Wearables
Zwei Bildschirme könnten die Zukunft der Smartwatch sein

Entwickler von der University of Calgary haben das Konzept der Smartwatch überdacht und die Idee von Doppio entwickelt. Es zeigt eine Smartwatch mit zwei voneinanderlosgelösten Displays, die das Wearable um eine Ebene erweitern. Damit werden neue Funktionen und Anwendungen eingeführt.

Gestern haben wir uns die neue SkinTrack Technologie angeschaut und heute werde ich euch ein weiteres Konzept rund um die Smartwatch vorstellen. Die Wearables gibt es ja erst seit ein paar Jahren und das Potenzial ist, meiner Meinung nach, noch nicht vollkommen ausgeschöpft. Wie ich bei der SkinTrack News schon angesprochen hatte, ist der winzige Bildschirm ein großes Problem. Aber was wäre, wenn wir die Smartwatch mit der Nintendo DS Lösung ausstatten – nämlich mit zwei Displays.

Diese Idee hatten Teddy Seyed, Xin-Dong Yang und Daniel Vogel von der University of Calgary und entwarfen kurzerhand ein Konzept namens Doppio. Es ist aber nicht nur eine Smartwatch mit zwei Bildschirmen. Die komplette Oberfläche des Wearables kann durch das zusätzliche Display neu angeordnet werden und ermöglicht unterschiedliche originelle Arten der Anwendung. Die Entwickler bringen somit eine neue Ebene in die Smartwatch.

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Der zweite Bildschirm kann überall um den ersten herum angebracht und gedreht werden, um Befehle einzugeben. Im Video sehen wir hier beispielsweise, dass der Benutzer das Display um 180 Grad dreht, um von der Uhrenanzeige zur Musik zu wechseln. Selbstverständlich können beide Bildschirme auch nebeneinander angeordnet werden, um als eine größere Anzeige zu fungieren.

Der zweite Bildschirm ist kein Muss. Wenn die Smartwatch etwas schlanker wirken soll, kann man ihn auch einfach abnehmen und ihn nur zur dualen Anzeige verwenden. Was uns die Entwickler hier präsentieren ist natürlich nur ein Prototyp, denn im Video wirkt das Ganze doch etwas klobig. Allerdings ist es eine solide Idee, die ich wirklich nicht schlecht finde. Wer weiß, vielleicht wird dieses Konzept in naher Zukunft von großen Firmen übernommen.

Quelle: digitaltrends