Wearables
Gadgets und Wearables bei den Olympischen Winterspielen 2018

Bei den olympischen Winterspielen in Südkorea setzen die Sportler auch allerlei tragbare Technik ein. Sei es, um sich warm zu halten oder das Training per Gehirnimpulse zu verbessern. Wir haben mal einen Blick auf die coolsten Gadgets bei Olympia geworfen.
von Vera Bauer am 18. Februar 2018

Die Olympischen Winterspiele finden dieses Jahr in Pyeongchang, Südkorea statt. Der Wettkämpfe laufen vom 9. bis zum 25. Februar, wobei insgesamt 102 Veranstaltungen in fünfzehn Sportarten stattfinden. Da Olympia ein großes internationales Ereignis mit vielen verschiedenen Sportarten ist, gibt es einen wachsenden Markt für Wintersporttechnologien. Dazu gehört alles, von der intelligenten Skibrille bis hin zu GPS-fähigen Helmen. Dieses Jahr soll das größte Hightech-Wintersportereignis aller Zeiten werden. So werden alle Sportler, vom Skispringer bis zum Bobfahrer, mit einer breiten Palette von smarten Gadgets ausgestattet.

Zu Beginn müssen natürlich alle Athleten warm gehalten werden, denn in Pyeongchang herrschen zu dieser Zeit eisige Temperaturen. Aus diesem Grund hat das Modeunternehmen Ralph Lauren eine limitierte Auflage einer selbstwärmenden Jacke herausgebracht. Die batteriebetriebene, wasserfeste Jacke arbeitet mit einer dazugehörigen Smartphone-App über die man verschiedene Heizeinstellungen vornehmen kann. Natürlich muss das Akkupack innerhalb des Kleidungsstück mit Strom aufgeladen werden. Mit einer Akkuladung hält die Jacke rund 11 Stunden warm.

Samsung hat ein Paar niederländische Kurzstreckenrennfahrer mit ihren sogenannten SmartSuits ausgestattet. Diese haben Sensoren verbaut, die anzeigen, wann die Sportler die ideale Skating-Position erreicht haben – sie nehmen also die Körperposition in Echtzeit auf. Eine dazugehörige App, die dann der Trainer in der Hand hat, macht die Daten des Sportanzugs sichtbar. Er kann sofort ein Vibrations-Signal an die Sportler zurückschicken, die ihre Körperhaltung dann sofort anpassen können. So soll effektiver für einen Wettkampf trainiert werden.

Als nächstes ist Visa am Start. Ähnlich wie bei den Sommerspielen 2016 in Rio, hat Visa eine Reihe von NFC-fähigen tragbaren Bezahlgadgets für die Winterspiele entwickelt. Darunter ein Paar Handschuhe und eine olympische Anstecknadel. Sie funktionieren wie eine Prepaid-Karte – den Betrag bestimmt der Träger ganz zu Anfang selbst. So können Sportler und Fans für Essen, Souvenirs sowie andere Waren und Dienstleistungen bezahlen.

Zu guter Letzt nutzt das US-Ski-Team ein abgefahrenes Produkt, um das Training effektiv zu unterstützen. Das Gerät, das sich Halo Sport nennt, sieht aus wie ein Paar übergroßer Wireless-Kopfhörer. Es gibt Energieimpulse ab, um das Gehirn zu stimulieren und seine Reaktionen zu verbessern. Es versetzt das Gehirn in einen temporären Zustand des “Hyperlernens”. Dadurch sollen Sportler schneller besser werden. Halo Sport wurde bereits im letzten Jahr vorgestellt und kann übrigens auch Musik abspielen.

via: gadgetsandwearables und merkur