental Machine“.

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Die Maschine soll die zahnärztliche Behandlung, sowohl für den Patienten, als auch für den Arzt angenehmer gestalten. Das Konzept stellt sich Dahir Insaat folgendermaßen vor: Der Patient beißt auf den Hauptteil des Gerätes, welches wie eine kleine Box aussieht und worin sich ein Roboterkopf befindet. Die Box schützt die Zunge und den Gaumen davor, dem Roboter zu nahe zu kommen. An der Unterseite des Behälters ist ein Loch, das gerade groß genug für einen Zahn ist, damit das Gerät auch an diesem arbeiten kann.

Das Herzstück des Devices ist mit Kameras, LEDs, Drüsen für frisches Wasser sowie Luft ausgestattet. Die Spitze des Roboters, der in diesem Fall als Bohrer fungiert, rotiert mit 100.000 Umdrehungen in der Minute. Die ganze Apparatur wird für die Dauer der Behandlung fest in den Mund des Patienten eingelegt und ändert währenddessen nicht seine Position.

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Durch die Kameras an dem Gerät kann der Zahnarzt dann am Computer die kranken Stellen des Zahnes sehen und diese per handlicher Eingabesteuerung markieren. Er gibt damit den Weg für den Roboter vor, wo dieser anschließend in den Zahn bohren soll. Da der Bohrer so präzise arbeitet, spürt der Patient so gut wie nichts und der Vorgang dauert auch nur ein paar Minuten. Danach wird der Zahn versiegelt und die Behandlung ist abgeschlossen.

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Der Roboterkopf muss übrigens nicht nur den Bohrer spielen, denn der Aufsatz ist variabel. Er kann auch zu einem Laser, einem Versiegelungsgerät oder Lüfter werden. Die Kosten pro Gerät belaufen sich auf etwa 500-1000 Dollar.

Ich finde das Konzept und gerade Video sehr interessant, also schaut euch das unbedingt mal an!

Quelle: youtube