Apps und Software
Der neuste Hype: FaceApp verwandelt dich ins andere Geschlecht

Eine neue Trend-App erobert momentan die Herzen und Smartphones der Nutzer. Mit FaceApp bietet nämlich Filter und Fotobearbeitungsoptionen, die Instagram, Snapchat und Co. noch nicht integriert haben.

Es ist fast unmöglich, im Internet noch nicht auf Bilder der neusten Filter-App gestoßen zu sein. Um „FaceApp“ ist momentan nämlich ein richtig großer Hype entstanden. In den sozialen Medien werden die damit bearbeiteten Bilder kräftig geteilt und geliked, denn die Filter sind anders, als wir es von Fotobearbeitungsapps vielleicht gewohnt sind. Wer schon mal einen Blick auf sein zukünftiges Ich werfen will, kann das mit dieser Anwendung tun. Denn Nutzer können sich mit FaceApp Falten ins Gesicht zaubern oder ihre Haut glatt wie ein Babypopo wirken lassen. In die Rolle des anderen Geschlechts kann man übrigens auch schlüpfen.

Vor allem auf Partys ist die App bestimmt der Renner. Neben den oben genannten, gibt es die unterschiedlichsten Bearbeitungsoptionen, mit denen ihr auch schon kleine Sachen an euren Bildern verändern könnt. Ein Lächeln kann schnell nachträglich eingefügt werden oder man entscheidet sich gleich für die Rundum-Erneuerung. Genau diese ganzen Filter sind der Knackpunkt: Sie sind anders. Anders als das, was Snapchat, Instagram und Co. momentan bieten können.

Das wiederum reizt die Nutzer. Klar, auf so einen Hype-Zug springen natürlich die meisten auf. Dieser fährt zwar nicht immer lange, aber für die ersten paar Tage ist es spaßig. Ich habe die App natürlich auch ausprobiert und ich muss sagen, dass die Filter überraschend gut funktionieren. Jedoch ist eine Brille bei manchen „Schönheitsveränderungen“ doch etwas hinderlich.

Mittlerweile wurde die App im Android PlayStore Millionen Mal heruntergeladen und hat richtig gute Bewertungen bekommen. Bei Apple ist FaceApp momentan in den Topcharts der Gratis-Apps. Tatsächlich gibt es auch eine Pro-Variante für 3,99 Euro, die allerdings keine weiteren Features bietet, sondern lediglich werbefrei ist.

Datenschutzritter können gleich wieder aufsatteln, denn was mit den bearbeiteten Bilder der Nutzer passiert, ist etwas undurchsichtig. Um FaceApp nutzen zu können ist eine atkive Internetverbindung von Nöten. Die Aufnahmen werden nämlich nicht lokal auf dem Gerät gespeichert, sondern direkt auf die Server des Herstellers geladen. Was danach mit den Fotos passiert, wird nirgends beschrieben. Etwas beunruhigend, aber die meisten Leute dürfte dieses Manko nicht von der Filter-App abschrecken. Solange es nicht weh tut, und so…

FaceApp: Neural Face Magic
FaceApp: Neural Face Magic
Entwickler: Wireless Lab OOO
Preis: Kostenlos+
FaceApp
FaceApp
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via: businessinsider