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Groove Music gewährt ersten Blick auf Project Neon und neue Features

Ein neues Update für Groove Music im Fast Ring lässt Insider einen ersten Blick auf die kommende Designsprache von Windows 10 werfen. Mit Project Neon möchte Microsoft diese nämlich implementieren - angefangen bei Groove Music. Zwei weitere Features ergänzen das heutige Update.

Erinnert ihr euch an Project Neon? Ich hatte dazu im vergangenen Winter eine News verfasst, denn offenbar arbeitet Microsoft an einem überarbeiteten Design für Windows 10. Angeblich sollen neue Animationen und Übergänge darin enthalten sein, um für ein flüssigeres und schöneres Nutzungserlebnis zu sorgen. So sind auch Anwendungen davon betroffen und anscheinend fängt das Update bei Groove Music an. Für Insider im Fast Ring steht dieses bereits heute zur Verfügung und es sieht so aus, als ob dort erstmals die neue Designsprache von Microsoft zum Ausdruck kommt.

Die aktualisierte Version von Groove Music bringt drei ziemlich coole neue Features in das Programm – eins davon ist das neue Erscheinungsbild, welches wir uns als erstes anschauen. Hinter dem linken Menü wird der Hintergrund nun unscharf, was das gesamte Aussehen einheitlicher wirken lässt. Bewegt man das Fenster, sieht man auch den Desktop verschwommen hinter dieser Menüleiste. Die Sidebar im oberen Teil der Albumauswahl ist ebenfalls transparent, wodurch die durchgescrollten Musiktitel dahinter zum Vorschein kommen. Um besser verstehen zu können, was ich meine, schaut euch am besten das Video an.

Die erste der zwei neuen Funktionen findet man schon länger auf der Xbox One und nun sollen auch Musikvideos in der PC-Version der App verfügbar sein. Neben kompatiblen Musiktiteln, befindet sich in der Wiedergabeleiste ein kleiner Button mit Rechteck, über den sich die Funktion aktivieren lässt. Gibt es zu dem Stück ein Video, wird dieses automatisch abgespielt. Dieses Feature ist übrigens auch in der mobilen Version auf dem Handy angekommen.

Die zweite Funktion umfasst die Playlisten der App. Wer jetzt eine Wiedergabeliste bei Groove Music erstellt, der bekommt zehn „ähnliche Songs“ dazu spendiert, die automatisch ausgewählt werden. Dadurch soll man leichter neue Musik im gleichen Genre entdecken können. Eine schöne Funktion, die mich ein bisschen an die Weekly Playlist von Spotify erinnert. Redaktionelle Playlisten können bei Groove nun außerdem abonniert werden, sodass sie sich selbstständig aktualisieren, sobald neue Songs hinzugefügt werden.

Ich denke nicht, dass Microsoft hier Project Neon vollständig ausgeschöpft hat – sicherlich ist das aktuelle Design noch nicht in seiner finalen Form. Das Unternehmen möchte das neue Aussehen mit dem „Redstone 3“ Update voraussichtlich im Herbst diesen Jahres einführen. Vielleicht können wir aber bereits mit der Build im Mai einen weiteren kleinen Blick auf die kommende Designsprache von Windows 10 erhaschen. Wir dürfen gespannt bleiben!

via: drwindows und mspoweruser­