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Zahnputz-Revolution: Strahlende Zähne in 10 Sekunden mit Amabrush

Eine Kickstarter Kampagne schießt hoch hinaus. Mit Amabrush hat ein Entwickler den Menschen wohl richtig auf den Zahn gefühlt, denn die automatisierte Zahnbürste ist eine Revolution, wenn es um Mundhygiene geht. Das tolle dabei ist, dass das Putzritual mit Amabrush nur 10 Sekunden dauert.

Es ist eigentlich schon sehr ironisch, wenn man so drüber nachdenkt. Da gibt es für alles einen digitalen Assistenten, wir reden über flexible Displays und demnächst fliegen wir sogar zum Mars. Alles wird digitalisiert, um uns das Leben so einfach wie möglich zu machen, aber beim Zähneputzen müssen wir noch selber Hand anlegen. Elektrische Zahnbürsten nehmen einem zwar schon einen gewissen Teil an Arbeit ab, sind aber noch nicht vollautomatisiert. Abhilfe soll hier Amabrush bringen. Eine automatische Zahnbürste, die gerade auf Kickstarter richtig durchstartet.

Der Erfinder Marvin Musialek hat mit seiner Kickstarter Kampagne wohl ins Schwarze getroffen. Innerhalb weniger Tage wurde sein Finanzierungsziel von 50.000 Euro gleich mehrfach zusammen gesammelt. Das Projekt klingt aber auch wirklich verlockend! Amabrush verspricht, dass das Zähneputzen innerhalb von zehn Sekunden erledigt sein soll. Das Device an sich erinnert dabei an eine Mischung aus Schnuller und Mundschutz.

Musialek hat an der Entwicklung von Amabrush drei Jahre lang gearbeitet. Wie bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten, kann der Bürstenkopf getauscht werden, sodass theoretisch ein Gerät pro Familie ausreicht. Ein Bürstenkopf kostet dabei sechs Euro. Amabrush besteht insgesamt aus drei Teilen: Einem Mundstück, das mit Putzlamellen versehen ist, einem runden Motor, der außerhalb des Mundes bleibt und in dem sich eine Zahnpasta-Pumpe befindet sowie die Zahnpasta-Kapseln, die auf diesen gesteckt werden. Amabrush reguliert also auch die Menge an Zahnpasta und eine Kapsel soll ungefähr einen Monat reichen.

Dass der ganze Vorgang mit so einem Ding im Mund etwas absurd aussieht, lässt sich nicht abstreiten. Angesichts des daraus entstehenden Komforts, kann man das aber bestimmt verschmerzen. Amabrush bietet eigentlich nur Vorteile: Es geht super schnell und man kann die Hände während dem automatisierten Putzen für etwas anderes verwenden. Übrigens gibt es zu der Zahnbürste eine stationäre Ladestation, auf der der runde Motor per Qi-Standard aufgeladen wird.

Die Kickstarter Kampagne von Amabrush läuft noch 27 Tage und bis jetzt sind noch ein paar Angebote für circa 80 Euro das Stück vorhanden. Einfache elektrische Zahnbürsten sind zwar meist günstiger, bieten aber auch weniger Komfort und Zeitersparnis. Zuschlagen lohnt sich also!