Microsoft Livestream: Das Cloudbook, ein neues Windows 10 „S“ und mehr

Am heutigen Dienstag findet in New York das #microsoftedu Event statt, bei dem die Redmonder ein sogenanntes Cloudbook vorstellen werde,. Zudem erblickt Windows 10 "S" das Licht der Welt und die Office-Apps für den Bildungsbereich dürften erweitert werden.

Um 15:30 Uhr startet ein weltweit übertragenes Live-Event von Microsoft, bei dem die Redmonder den Schwerpunkt auf den Bildungsbereich legen werden. Neben dem bereits geleakten Surface-Cloudbook wird Microsoft wohl eine Reihe von Neuheiten vorstellen, bei denen es hauptsächlich um die Weiterentwicklung von Windows 10 und Office geht, sofern es die Bereiche Schule oder Uni betrifft.

Das neue Microsoft Surface Cloudbook platziert sich mehr oder weniger offensichtlich als Konkurrent für verschiedene Chromebooks, die besonders in den USA überaus erfolgreich sind und dort mittlerweile zum Alltag vieler Studenten gehören. Google und den ebenfalls beteiligten Partnern ist es in den vergangenen Jahren gelungen, das zuvor omnipräsente Apple iPad aus den Klassenzimmern und Hörsälen zu verdrängen, hier möchte Microsoft nun offenbar verstärkt eine Rolle spielen.

Die dabei zuvor als “Windows 10 Cloud” bezeichnete Variante des Betriebssystems wird nun offenbar als Windows 10 “S” bezeichnet. Es soll sich um eine besonders ressourcenfreundliche Variante des Betriebssystems handeln, die zudem über einige Sicherheitsfeatures für den netzbasierten Einsatz verfügt. Eine Beschränkung ergibt sich aus dem Umstand, dass sich eventuell ausschliesslich Apps aus dem Microsoft App Store unter Windows 10 S nutzen lassen. Für den angedachten Einsatzbereich könnte das durchaus ausreichen, eventuell bewegt das auch den ein oder anderen Software-Programmierer zu einem verstärkten Engagement. Wer mehr will, kann Windows 10 “S” offenbar upgraden, mehr Details folgen.

Einhergehend mit dem neuen Betriebssystem rechnen viele Beobachter damit, dass Microsoft den Funktionsumfang der Office Apps aus dem Windows Store extrem erweitern wird, so dass diese weitestgehend der Win32-Anwendung ähneln werden. Auf diese Weise rückt der klassische Mobile-Bereich näher an die typische Desktop-Anwendung, was zudem dem Grundgedanken von Software-as-a-Service (SaaS) entspricht.