Apps und Software
Shinder.me – Date Einen oder Keinen

Der 45-jährige Shed Simove ist Autor, Produktdesigner und Motivationssprecher. Auf Basis von Tinder hat er eine neue Dating-App namens Shinder gestartet. Anders als beim Vorbild steht aber nur der Gründer selbst als einziger männlicher Benutzer in der App zur Verfügung. Auf diese Weise hofft Shed, mehr Frauen kennenzulernen.
von Vera Bauer am 11. Februar 2017

„Quantität statt Qualität“ – so oder so ähnlich müsste der Slogan bei so manchen Dating-Apps heißen. Ob das am Ende wirklich hilft den richtigen Partner zu finden, ist fraglich. Wer nicht länger auf die große Liebe warten will, der sollte sich vielleicht etwas vom 45-jährigen Briten Shed Simove abschauen. Er hatte nämlich die Nase voll von Dating-Apps und startete einfach seine Eigene namens Shinder. Das Besondere: Er ist der einzige männliche Benutzer und hofft, so mehr Frauen kennenzulernen. Ich habe mir das Ganze mal für euch angeschaut.

Shed Simove ist Autor, Produktdesigner und Motivationssprecher – eigentlich keine schlechten Voraussetzungen um das andere Geschlecht auf sich aufmerksam zu machen. Trotzdem hat Shed schon viele Dating-Apps ausprobiert und er ist der Meinung, dass es bei den meisten dieser Anwendungen schwer ist, aus der Menge hervorzustechen. Seine Idee ist deswegen ziemlich simpel, denn ein Mangel an potentiellen Partnern wird natürlich zu einer erhöhten Nachfrage bei ihm führen.

I joined all the usual dating apps and sites – and some unusual ones too…I quickly realised that it’s tough to stand out and get noticed with seemingly endless choice. Shed Simove

Und so findet man unter der Webadresse Shinder.me nur ein datebares Profil: Das von Shed selbst. Wer einen Versuch bei dem jungen Herrn wagen möchte, muss sich über Facebook mit der Seite verbinden. Auf seinem Profil finden die User ein paar Fotos von Shed sowie eine Beschreibung seiner Interessen. Wenn einer Frau gefällt was sie da sieht, kann sie nach rechts wischen, ganz so, wie wir es von Tinder kennen. Ist Shed auch interessiert und swipt auf ihrem Profil in die gleiche Richtung, sind sie gematcht. Danach können sich beide in einem privaten Chat austauschen.

Sollte sich ein Mann an dem ganzen Spaß versuchen und auf Sheds Profil nach rechts wischen, erscheint die Nachricht: „Sorry, Shed ist zurzeit komplett heterosexuell, aber bleib in Kontakt!“. Wer nicht von Shed auserwählt wird, kann sich ihm trotzdem nah fühlen. Denn alle Besucher, sowohl männlich als auch weiblich, können danach Sheds letzte Facebook Aktivitäten verfolgen.

Wer sein Glück mal versuchen möchte, der kann ja einfach mal Shinder.me besuchen. Vielleicht klappt es ja noch bis zum bevorstehenden Valentinstag. Und wenn nicht: Auch nicht schlimm! Vielleicht braucht der Traumprinz oder -prinzessin etwas länger zum Satteln des weißen Ross‘ ;)

Quelle: press kit