Bei Kickstarter startet gerade ein USB-Hub von Native Union so richtig durch. Der runde “Eclipse” dient in erster Linie zum Kabel-Management und soll das Chaos beseitigen, dass sich bei bis zu drei Geräten und einer (zumeist hässlichen) Steckerleiste wohl unweigerlich ergibt.

Das Stromkabel zur Versorgung der Station ist circa 1,20 Meter lang. Geräte wie Smartphones, Tablets oder andere Devices lassen sich dann über drei USB-Kabel und deren Stecker laden, die von der Eclipse-Basis bereitgestellt werden. Die USB-Kabel mit einer maximalen Länge von 2,40 Metern werden im Innern sauber und ordentlich aufgerollt und lassen sich je nach Bedarf schnell und komfortabel auf die entsprechende Länge abrollen.

In diesem Punkt unterscheidet sich die Eclipse-Station von normalen Ladeadaptern, die heutzutage ja ebenfalls mehrere USB-Anschlüsse für verschiedene Geräte bereitstellen können. Während des Ladevorgangs müssen die Kabel immer nur so weit aufgerollt werden, wie es gerade nötig ist. Nach dem Ladevorgang können die Kabel wieder im Innern der kreisrunden Box verschwinden.

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Die Stromstärke der Eclipse-Box liegt bei 7,8 Ampere, die sich auf die drei möglichen Anschlüsse verteilen. Über normale USB-Anschlüsse können angeschlossene Geräte somit bei 2,4 Ampere mit der maximalen Geschwindigkeit geladen werden. Bei USB Type-C Anschlüssen erhöht sich der Wert auf 3 Ampere, allerdings gibt es davon nur eine Ausführung. Kabelloses Laden (Qi-Charging) oder Schnellladen (Quick Charging) beherrscht Eclipse nicht.

Das Ding ist wohl hauptsächlich für Menschen geeignet, die besonderen Wert auf eine gewisse Ordnung legen und sich tatsächlich an lose herumliegenden Kabeln stören. Der ein oder andere wird aber auch praktisch zu schätzen wissen, dass die Kabel damit ganz einfach “aus dem Weg” sind. Besonders auf dem Nachttischschränkchen scheint sich die Eclipse-Station ganz gut zu machen, denn die macher haben noch eine per Fingertipp ein- und ausschaltbare Lampe in dem Gehäuse untergebracht.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat Eclipse das avisierte Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar bereits zwei Wochen vor Ablauf der Kampagne weit überschritten.