Apps und Software
FamilyNotes mit Windows Ink, Cortana und Gesichtserkennung

Auf der BUILD-Konferenz im März hatte Microsoft ein paar spannende Technologien vorgestellt, die in Zukunft in Windows 10 in Form von Apps zum Einsatz kommen sollen. So auch die Anwendung FamilyNotes, mit der man mit einer Gruppe an eine Art digitale Pinnwand schreibt. Dabei kann man die Tastatur, den Stift oder die Spracheingabe benutzen.

Auf der diesjährigen BUILD-Konferenz im März hat Microsoft uns schon einen Vorgeschmack von einigen spannenden zukünftigen Apps gegeben. Dort wurde unteranderem auch das Starbucks AddIn für Outlook vorgestellt und es wurde ein Ausblick auf die Konzepte mit Stift- und Spracheingabe gegeben. Mit Windows Ink im Anniversary Update für Windows 10 und Cortana mit an Bord sollen beide Eingabemethoden auf ein neues Level gehoben werden.

Die dritte Innovation von Microsoft sind die Cognitive Services, die unteranderem für ein intelligentes Bildordnungssystem verwendet werden und Informationen aus Bildern lesen können. Um die soll es aber heute nicht gehen, denn um die Leistungsfähigkeit der zukünftigen Sprach- und Stifteingabe zu demonstrieren, hat Microsoft die App „FamilyNotes“ entwickelt.

Mit dieser Anwendung können mehrere Nutzer gleichzeitig an eine Art digitale Pinnwand schreiben. Dabei kann entweder die Tastatur, der Stift oder die Spracheingabe benutzt werden. Über die Anbindung der Cognitive Services erkennt FamilyNotes, wer die App gerade benutzt, und weist die Notiz der entsprechenden Person zu. Außerdem kann die App mit Cortana gesteuert werden und eine Gesichtserkennung nutzen, um einem bestimmten Nutzer die Notizen automatisch anzuzeigen. Wie ihr seht, ist die App ein komplettes Rundum-Paket.

FamilyNotes

Bis jetzt ist FamilyNotes nur eine Demo für Entwickler und der Quellcode kann von GitHub heruntergeladen werden. Deswegen ist die Anwendung auch noch nicht im Store zu finden. Die App startet mit einer Standard-Gruppe. Unter dem Punkt „New Person“ in der Befehlsleiste können neue Mitglieder hinzugefügt werden. Jetzt drückt man auf den gelben „New note“ Button und die Liste der Gruppenmitglieder erscheint. Tippt man auf eine Person, kann man eine ihr eine neue Notiz hinterlassen. Eigentlich selbsterklärend.

Der Grund, warum Microsoft FamilyNotes noch nicht als frei verfügbare App anbietet, könnte im Datenschutz liegen. In dem Windows Developer Blog weist das Unternehmen darauf hin, dass die Bilder, die im Rahmen der Nutzung der Cognitive Services innerhalb der App aufgenommen werden, auf den Microsoft-Servern landen.

Quelle: drwindows