CES 2016
Dell XPS 12: Surface-Konkurrent im Hands on und Kurztest

Das Dell XPS 12 ist ein 2-in-1 aus dem letzten Jahr, fiel uns nun aber erstmals selbst in die Hände. Ein 12,5 Zoll großes 4K-Display, ein Intel Core M5-Prozessor und 8 GB RAM gehören zu den Ausstattungsmerkmalen dieses Surface-Konkurrenten.

Wie in der Einleitung erwähnt, wurde das Dell XPS 12 – bzw. die jüngste Version davon – schon im letzten Jahr offiziell vorgestellt, vor die Kamera haben wir es aber jetzt erstmals bekommen. Das Dell XPS 12 ist ein stark bestücktes 2-in-1 und möchte gerne in der Surface Pro 4-Liga mitspielen.

Das Dell XPS 12 ist in zwei Varianten zu haben: Einmal bietet uns das Display mit einer Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll eine 4K-Auflösung, alternativ könnt ihr das Teil aber auch mit FullHD-Auflösung erwerben, habt dann aber zu der niedrigeren Auflösung auch nur 128 GB Speicher anstelle von 256 GB. Darüber hinaus sind beide Ausführungen identisch – hier ist der Überblick der Spezifikationen:

Technische Daten des Dell XPS 12

  • 12,5 Zoll großes FullHD-Display mit 1920 x 1080 Pixeln bzw. ein 4K-Display mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln
  • Intel „Skylake“ Core M5-6Y54 Dual-Core-Prozessor mit bis zu 2,7 GHz
  • 8 GB Dual Channel LPDDR3 DRAM
  • 128 GB oder 256 GB SATA SSD
  • Windows 10
  • 8 MP Cam auf der Rückseite, 5 MP Front-Cam
  • Dell Active Stylus (nicht im Preis enthalten)
  • 790 Gramm Gewicht (Tablet), mit Dock 1.270 Gramm
  • Tablet-Maße: 8 x 291 x 193 mm, mit Dock 16-25 x 291 x 198 mm
  • 2 x Thunderbolt 3 (USB Typ-C kompatibel), Noble Lock, SD-Kartenleser
  • WLAN 802.11ac, Bluetooth 4.1, Miracast
  • 30 Wh Akku

Dell XPS 12 mit Stylus

Im Lieferumfang des Dell XPS 12 ist die Chiclet-Tastatur, was das 12,5 Zoll große Tablet in der Tat zu einem Surface-Konkurrenten macht. Beim Preis von 999 Euro (bzw. 1.300 für die 4K-Version) bekommt ihr immerhin diese Tastatur dazu, den ebenfalls verfügbaren Active Stylus hingegen müsst ihr separat erwerben.

Wenn wir schon über die Tastatur reden: Die weiß absolut zu gefallen,  bietet einen ordentlichen Hub und auch die nötige Stabilität, zudem sind die Tasten hintergrundbeleuchtet. Sowohl das Tippen auf den Keys als auch das Bedienen des Trackpads fühlen sich dank des angenehmen Finishs gut an, so dass dem produktiven Arbeiten mit dem XPS 12 von dieser Seite nichts im Wege steht.

Ärgerlich hingegen finde ich, dass ihr nicht die Möglichkeit habt, das Display in verschiedenen Positionen mit dem Keyboard nutzen zu können. Ihr steckt das Panel lediglich in die Führungsschiene und in genau dieser Stellung ist es dann auch fixiert – hier hat man meiner Meinung nach Punkte verschenkt.

Dell XPS 12 - Blick auf die Haltevorrichtung

Das Windows 10-Tablet selbst ist top verarbeitet und mit einem Intel „Skylake“ Core M5-6Y54 Dual-Core-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher muss sich das XPS 12 auch nicht gegen den Blick unter die Haube wehren. Das Gerät, welches wir im Rahmen der CES in Las Vegas antesten konnten, verfügt über ein 4K-Display mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, aber wie oben schon erwähnt, gibt es auch eine FullHD-Alternative, die an weniger Speicherplatz gekoppelt ist.

Ich hab lange Zeit ein Dell XPS-Device täglich genutzt und bin absolut Fan der Reihe. Das neue Dell XPS 12 gefällt mir ziemlich gut, sieht man mal von der Einschränkung bei der Tastatur ein, die euch nur in einer Position schreiben lässt. Im Clip seht ihr nicht nur die angedockte Tastatur, sondern auch das Sleeve, welches das ganze Konstrukt schützt – dort könnt ihr auch den Dell Active Stylus in einer Schlaufe unterbringen, falls ihr ihn denn dann separat erworben habt.

Ich persönlich denke, dass dieses Device nicht ganz auf Augenhöhe mit dem Surface Pro 4 eingeordnet werden darf, nichtsdestotrotz erhaltet ihr für 999 bzw. 1300 Euro aber ein starkes 2-in-1, welches im Windows 10-Lager sicher seine Freunde finden wird.