Erster realer Ego Shooter voll finanziert

Via Virtual Reality will ein Entwicklerteam aus San Francisco den ersten realen Massive Multiplayer First Person Shooter ermöglichen, der die ganze Welt infizieren soll.
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In nicht mal 24 Stunden hat das Projekt Father.IO auf der Crowdfundingplattform Indiegogo sein finanzielles Ziel von 50.000 USD erreicht und ist sogar darüber hinausgeschossen. Das bedeutet, dass der erste Real Life Ego-Shooter bald Realität werden wird.

Das Prinzip ist simpel: Mit einem Virtual-Reality-Device fürs Smartphone können Spieler in die Welt von Father.IO eintauchen und interagieren. Es wird zwei Fraktionen geben, die um Gebiete in der Umgebung kämpfen. Der spannendste Teil ist natürlich der Part, in dem sich alle gegenseitig abknallen. Dazu braucht man nicht nur die Smartphone-App, sondern auch den sogenannten Inceptor, der die Shooter-Fähigkeit des Handys aktiviert.

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Die App zeigt nun an wer sich in der Nähe befindet mit dem man sich zusammenschließen, Gebiete erobern und feindliche Einheiten ausschalten kann. Dabei läuft alles über die GPS-Sensoren des Smartphones und die Infrarottechnik des Inceptors, der via Bluetooth damit verbunden ist.

Zusätzlich soll die Umwelt tatsächlich Einfluss auf das Spiel nehmen: Wird ein Gebiet mit einer Universität erobert, gibt es einen Boost für die Forschung, eine eingenommene Bank bringt Kohle und so weiter. Die taktische Karte hierfür ist bereits für iOS und Android als Betatest gratis verfügbar und steht bereit, um die Nachbarschaft zu erobern.

FatherIO Real World Interaction

Die Entwickler denken groß. Sie wollen es nicht nur dabei belassen, dass eine Gruppe von Freunden wie Verrückte mit ihren Smartphones durch den Stadtpark rennt und sich (oder zufällig anwesende Fremde) Lasertag-mäßig abknallt. Große, weltweite Massenevents usind laut ihrer Indiegogo-Page in Planung.

Inzwischen ist das Projekt nach grade mal acht Tagen zu fast 300% finanziert und dank Stretch Goals für neue Ingamefeatures und fairen Perks lohnt sich das Unterstützen noch immer. Sollten die Jungs aus San Francicso letztendlich alles so umsetzen wie geplant, könnte Father.IO eine große und – im Vergleich zu vielen anderen VR-Projekten – vielleicht sogar erschwingliche Sache werden.