Smart Home
Moon: Schwebende Kamera zur Sicherheit und Steuerung des Smart Homes

Die vom amerikanischen Startup 1-Ring entwickelte Kamera „Moon“ schwebt in der Luft und bietet Nutzern so die Möglichkeit, ihr Zuhause in Echtzeit aus der Ferne zu steuern und den gesamten Raum rundum im Blick zu haben. Deshalb kann sie vor allem als Überwachungskamera jedoch auch zur Steuerung von Smart Home Geräten eingesetzt werden.
von Vera Bauer am 11. November 2017

Überwachungskameras gehören neuerdings zum Smart Home, wie der Topf zum Deckel. Es gibt viele von ihnen auf dem Markt, jede von ihnen intelligenter als der Vorgänger. Nun will sich auch das Startup 1-Ring in die lange Schlange der intelligenten Kameras einreihen. Deshalb entwickelten sie die weltweit erste schwebende Kamera, mit dem passenden Namen „Moon“. Der Schwebeaspekt ist dabei eher ein Coolness-Faktor, bringt aber auch den großen Vorteil des 360 Grad Blicks mit sich.

Das Gerät ist das erste Indiegogo-Projekt des Startups und hat das Finanzierungsziel bereits mehr als erreicht. Moon hat, genau wie ihr Namensgeber, einen Dreh- und Angelpunkt über dem die Kamera schwebt. Sie fliegt also nicht willkürlich im Raum umher, sondern hat eine Basis, von der sie jeden Winkel im Raum im Blick hat. Allerdings kann man sie auch an jede metallene Oberfläche magnetisch anheften. Das Gehäuse von Moon besteht aus Aluminium, Kunststoff und Gummi.

Hauptentwicklungsgrund für das Gerät ist die Möglichkeit, das Zuhause in Echtzeit aus der Ferne zu steuern. Moon wird über eine mobile Anwendung kontrolliert und dient etwa als Überwachungskamera, die den Besitzer bei Geräuschen oder Bewegungen informiert. Zudem kann sie zur Steuerung von Haushaltsgeräten, als Babyfon und für Videokonferenzen genutzt werden. Hier wendet sie sich automatisch dem aktuellen Sprecher zu. Demnach hat die Kamera also auch Lautsprecher und Mikrofone verbaut.

Moon integriert sich nahtlos in die eigene Smart Home Struktur und kann sogar einige Geräte steuern. Die Kamera ist kompatibel mit Amazon Alexa und Google Home. Die Unterstützung für Apples HomeKit kommt auch bald. Moon verwendet zur Kommunikation mit anderen Geräten ZigBee, Z-Wave und Bluetooth Smart.

Das kabellose Aufladen über die Basis-Station ermöglicht fünf Stunden Video-Streaming in HD. Sensoren in der Kamera können die Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht und Kohlendioxid überwachen. Das Gerät ist auch in der Lage, die Anwesenheit eines Bewohners zu simulieren, um beispielsweise Diebe abzuschrecken. Das ist ähnlich wie bei dem Gerät „Noon„. Wie ähnlich doch diese Namen klingen…

Wenn bei der Indiegogo-Kampagne alles nach Plan läuft, wird Moon im März 2018 für einen Verkaufspreis von 330 Dollar erhältlich sein. Unterstützer können sich Moon jedoch jetzt schon für etwa 220 US-Dollar sichern. Das sind umgerechnet etwa 190 Euro. Die Kampagne läuft noch 12 Tage.

via: digitaltrends