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Wissenschaft

Microsoft experimentiert mit DNA als Datenspeicher

Microsoft wird in letzter Zeit immer mehr zum Visionär und tüftelt an einer unglaublichen Zukunftstechnologie. In einer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Twist Bioscience will Microsoft ein Speichermedium aus synthetisierter DNA erschaffen. Dadurch könnten Daten sicher, langlebig und in großen Mengen gespeichert werden.

von Vera Bauer am 30. April 2016
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Es ist ein altbekanntes Problem, das wohl jeder von uns kennt: Der Speicherplatz auf vielen Geräten reicht einfach nicht aus. Man kauft also größere Festplatten oder SD-Karten, um seine Apps, Spiele und Programme irgendwo unter zu bekommen. Microsoft denkt nun weit in die Zukunft, denn die Redmonder wollen in ein paar Jahren weder optische noch digitale Datenträger nutzen. Stattdessen testet das Unternehmen die Datenspeicherung auf synthetischer DNA.

Platte-Scheibe-Stick-und-Cloud-Speichermedien-nutzen

Das kalifornische Unternehmen Twist Bioscience ist für Microsofts Vorhaben wohl genau der richtige Ansprechpartner. Sie sind ein Start-Up, das schon länger mit der Herstellung und Verwendung von synthetischer DNA und digitalen Daten experimentiert. Die Redmonder haben nun eine große Menge davon eingekauft – um genau zu sein, zehn Millionen lange Oligonukleotide. Sie wollen herausfinden, ob die DNA das Speichermedium der Zukunft sein könnte.

DNA

Die Idee als solche ist gar nicht so neu und eigentlich auch eine logische Konsequenz. Immerhin wird auf unserer DNA das Erbgut mehrerer Generationen gespeichert und hat somit eine unvorstellbare große Kapazität. Ein einzelnes, mikroskopisch kleines Bakterium kann rund ein Megabyte an Informationen speichern. Deswegen suchen Forscher weltweit schon seit vielen Jahren eine Möglichkeit, Bakterien als Datenspeicher zu verwenden. Die Menge, die Microsoft bei Twist Bioscience eingekauft hat, könnte rein theoretisch circa 1 Zettabyte Daten bewahren. Das sind 1 Billion Gigabyte – je Gramm!

640 Kilobyte sollten eigentlich genug für jeden sein. angeblich Bill Gates, 1981

Vor rund zwei Jahren gelang es Biowissenschaftler an der renommierten Keio Universität in Japan, künstliche DNA zu erzeugen und sie in ein extrem unempfindliches Bakterium einzupflanzen. Das winzige Lebewesen übersteht extreme Temperaturen, Säurebäder und hohe radioaktive Strahlung. Da die eigentlichen Informationen ja im Erbgut liegen, werden bei der Replikation der Bakterien auch die Daten dupliziert. Auf diese Weise könnten Daten quasi unzerstörbar werden und mehrere Jahrtausende überdauern. Auch an eine mögliche Genmutation wurde gedacht, und durch spezielle Züchtungen der Bakterien soll dies verhindert werden, damit die gespeicherten Daten nicht verändert werden.

Natürlich befindet sich die Forschung noch in den Kinderschuhen und wird nicht schon übermorgen auf dem Markt zu finden sein. Aber hier spielt nicht nur die Zeit eine Rolle, sondern auch, wie bezahlbar die Technologie am Ende ist. Ein Megabyte auf diese Weise zu speichern, kostet aktuell noch mehrere tausend Dollar. Für dieses Geld kann man auch viele viele Festplatten kaufen und sich so seinen benötigten Speicherplatz verschaffen. Die Forschung finde ich aber total spannend und faszinierend.

Quelle: drwindows

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