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Qoobo: Robotisches Katzenkissen kommt nicht nach Deutschland?

Qoobo, das Katzenkissen, das ursprünglich für therapeutische Zwecke älterer Leute entwickelt wurde, sammelt nun Vorbestellungen. Qoobo ist an die Verhaltensweisen einer echten Katze angelehnt und wedelt beispielsweise mit dem Schwanz, wenn es sich freut.
von Vera Bauer am 30. Dezember 2017

Vor drei Wochen endete die Kickstarter Kampagne von Qoobo, und das erfolgreich! Das Finanzierungsziel wurde um mehr als das doppelte erreicht. Qoobo stammt vom japanischen Unternehmen Yukai Engineering und ist ein therapeutisches Kissen. Das klingt erstmal banal, hat aber im Vergleich zu anderen Kissen, einen großen Vorteil: Qoobo wurde nach dem Vorbild einer Katze erschaffen, einschließlich weichem Fell und einem wedelnden Schwanz. Das macht das Kissen auch zu einem Roboter.

Qoobo wurde designt, um einem ein Gefühl der Nähe zu geben, auch wenn man keine Katze halten kann. Das Unternehmen hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Kissen zu kreieren, das sich anfühlt, als ob ein reales Tier auf dem Schoß säße. Sowohl was Gewicht, Größe, Felltextur und Schwanzbewegungen angeht.

Das robotische Katzenkissen wiegt ungefähr 1000 Gramm, das kommt nur annähernd dem Gewicht einer Katze gleich. Die Maße des Kissens treffen sein lebendes Vorbild da schon eher: Qoobo ist 54 Zentimeter lang, 33 Zentimeter breit und 16 Zentimeter hoch. Das größte Designmerkmal stellt aber mit Sicherheit der Schwanz dar, denn der wackelt fröhlich hin und her, wenn Qoobo “glücklich” ist.

Natürlich hat das Kissen keine wirkliche Empfindung dafür, was Glück bedeutet. Doch wenn jemand Qoobo streichelt, fängt der Schwanz sanft hin und her zu wedeln. Manchmal begrüßt das Kissen einen auch durch das Schwanzwedeln, obwohl man es nicht angefasst hat. Bei Qoobo ist also auch eine Prise Eigenständigkeit dabei.

Die Kickstarter Kampagne ist nun leider vorbei und Katzenliebhabern in Deutschland, die an Qoobo interessiert waren, hätte auch die nicht viel gebracht. Denn, das japanische Unternehmen lieferte das Kissen nur in ausgewählte Länder aus. Deutschland war da leider nicht dabei. Doch nun hat die Glocke der Vorbestellungen geläutet – auch hier nur für den japanischen und amerikanischen Markt. Der Preis auf dem US-Markt beläuft sich auf 89 Dollar.

Doch ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Vielleicht wird Qoobo irgendwann auch nach Deutschland verkauft. Das wäre toll, denn ich habe mich sofort in das Katzenkissen verliebt!

via: slashgear