Apple MacBook Pro mit Touch Bar: Das sagen die Kollegen

Auch das Apple MacBook Pro mit Touch Bar ist nun getestet worden von der Tech-Presse. Wir geben euch einen Überblick, wie die Kollegen über das Notebook denken.
von Carsten Drees am 17. November 2016

Update: Jetzt liegen auch Reviews zum MacBook Pro mit Touch Bar vor – wir bieten euch am Artikelende einen Überblick über die Reaktionen zum MacBook Pro mit und ohne Touch Bar.

 

Nach den Gerüchten und Leaks der letzten Tage war es das wohl am schlechtesten gehütete Apple-Geheimnis: Es wird ein neues Apple MacBook Pro geben! Wenig überraschend wurde das MacBook Pro in seiner Neuauflage heute in Cupertino enthüllt, in Ausführungen mit 13 Zoll- und 15 Zoll-Displays.

Wieder einmal ist es Apple gelungen, die Hardware deutlich leichter und dünner als den Vorgänger zu gestalten: Die 13 Zoll große Variante ist 14,9 mm dünn statt zuvor 18 mm – 17 Prozent dünner. Auch der 15-Zöller ist mit jetzt 15,5 mm immerhin 14 Prozent dünner geworden. Wir blicken zunächst auf die technischen Daten und schauen, was die neuen Notebooks noch zu bieten haben:

Apple MacBook Pro Technische Daten

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Apple MacBook Pro 13 Zoll

  • 13,3 Zoll großes IPS „Retina“ Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, 500 Nits Helligkeit
  • 2,0 GHz Dual‑Core Intel Core i5 (Turbo Boost bis zu 3,1 GHz), optional 2,4 GHz Dual‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,4 GHz)
  • Intel Iris Graphics 540
  • 8 -16 GB RAM
  • 256 GB, 512 GB oder 1 TB SSD
  • 2 x Thunderbolt 3 (USB Typ-C)
  • 802.11ac WLAN Technologie, kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.2
  • 720p FaceTime HD Cam
  • Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden

Apple MacBook Pro 13 Zoll mit Touch Bar

  • 13,3 Zoll großes IPS „Retina“ Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, 500 Nits Helligkeit
  • 2,9 GHz Dual‑Core Intel Core i5 (Turbo Boost bis zu 3,3 GHz), optional mit 3,1 GHz Dual‑Core Intel Core i5 (Turbo Boost bis zu 3,5 GHz) oder 3,3 GHz Dual‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,6 GHz)
  • Intel Iris Graphics 550
  • 8 -16 GB RAM
  • 256 GB, 512 GB oder 1 TB SSD
  • Touch Bar mit integriertem Touch ID Sensor
  • 4 x Thunderbolt 3 (USB Typ-C)
  • 802.11ac WLAN Technologie, kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.2
  • 720p FaceTime HD Cam
  • Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden

Apple MacBook Pro 15 Zoll mit Touch Bar

  • 15,4 Zoll großes IPS „Retina“ Display mit einer Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln, 500 Nits Helligkeit
  • ab 2,6 GHz Quad‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 3,5 GHz) mit 6 MB gemeinsam genutztem L3 Cache
  • Radeon Pro 450 oder 455 mit 2 GB GDDR5 Speicher, alternativ Radeon Pro 460 mit 4 GB GDDR5 Speicher
  • 16 GB RAM
  • 256 GB, 512 GB,1 TB oder 2 TB SSD
  • 4 x Thunderbolt 3 (USB Typ-C)
  • 802.11ac WLAN Technologie, kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n, Bluetooth 4.2
  • 720p FaceTime HD Cam
  • Akkulaufzeit bis zu 10 Stunden

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Apple MacBook Pro Touch Bar

Besonders viel hatte Apple heute nicht zu zeigen – neben dem MacBook Pro eigentlich nur noch den neuen Apple TV und eine neue TV-App – dementsprechend hat Apple auch die meiste Zeit des Events für das MacBook Pro verwendet. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass dabei drei Viertel der Zeit damit verbracht wurde, die neue Touch Bar vorzustellen – und abzufeiern.

Bei der Touch Bar handelt es sich um einen Touchscreen-Streifen oberhalb der Tastatur, der die klassischen Funktionstasten ablöst. Am rechten Rand der Touch Bar findet ihr – auch erstmals beim MacBook Pro – nun auch den Touch ID-Scanner vor, mit dem ihr euer MacBook entsperren könnt. Apple hat hier einen neuen T1 -Chip integriert, der für die Sicherheit eurer Fingerabdruck-Daten sorgen soll. Immerhin könnt ihr schließlich über Touch ID nicht nur das Notebook entsperren, sondern – in den Ländern, wo es verfügbar ist – auch per Apple Pay bezahlen.

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Natürlich habt ihr da nicht nur die Funktionstasten in einer Software-Ausführung, stattdessen wird die Touch Bar je nach Anwendung angepasst. Beim Surfen im Safari-Browser seht ihr dort zum Beispiel eure wichtigsten Seiten, beim Schreiben erhaltet ihr dort Wort-Vorschläge so wie auf der Software-Tastatur beim Smartphone gewohnt und vieles mehr. Auf dem folgenden Bild bekommt ihr einen Eindruck von den Möglichkeiten:

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Apple MacBook Pro Hardware

Es scheint ein bisschen so, als habe Apple sich bei diesem Update der MacBooks tatsächlich auf die Touch Bar konzentriert. Die Rufe vieler Fans, die sich einen Touchscreen wünschen, wurden nicht erhört – schade eigentlich. Dafür wurde die Tastatur weiter optimiert und setzt nun auf die zweite Generation des Butterfly-Mechanismus, auffälliger ist aber das Trackpad, welches jetzt doppelt so groß ist wie beim Vorgänger und wobei es sich um ein Force Touch-Trackpad handelt.

Natürlich sollen Tastatur inklusive Touch Bar nicht davon ablenken, dass das neue MacBook Pro auch ordentlich was unter der Haube mitbringt. Bis zum Intel Core i7 werden im Gerät verbaut, wobei es sich um die sechste, also so eben noch aktuelle Generation der Prozessoren handelt. Außerdem mit an Bord: AMD Radeon Pro Grafik mit bis zu 4 GB Video-Speicher (nur 15 Zoll). Der Speicher ist bis zu 2 TB groß und soll bis zu 50 Prozent schneller sein als beim Vorgänger. Auch hier könnte eventuell von einer vertanen Chance gesprochen werden: Zwar steigert Apple die Leistung gegenüber dem Vorgänger, dennoch stellt man sich die Frage, wieso nicht sie siebte Core i-Generation berücksichtigt wurde.

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Nicht unerwähnt sollten wir lassen, dass die Displays zwar jeweils die gleiche Auflösung haben wie zuvor, allerdings jetzt deutlich heller und kontrastreicher daherkommen. 500 Nits Helligkeit werden erreicht bei 67 Prozent höherem Kontrastverhältnis.

Beide Modelle – 13 wie 15 Zoll – kommen mit je vier Thunderbolt 3-Anschlüssen, wobei Apple bei allen auf den USB Typ-C-Standard setzt. Das 13 Zoll große MacBook Pro gibt es sowohl mit klassischen Function Keys (in der Version nur 2 x Thunderbolt) als auch in einer Fassung mit Touch Bar, das 15 Zoll Modell ausschließlich mit Touch Bar. Bei 1 499 US-Dollar geht der Spaß los, wobei der 13 Zöller mit Core i5 und 8 GB RAM ausgestattet ist, beim größeren Notebook bekommt ihr den Intel Core i7, bis zu 16 GB RAM und bei allen Modellen geht es bei 256 GB Speicher los und reicht beim 15,4 Zöller bis 2 TB. In der folgenden Tabelle seht ihr die jeweils stärksten Standard-Ausführungen der alten und neuen Modelle:

Maximale Standardausstattung13“ Macbook Pro 201513“ Macbook Pro 201615“ Macbook Pro 201515“ Macbook Pro 2016
Prozessor2.9 GHz i5 5257U2,9 GHz Dual‑Core Intel Core i5 Prozessor2.5 GHz i7 4980HQ2,7 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozessor
RAM8 GByte 1866 MHz8 GByte 2133 MHz16 GByte 1600 MHz16 GByte 2133 MHz
Speicher512 GByte SSD512 GByte SSD512 GByte SSD512 GByte SSD
Display2560 x 16002560 x 1600, heller, kontrastreicher2880 x 18002880 x 1800, heller, kontrastreicher
GrafikIris 6100Iris 550R9 M370X 2 GByteRadeon Pro 455 2 GByte
Gewicht1,58 Kg1,36 Kg2,04 Kg1,83 Kg
Batterielaufzeit10 Stunden10 Stunden9 Stunden10 Stunden
Preis1999€2199€2799€3199€

MacBook Pro mit Touch Bar im Test – das sagen die Kollegen

Mittlerweile werden auch die Tests der neuen MacBook Pro-Modelle mit der Touch Bar veröffentlicht. Sehr oft steht auch tatsächlich die neuartige Touch-Leiste im Fokus. Hier sind die Einschätzungen der internationalen Tech-Presse:

The Verge

8,2 von 10 Punkten vergeben die Apple-freundlichen Kollegen für den 15-Zöller mit Touch Bar, da 13-Zoll-Modell kommt mit 7,6 ein wenig schlechter weg. Verarbeitung, Display, der Touch-ID-Sensor und auch die Tastatur inklusive riesigem Trackpad wissen im Test sehr zu gefallen, aber unter dem Hashtag #donglelife hadert man mit fehlenden Anschlüssen, die Touch Bar wird als gewöhnungsbedürftig empfunden und das kleinere Modell kriegt zudem sein Fett weg bezüglich der limitierten Akkulaufzeit und des zu hohen Preises.

The hardware is incredible, macOS is a joy to use, and I don’t want to give up this screen and keyboard. It’s a fantastic laptop on build alone. But everywhere I look, it feels like this incarnation of the MacBook Pro is shooting for a future it can’t quite reach. One where it can be impressively thin and powerful enough for the pros. Where it can be super light and have all-day battery life. Where its ports and keyboard morph and adapt perfectly to the needs of every user.

Wired

Auch Wired vergibt mit 8 von 10 Punkten erwartungsgemäß eine gute Note. David Pierce ist äußerst zufrieden mit dem, was Apple technisch auf die Beine gestellt hat und arrangiert sich auch mit der neuen Touch Bar. Allerdings kann auch er nicht verstehen, was da in Sachen #donglelife mit Apple los ist, wie man seinem Zitat entnehmen kann:

But the ports. Apple. WTF? I can conclusively say The Dongle Life sucks. It’s great that my laptop is smaller and lighter, but hunting through my bag for the tiny adapter to plug in my hard drive, which is different from the one I need for my monitor, which won’t work to plug in my phone, is infuriating exercise. Lots of people don’t connect things to their laptops, but those people aren’t the people who need a MacBook Pro. Pro users need RAID arrays, and second displays, and Ethernet connections. David Pierce, Wired

BILD

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Foto: Christoph Michaelis

Für die BILD hat sich wie immer Tech-Experte Sven Stein aufs neue MacBook gestürzt. Wenig überraschend: Auch er erkennt an, was Apple hier für ein feines Notebook zusammengeschraubt hat. Gerade bei rechenintensiven Prozessen merkt man auch die seit der letzten Generation gestiegene Performance des Geräts. Mit der Touch Bar hat sich Sven auch sehr schnell anfreunden können, lediglich die Vorschau-Ansichten von Websites oder Fotos hält er für wenig zielführend.

Das Macbook Pro ist ein wunderschönes Notebook mit einem tollen Bildschirm. Die Touch Bar benötigt etwas Eingewöhnung und individuelle Anpassungen, ist dann aber ein echter Gewinn bei der Bedienung. …wer sich erst vor Kurzem (circa 2014) ein Macbook Pro gekauft hat, bekommt mit den neuen Modellen keinen riesigen Leistungszuwachs. Dann lohnt sich der Kauf nur, wenn man keinesfalls auf die Touch Bar verzichten will. Sven Stein, BILD

CNET

Auch Dan Ackerman vergibt für CNET mit 8,6 von 10 Punkten eine sehr ordentliche Note. Die Touch Bar gefällt ihm sogar außerordentlich gut, wenngleich er sich wünscht, dass mehr Software die Möglichkeiten der Leiste ausreizt. Auch mit der Implementierung von Touch ID ist er sehr glücklich, aber klar – auch er hadert ein wenig mit den fehlenden Anschlüssen.

In the end, your decision may come down to something much more practical — ports. Are you ready to move into the USB-C only future, where connecting a USB key, HDMI output, Ethernet cable, or nearly any other accessory will require a special cable or dongle? Dan Ackerman, CNET

Engadget

Auch die gute Dana Wollman, die sich für Engadget das MacBook Pro mit Touch Bar vorgeknöpft hat, verteilt für das 15 Zoll große Modell 86 von 100 Punkten. Habt ihr euch da abgesprochen, Freunde? :D Während Dana aber Verarbeitung, Design, Performance, Display und auch das riesige Trackpad lobt, scheint sie kein Freund der Touch Bar geworden zu sein. Ihr Work Flow wird gestört, auch dadurch, dass man manchmal  versehentlich auf die Leiste statt auf den Delete-Button tippt.

There’s lots to like about the new MacBook Pro: its slimmed-down design, brighter screen, improved audio, faster graphics and disk speeds. But by doing things like removing full-sized USB ports, the memory card reader and even the Function row, Apple seems to forgotten how many of us actually work. An even better MacBook Pro would be one that doesn’t require users to make drastic changes to their workflow. Dana Wollman, Engadget

Spiegel

MacBook Pro 2016

Für den Spiegel im Einsatz an der Apple-Test-Front: Matthias Kremp. Er empfindet das MacBook Pro als sehr hochwertig verarbeitetes Notebook, welches nicht nur sehr leicht und dünn geworden ist, sondern in diesem schlanken Gehäuse auch entsprechende Perfomance bietet sowie einen deutlich verbesserten Bildschirm. Aber auch hier klingt sehr deutlich die Kritik durch, bis auf die USB-Typ-C-Anschlüsse alles an Ports über Bord zu werfen und auch mit den doch sehr hohen Preisen ist Matthias nicht wirklich glücklich.

Die neuen MacBook Pro zu bewerten, fällt nicht leicht. Sie sind tolle Notebooks, keine Frage. Schick und dünn und leicht, schnell genug für fast alles und mit tollen Displays bestückt. Aber sie sind auch teuer. 1700 Euro kostet das Einstiegsmodell mit 13 Zoll und herkömmlichen Funktionstasten. Wer die neue Touch Bar nutzen will, zahlt mindestens 300 Euro mehr. Bis zu 5000 Euro kostet die Top-Ausstattung. Richtig auszahlen wird sich diese Investition aber erst mit der Zeit, wenn neben Apples Apps auch die Programme anderer Hersteller die neue Touch-Bar-Technik nutzen. Matthias Kremp, Spiegel

TechCrunch

Brian Heater ist äußerst begeistert und lässt sich da auch durch die hohen Preise nicht schocken – schließlich habe man das MacBook Pro noch nie wegen seines tollen Preises gekauft, findet er. Er begrüßt auch sämtliche Vorzüge des neuen Modells, scheint aber ein besonders großer Fan der Touch Bar zu sein. Die technische Umsetzung sei sehr gut gelungen, die Touch Bar reagiert äußerst schnell und zuverlässig.

The move toward all Thunderbolt 3 ports will no doubt prove a pain point for many users. Apple’s gone a little ways toward lessening hurt by dropping prices on adapters, but along with the added expense, it’s tough to ignore the irony of plugging in various sorts of dongles in the name of elegance. And as someone who shoots a lot of photos for his work, I’m going to miss you most of all, little SD card slot. Brian Heater, TechCrunch

Ars Technica

Tolle Verarbeitung und starkes Design, ordentliche Performance, verbesserte Tastatur und guter Sound – die Liste der Argumente für dieses neue Notebook ist bei nahezu allen Testern identisch. Leider aber gilt das auch auf der Contra-Seite: Hoher Preis, die Dongle-Problematik und dazu dann beim kleineren Modell auch die durchwachsene Akkulaufzeit werden bei Ars Technica angeführt.

I like these laptops a lot. I bought one to replace my 2013 MacBook Air, which still performs basically fine but doesn’t have the sharp screen or design chops of the PC laptops that have come out in the last two-or-so years. But the rest of the Mac lineup—all of the desktops and the more affordable laptops—are still stuck in the past. It feels like Apple might have a comprehensive vision for the future of its computers, but that it’s only ready to show us a small, expensive peek right now. The sooner the Touch Bar and USB-C/Thunderbolt 3 can spread across the entire lineup and end this awkward transitional phase, the better. Andrew Cunningham, Ars Technica

Slashgear

Bei Slashgear wird die Touch Bar als vielversprechende Neuerung bewertet, die aber eben auch noch viel Luft nach oben hat, außerdem wird die Implementierung des Touch ID-Sensors begrüßt. Dem entgegen stehen natürlich auch hier wieder die Kritik am hohen Preis und der fehlenden Anschlüsse, zudem hätte man gerne die neuste Intel-Prozessoren an Bord gehabt. Tester Chris Davies vergibt 8 von 10 Punkten.

I can’t help but imagine a 2017 MacBook Pro with Kaby Lake processors and several months of developers getting to grips with the potential of Touch ID and the Touch Bar. As it stands today, though, the dongle frustration and the fact that you really need to pay $1799 or more – the entry-level 13-inch misses out too much, in my opinion, to be worth considering – are outweighed by the improvements in graphics, the excellent build quality, and the promise its unique hardware coupled with macOS represents. Chris Davies, Slashgear

Wall Street Journal

Zu guter letzt lassen wir noch Joanna Stern und das Wall Street Journal zu Wort kommen. Wie ihr euch denken könnt, sind Pros und Contras ziemlich ähnlich verteilt wie bei den anderen Testern auch. Zusätzlich ist sie aber sehr unglücklich mit der neuen Tastatur. Man könne sich dran gewönnen, sagt sie – aber das könne man auch, wenn man beim Zelten auf einem Stein liegt. Sie kritisiert an der Tastatur auch, dass sie deutlich lauter wäre als zuvor. Ihr Fazit verpackt sie als Frage und kommt zu dem Schluss, dass sie doch lieber überlegt, ob sie nicht ihrem drei Jahre alten MacBook noch ein wenig länger die Treue hält.

So how do you decide? Do you invest in the present—the “old” MacBook Pro with performance, good-enough portability, a keyboard to cherish and lots of ports? Or do you invest in the future—a beautiful, highly portable machine with new tricks? Or maybe you do what I’m doing: Stare down at your three-year-old laptop and wonder if you can tough it out another year or two while this sorts itself out. Joanna Stern, Wall Street Journal

MacBook Pro 13″ ohne Touch Bar im Test – das sagen die Kollegen

Anfang November trudelten die ersten Reviews ein, allesamt das 13 Zoll große Modell ohne Touch Bar betreffend. Das schreiben die Kollegen über das Notebook:

The Verge

8,6 Punkte vergibt The Verge für das Einstiegsmodell unter den neuen MacBook Pros und unterm Strich bescheinigt Vlad Savov in seinem Test Apple auch, wieder ein bärenstarkes Notebook abgeliefert zu haben, welches vor allem beim Display und dem Trackpad punktet.

Aber es gibt auch einige kritische Töne zu vernehmen, weil Apple für sehr viel Geld ein Notebook anbietet, welches zwar deutlich verbessert, an anderen Stellen aber eben auch beschnitten wurde. Der Wegfall verschiedener Anschlüsse und des SD-Slots kamen vielleicht doch ein wenig zu früh. Die Stoßrichtung Apples begrüßt man absolut bei The Verge – aber heute wollen sie diese Vision noch nicht nutzen/kaufen.

Apple is trying to return to its old habit of dragging us forward into the future like a wild-eyed inventor, but this time it might have cut a little too deep into present-day functionality while trying to promote tomorrow’s technology. Apple could have been a major trailblazer for USB-C even while retaining a classic USB port and a photographer-friendly SD card slot. I don’t think those things would have disrupted the MacBook Pro’s scrupulously perfected proportions or Apple’s bottom line too much. Vlad Savov, The Verge

Notebookcheck.com

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Simon und Klaus von Notebookcheck.com haben ihr Test-Notebook auch bereits erhalten und sorgen dafür, dass wir auch schon eine deutschsprachige Einschätzung lesen können (wenngleich der ausführliche Test der Notebook-Experten noch in voller Arbeit ist). Sowohl das verbesserte Display als auch der Sound sind hier bereits in diesem frühen Test-Stadium positiv aufgefallen, beim Prozessor hingegen erwartet man nur moderate Fortschritte.

Bevor wir das Vergnügen haben die von Apple viel gelobte Touch-Bar umfassend ausprobieren zu können, werfen wir einen genauen Blick auf das bereits erhältliche Einstiegsmodell des neuen MacBook Pro, das, geht es nach dem Willen Apples, mittelfristig die günstigeren Air-Modelle ersetzen soll. Preislich ist das Notebook mit 1.699 Euro davon noch weit entfernt, bei der gebotenen Hardware sieht es aber, soweit wir das nach Abschluss unserer ersten Messungen schon erkennen können, durchwegs gut aus. Notebookcheck.com

Ars Technica

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Bei Ars Technica staunt man, was für ein guter Sound aus einem 13 Zoll großen Notebook kommen kann, würdigt aber auch das verbesserte Keyboard und das Design sowie die stark verbesserte GPU-Performance. Von den Prozessoren an sich ist man ein wenig enttäuscht, schiebt den schwarzen Peter aber eher Intel als Apple zu, weil die Qualitätssprünge zuletzt überschaubar klein waren.

Bei diesem Modell ärgert sich Ars Technica über die fehlenden Ports generell, speziell aber auch darüber, dass nur zwei statt vier Thunderbolt 3-Anschlüsse am Start sind. Auch die Touch Bar wird vermisst und der Preis ist selbst mit vorherigen MacBook Pros verglichen zu hoch.

Putting aside larger concerns about Apple’s stewardship of the Mac as a hardware and software platform, the new MacBook Pro is a very solid design that should serve Apple well over the next few years. Some pros will claim that it isn’t “pro” enough, but the 13-inch models have always served as more of a bridge between the consumer MacBooks and MacBook Airs on the low end and the 15-inch Pros and the desktop lineup on the high end. They’ve never been particularly “pro. Andrew Cunningham, Ars Technica

Laptop Mag

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Auch unsere Kollegen vom Laptop Mag konnten sich das MacBook Pro mit 13 Zoll großem Display bereits ausführlich zur Brust nehmen und empfehlen das Device ohne jegliche Einschränkung, auch wenn man sich die siebte Generation der Intel-Prozessoren gewünscht hätte.

The 13-inch MacBook Pro improves upon its predecessor in nearly every way. It’s faster, lighter and more compact, and it offers a brighter display and considerably longer battery life than most Windows machines. I also like the rich and powerful stereo speakers. However, while I’m glad Apple included 2 fast Thunderbolt 3 ports, I wish it kept a traditional USB 3.0 port around for charging the iPhone and connecting other peripherals, as well as an SD card slot. So, yes, the new MacBook Pro is an excellent laptop, and I strongly recommend it. But I also wish Apple included the latest Intel processors for the price. Mark Spoonauer, Laptop Mag

Mashable

Foto: LANCE ULANOFF/MASHABLE
Foto: LANCE ULANOFF/MASHABLE

Bei Mashable spricht Lance Ulanoff bereits in der Headline vom langweiligsten der neuen MacBook Pro-Modelle. Aber keine Angst: Im Test kommt der 13-Zöller dann ganz gut weg, auch wenn Preis, mangelnde Innovation und die Ports auf der Kontra-Seite verbucht werden. Die tolle und weiter verbesserte Kombi Tastatur/Trackpad, das herausragende Design, das Retina-Display und die Akkulaufzeit reißen es dann auch für Mashable wieder raus.

Overall, the entry-level 13-inch MacBook is a satisfying and still sexy system with myriad improvements, but no signature innovation. It should attract budget-conscious MacBook Pro users (those who aren’t willing to switch to Windows where they can get a similarly appointed system for under $900) who think $1,799 is too much for a Core i5 MacBook Pro, even if it does feature that unusual new Touch Bar. Lance Ulanoff, Mashable