Smart Home
Smart Home mit Geofencing: Innogy System erkennt nun Nutzerstandort

Die An- und Abwesenheit von Bewohnern soll in Zukunft das Smart Home System von Innogy feststellen können. Mit der neuen Geofencing-Funktion reagiert das intelligente Zuhause demnächst auf den Aufenthaltsort der Bewohner.
von Vera Bauer am 26. August 2017

Die Smart Home Steuerung von Innogy lässt sich bereits mit Alexa verbinden und reagiert somit auf Zuruf. In Zukunft soll die Bedienung von smarten Geräten im Haus jedoch noch einfacher gestaltet werden. Der gleichnamige Essener Energiekonzern Innogy erweitert sein Angebot der Smartphone-App mit einer neuen Geofencing-Funktion. Innogy teilte mit, dass das neue Feature noch in diesem Jahr für alle Nutzer zur Verfügung steht.

Die neue Funktion könnte dazu beitragen, dass sich das Smart Home System von Innogy noch bequemer auf das Leben ihrer Nutzer auswirkt. Innogy bietet dafür zwei Versionen an: Eine Gratisvariante und eine Kostenpflichtige, die voraussichtlich rund 15 Euro pro Jahr kosten soll. Der Unterschied wird in der Personalisierbarkeit deutlich.

Denn in der kostenlosen Version können verschiedene Geräte wie die Fernbedienung, Türsensoren oder Bewegungsmelder die Anwesenheit der Bewohner erkennen. Sie registrieren Aktivitäten und schließen daraus auf Trubel im Haus. In der Innogy App wird dies auch deutlich und so sieht man auf einen Blick, ob sich jemand gerade Zuhause aufhält oder nicht.

Im Premium-Angebot kann die Geofencing-Funktion einzelne Nutzer konkret identifizieren. Dies geschieht über das GPS des Smartphones, welches sich mit dem smarten Zuhause koppeln lässt. Nur wenn das System erkennt, dass alle Bewohner mit ihren gekoppelten Geräten das Haus verlassen haben, wird der Abwesenheitsmodus gestartet. Und kommt das erste Familienmitglied wieder heim, registriert das Smart Home seine persönliche Anwesenheit.

Aus dem Konzept lassen sich nun verschiedene Szenarien ableiten. Im Anwesenheitsstatus lassen sich Licht, Heizung und anderer Geräte wie gewohnt über das Innogy System steuern. Ist keiner der Bewohner zuhause tritt der Abwesenheitsstatus in Kraft, für den jeder unterschiedliche Optionen festlegen kann. Beispielsweise kann die Heizung heruntergefahren werden und erst dann auf die jeweilige Wohlfühltemperatur des Nutzers hochfahren, wenn sich dieser dem Heim nähert. Auch die Alarmanlage lässt sich individuell einstellen.

In der App taucht die Funktionserweiterung „Geofencing“ unter der neuen Kategorie „Aktivität und Lokalisierung“ auf. Vielleicht gibt es für die App ja auch eine Rundum-Erneuerung, wenn das Feature auf den Markt kommt, denn im App Store schneidet sie leider sehr schlecht ab. Hoffen wir mal, dass die Geofencing-Funktion da eine bessere Figur macht.

innogy SmartHome
innogy SmartHome
Entwickler: innogy SE
Preis: Kostenlos
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via: presseportal