Robotik
Erster Test erfolgreich: HSR Roboter unterstützt Menschen mit Behinderungen

Toyota möchte die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen verbessern. Dieses Ziel verfolgen sie mit ihren Entwicklungen im Bereich Robotik seit Jahren. Nun wurde kürzlich der erste Testlauf des sogenannten "Human Support Robot" abgeschlossen, der erstmals im Eigenheim eines querschnittsgelähmten Veteranen eingesetzt wurde.

Es ist schon ein paar Jährchen her, da hat Toyota angefangen, an seinem sogenannten „Human Support Robot“, oder kurz HSR, zu arbeiten. Nun hat das Unternehmen kürzlich seine erste Testreihe mit dem Droiden-ähnlichen Roboter durchgeführt. Der japanische Auto-Riese will mit dem HSR Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen helfen, alltägliche Aufgaben in ihren eigenen vier Wänden zu erledigen.

Das Unternehmen arbeitete mit Romulo Camargo zusammen, einem Veteran, der sich in Afghanistan schwere Verletzungen zugezogen hat und von der Taille ab gelähmt ist. Toyotas Mission passt hier natürlich wie die Faust aufs Auge und man will Camargos Lebensqualität mit dem HSR verbessern. Der Roboter kann beispielsweise Türen und Vorhänge öffnen, Wasserflaschen holen oder aber bettlägerigen Familienmitgliedern Nahrung bringen. All das soll der Roboter erledigen, er wäre somit also eine richtig gute Unterstützung in Krankenhäusern oder Altenheimen.

„At Toyota, we have a commitment to enriching lives by advancing mobility for all – whether it’s around town or across your living room. This includes developing technology solutions to assist people with limited mobility. We see our research […] as a natural extension of our work as a mobility company that helps people navigate their world.“ Doug Moore, Manager bei Toyota, Technology for Human Support

Der HSR wiegt ungefähr 30 Kilogramm, ist also relativ leicht. Er besitzt einen teleskopartigen Arm samt Gelenk, der mit einer weichen flexiblen Greifhand ausgestattet ist. Er hat außerdem ein freundliches Gesicht, das sich vor allem durch seine großen Kameraaugen auszeichnet. Auf seinem Kopf befindet sich ein Bildschirm, auf dem unterschiedliche Informationen angezeigt werden.

Es war das erste Mal, dass der Roboter im Eigenheim eingesetzt wurde. Im Video sehen wir, wie der HSR über ein Tablet per Touchscreen gesteuert wird. Er reagiert aber auch auf Befehle von einem Smartphone oder per Sprache. Die Entwickler arbeiten hier noch mit QR-Code-ähnlichen Symbolen, um die Sensoren des Roboters darauf zu polen, alltägliche Gegenstände zu erkennen.

via: theverge