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DIY 3D Hologramme: Projekt PropHelix zum Nachbauen

Wer schon immer fasziniert von den LED Ventilatoren war, der darf sich jetzt auf ein Hologramm-Gerät freuen, dass sogar dreidimensionale Formen darstellt. Ein Instructables-Nutzer hat sein Projekt PropHelix veröffentlicht, sodass es jeder zu Hause nachbauen kann.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als meine Generation das erste Mal mit LED Ventilatoren in Kontakt kam. Man war total fasziniert davon, dass auf so einem billigen Tischventilator irgendein Schriftzug wild umher blinkte. Was damals der letzte Schrei war, wird heute wieder für Werbezwecke eingesetzt, wie man an dem Hologramm-Hokuspokus von Hypervision sehen kann. Das Stichwort ist Hologramme, denn wer immer schon mal selbst Holografien erschaffen wollte, der ist hier an der richtigen Adresse.

Im Internet ist eine DIY Anleitung aufgetaucht – von dem Instuctables-Nutzer Gelstronic. Mit seinem Projekt PropHelix zeigt er, wie man mit ein paar Handgriffen und Materialien ein POV-Display bauen kann. Zugegeben, das Ganze ist etwas aufwendig, aber danach gibt’s einen tollen Wow-Effekt. POV steht hier übrigens nicht für “Point of View” ;). Die Abkürzung meint den “Persistence of Vision”-Effekt, bei dem das Auge schnelle Bewegungen nicht in Einzelbildern auflösen und deswegen leicht ausgetrickst werden kann.

Bei dem PropHelix Projekt machte sich der Erfinder dies auch zu Nutze. Es hat den Eindruck, ein dreidimensionaler Quader würde im Raum schweben, obwohl dort nur LEDs rotieren. Für sein Projekt nutzt Gelstronic 24 Streifen mit jeweils sechs LED-Lichtern und stapelt sie, ähnlicher einer Treppe, auf dem zuvor gebauten Motor auf. Sie werden von nur einem Mikrocontroller gesteuert, den der Macher auf seiner Projektseite weiterausführt und so einfach zu programmieren sein soll, wie ein Arduino.

Der Vorteil dieses treppenartigen Stapelaufbaus ist, dass sich LEDs auch innerhalb dieser Rotationskugel befinden und so räumliche Darstellung möglich ist. Deswegen ist der LED-Quader auf dem oberen Bild überhaupt darstellbar. Wer das 3D-POV-Display nachbauen möchte, der schaut am besten mal auf dieser Instuctables-Seite vorbei. Ihr braucht allerdings ein paar Werkezuge, wie beispielsweise einen 3D-Drucker, denn einige Komponenten müssen passend gedruckt werden. Ich finde das Projekt super cool und hätte ich genug Ahnung davon, würde ich es wahrscheinlich nachbauen. Macht sich als Wanddekoration bestimmt auch ganz gut.

via: make