Bildungstechnologie
The Ability Hacks: Die Geschichten hinter „AI for Accessibility“

Microsofts "AI for Accessibility"-Programm zieht weiter seine Kreise und nun ist ein Buch erschienen, welches das Thema und zwei Projekte näher behandelt.

Anfang Mai hatte ich von Microsofts Bestreben berichtet, mehr Technologien für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. Dazu wurde das sogenannte „AI for Accessibility„-Programm ins Leben gerufen. Auf der BUILD 2018 hatte man uns einen Interviewtermin mit Jenny Lay-Flurrie angeboten, den wir selbstverständlich wahrgenommen haben. Den Bericht dazu findet ihr hier.

Inklusion ist wichtig – das stand schon bei meinem damaligen Artikel fest. Heute zeigen viele Beispiele, wie technologische Innovationen, so klein sie auch sein mögen, wirklich vielen Menschen helfen können. Vor allem Menschen mit einer Behinderung wird dadurch oft ermöglicht, am gesellschaftlichen sowie beruflichen Leben teilhaben zu können. Nicht nur Microsoft befasst sich mit dem Thema, auch viele andere Unternehmen. Das sieht man auch durch die wachsenden Zahl an Hackathons, die jährlich zu Hauf stattfinden.

So auch die Microsoft One Week, in der Mitarbeiter des Unternehmens an kreativen und innovativen Ideen sowie Projekten arbeiten. Wie das hinter der Kulisse aussieht, zeigt das Buch „Ability Hacks“ von Greg Shaw – selbst Microsoft Visionär. Er hat das Buch geschrieben, da es als Ansporn verstanden werden soll, noch bessere Technologien zu entwickeln, die hoffentlich noch mehr Menschen erreichen.

Konkret erzählt das Buch die Geschichte der Hackathon-Teams, die die Projekte Team Gleason und Learning Tools entwickelt haben. Bei ersterem handelt es sich beispielsweise um eine Anwendung, die dem ehemaligen NFL Football Spieler Steve Gleason weiterhelfen konnte, als er 2011 an ALS erkrankte. Durch das sogenannte EyeGaze Projekt konnte er einen Rollstuhl per Blickkontakt steuern und sich seiner Umwelt mitteilen.

Zum anderen erzählt es die Geschichte eines Hacks, der vielen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Lesen und Schreiben ermöglichte. Das Buch enthält ein Vorwort von Peter Lee, der bei Microsoft als Corporate Vice President für AI and Recherche arbeitet, sowie ein Nachwort von Jenny Lay-Flurrie, mit der wir auf der BUILD ja bereits sprechen durften.

Wer sich mit dem Thema intensiver auseinander setzen möchte, für den ist das Buch entweder über Microsoft.com/Accessibility digital verfügbar oder als gedrucktes Exemplar für etwa 20 Euro über Amazon. Das Buch ist seit dieser Woche erhältlich.

via: Microsoft