Asus ZenBook 3 Deluxe: Die MacBook Pro Konkurrenz im Hands-on

Beim ZenBook 3 Deluxe setzt ASUS auf moderne Prozessoren und Thunderbolt 3 Schnittstellen sowie auf ein erheblich vergrößertes Display. Wir konnten uns das Notebook auf der CES in Las Vegas ausführlich ansehen.

Mit dem ZenBook 3 Deluxe stellt ASUS auf der diesjährigen CES ein neues Highend-Notebook in der bekannten Serie vor. Das Modell besitzt bei nur marginal veränderten Außenmaßen ein größeres Display als das bereits erhältliche Zenbook 3 und kommt zudem mit aktualisierten Schnittstellen. Unseren Test zum ZenBook 3 findet ihr hier.

Das Gehäuse des rund 1,1 Kilogramm leichten ZenBook 3 Deluxe bringt es nun auf Abmessungen von circa 330 × 214 × 13 Millimeter, die zur Verfügung stehende Displayfläche ist jedoch auf 14 statt 12,5 Zoll gewachsen, was hauptsächlich den mit 7,46 Millimter wesentlich dünneren Rändern geschuldet ist. Der schmalere Rahmen lässt das Notebook zudem etwas edler wirken. Das 1080p IPS-Panel beherrscht eine maximale Auflösung von 1.920 x 1080 Bildpunkten, zum Schutz der Oberfläche setzt ASUS auf Gorilla Glass 5.

Im Innern des ZenBook 3 Deluxe kommen moderne Prozessoren aus Intels siebter Core-i Generation Kaby Lake zum Einsatz. Neben dem Core i5-7200U mit 2,5GHz Taktfrequenz ist der Core i7-7500U mit 2,7 GHz erhältlich, während es sich bei der Grafikeinheit um Intels HD Graphics 620 Chip handelt. Die bei stärkeren Prozessoren wichtige Kühlung in einem derart kompakten Notebook ist die bereits vom Vorgänger bekannte ultradünne Kupfer-Heatpipe mit entsprechendem Lüfter.

Apropos ultradünn: trotz der immer noch sehr flachen bauweise besitzt das ZenBook 3 Deluxe drei USB Type-C-Ports, zwei der Anschlüsse sind zudem Thunderbolt 3 kompatibel. Darüber lassen sich z.B. zwei 4K Monitore anschliessen – wer auch immer das tun möchte ;-). Andere übliche Anschluss-Ports fehlen allerdings, dafür fehlte dann eben doch der Platz. Spätestens an diesem Punkt werden Erinnerungen an das MacBook Pro wach, das wegen ebenfalls “fehlender” Schnittstellen eine Menge Kritik einstecken musste, auch von uns.

Vier Lautsprecher mit Harman-Kardon-Zertifizierung sowie ein 46Wh-Akku mit einer Betriebsdauer von circa 10 Stunden finden in dem Gehäuse ebenfalls ihren Platz, für den Anschluss von Soundanlagen oder einem hochwertigen Mikrofon wartet noch ein 3,5 mm Audio-Combo-Port, ins Netzwerk bzw. Zur Kopplung mit anderen Devices geht es via WLAN 802.11ac sowie Bluetooth 4.1.

Beim Arbeitsspeicher hat man die Wahl zwischen acht oder sechzehn Gigabyte RAM (LPDDR3, 2133 MHz), während die PCIe-SSD entweder 512 Gigabyte oder satte 1024 Gigabyte Speicherkapazität bereitstellt.

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Die hintergrundbeleuchtete Tastatur besitzt einen Tasten-Hub von 1,2 Millimetern, zudem findet man oberhalb einen mit Microsofts Hello-technologie kompatiblen Fingerabdruckscanner.

Die unverbindliche Preisempfehlung für das Asus ZenBook 3 Deluxe liegt in der kleineren Ausstattungsvariante bei 1.599, im zweiten Quartal soll das Notebook verfügbar sein. Wer mit einem MacBook Pro liebäugelt aber nicht zwingend in der macOS-Welt beheimatet ist, kann das Windows-Laptop mit den modernen Schnittstellen und Prozessoren durchaus ins Auge fassen.