Elgato Light Strip Test Review Mobilegeeks

Elgato Light Strips – Smarte RGB-LED Light Strips für mehr Atmosphäre

Wir haben die Elgato Light Strips getestet – Smarte RGB-LED Strips, die die Atmosphäre des Raumes deutlich aufwerten und sich nahtlos in das Elgato / Corsair Ekosystem integrieren lassen.

von Ümit Memisoglu am 4. März 2021
Elgato Light Strips
Pro
  • Einfache Installation
  • Schnelle und nahtlose Einbindung in das Elgato Ekosystem
  • Viele Steuermöglichkeiten: App, Software, Hardware
  • Unterstützt das Elgato Stream Deck
  • Premium-LEDs mit hoher Helligkeit
  • RGB und Weißes Licht
Kontra
  • Aktuell noch keine (Farb-)wechselnden Szenen oder Programme

LED-Strips sind mittlerweile eine beliebte Option, um das eigene Setup optisch sichtbar aufzuwerten und Atmosphäre in den Raum zu bringen. Egal ob für Gaming oder Arbeit: Ambient-Lighting hat einen positiven Effekt auf die eigene Stimmung und kann beim Entspannen helfen und Stress reduzieren oder auch die Produktivität deutlich erhöhen. Nun gibt es hier bereits mehrere Hersteller wie Philips etc. aber gerade für Elgatos Zielgruppe und für Leute, die möglichst im Elgato bzw. Corsair Ekosystem bleiben wollen und alles gerne mit einer App, Software etc. steuern möchten, kommen die Elgato Light Strips gerade recht.

Elgato Light Strip Test Review Mobilegeeks

Elgato Light Strips – Inhalt und Design

In der Box befindet sich der LED-Strip. Dieser ist 2 m lang, 12 mm Breit und 3 mm dick. Sollte das für euch zu lang sein, könnt Ihr die LED-Strips an den markierten Stellen schneiden und die Elgato Light Strips entsprechend kürzen. Genauso ist es möglich diese in ihrer Länge zu erweitern. Hierzu reicht auch ein einfacher Blick in die Anleitung.

Dazu kommt der Modulare Netzadapter für unterschiedliche Regionen und dazwischen wird ein weiteres Teil geschaltet, was ich als WLAN-Modul einschätzen würde, denn für die Verbindung genutzt wird WiFi 2.4 GHz, 802.11 b/g/n und ist kompatibel mit WPA2 + AES, WPA + TKIP/AES. Ein Tesa-Band ist auch mit dabei. Ich gehe davon aus, dass es dafür da ist das WLAN-Modul etwa am Tisch zu fixieren.

Elgato Light Strips – Installation

Sobald man sich entschieden hat, wo man die Elgato Light Strips anbringen möchte, ist die Installation super einfach. Wie bei vielen Light Strips üblich befindet sich auf der Rückseite der Elgato Light Strips eine selbstklebende Oberfläche. Auch hier wird auf Tesa zurückgegriffen. Entfernt man das Papier, kann man es auf der gewünschten Fläche anbringen. Am besten fixiert man noch das WLAN-Modul, damit es die Elgato Light Strips nicht mit seinem, wenn auch geringem, Gewicht belastet und dann sitzt alles fest. Ich habe mich etwa für den Klassiker entschieden und es hinter meinem Arbeitstisch geklebt. Anstatt es zu schneiden habe ich es über die Ecken hinaus geklebt, was möglich ist, da die LEDs auch biegbar sind.

Elgato Light Strips – Software, Features und LEDs

Nach dem Anschließen an den Strom muss man die Elgato Light Strips verbinden, bzw. ansteuern. Dazu nutzt man die Elgato Control Center Software für Windows oder Mac, oder die App für iOS und Android. Die Software findet die Elgato Light Strips praktisch sofort, wo es in der App z.B. sofort aufpoppt, und schon kann man das Licht steuern.

In der App oder Software könnt Ihr die Elgato Light Strips updaten, ein- und ausschalten, ihre Helligkeit verändern oder die Farbe eurer Wahl wählen. Eure Lieblingseinstellungen könnt Ihr dann unter den Favoriten abspeichern. Was aktuell fehlt sind Farbwechsel-Szenen bzw. Programme, wo die Light Strips mit der Zeit ihre Farbe wechseln. Ob das daran liegt, dass nach dem Launch des Produktes heute ein Update kommen wird oder ob das so sein soll, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. So wie ich Elgato kenne, denke ich aber, dass da noch was kommen wird, da Elgato dafür bekannt ist, seine Software und Features auch nach Jahren zu erweitern. Wenn sich hier kurzfristig etwas ergeben sollte, werde ich das auch ergänzen.

Als LEDs setzt hier Elgato nach eigenen Angaben auf Premium-LEDs. Ob es sich hierbei, wie bei meinem Elgato Ring Light oder den Key Lights, um Osram-LEDs handelt kann ich nicht sagen. Fest steht, dass sich hier kein Flickern oder ähnliche Probleme feststellen lassen. Man kommt maximal auf eine Helligkeit von 2000 Lumen. Das ist höher als die 1600 Lumen der Philips Hue Light Strips bzw. die von der Elgato-Software unterstützten Eve Light Strips, die bei derselben Länge auf 1800 Lumen kommen. Neben der klassischen 16 Millionen Farbwahl der RGBWW LEDs, kann man sich auch für weißes Licht entscheiden, wo man von 3500 bis 6500 K gehen kann.

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Elgato Light Strips – Nahtlose Stream Deck Integration

Die Integration in Elgatos Ekosystem gelingt auch mit den Elgato Light Strips völlig problemlos und zuverlässig. Wie bereits erwähnt kann man mit der App alles an Elgato Licht-Produkten steuern. Da mein gesamtes Setup mit Ringlicht, Light Strips, Keyboard, Mauspad, Maus, Capture Card, PC-Gehäuse, Lüfter, AIO und mehr alle aus dem Elgato oder Corsair Ekosystem stammen, kann ich die Elgato Light Strips genauso wie alles andere hier genannten Produkte am Arbeitsplatz und noch viel mehr darüber hinaus, etwa Software wie OBS und Produkte anderer Hersteller wie Nanoleaf, zentral mit dem Elgato Stream Deck (in meinem Fall mit der Elgato Stream Deck Mini) steuern. So muss ich nicht etwa mit mehreren Apps hantieren, sondern kann alles in einer programmierbaren Hardware vereinen.

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Programmieren sollte man hier aber nicht wörtlich nehmen, denn eigentlich muss man kaum etwas machen, da die Light Strips und andere Geräte sofort in der Stream Deck Software erkannt werden, sofern sie, je nach Produkt, mit etwa dem Elgato Control Center, Elgato Wave Link, Elgato Capture Utility, Corsair iCue etc. verbunden und registriert sind. Man zieht dann die Aktion wie Licht ein/aus, heller, dunkler, Farbfavoriten etc. auf den gewünschten Slot und wählt dann welche der Lampen, Light Strips oder ob alle zusammen reagieren sollen. Das habe ich hier natürlich auch gemacht und das funktioniert wunderbar. Alles reagiert sofort und ich muss nicht immer nach der jeweiligen Software oder App suchen. Hier hat man innerhalb des Elgato/Corsair Ekosystems eben diesen Komfort, dass alles miteinander verknüpft ist und funktioniert. Wer kein Stream Deck als Hardware möchte, kann sich jedoch auch die Stream Deck App herunterladen. Damit kann man praktisch dasselbe am Smartphone machen.

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Elgato Light Strips – Preis und Verfügbarkeit

Kosten tuen die Elgato Light Strips 59,99 Euro. Wie das mit Erweiterungen ist, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Verglichen mit direkten Konkurrenzprodukten ist es zumindest günstiger. Worauf man hier vor allem setzt ist die nahtlose Integration in das Elgato / Corsair Ekosystem zusammen mit anderen Elgato und Corsair Produkten. Wer hier schon investiert hat, für den sind die Elgato Light Strips, wenn man denn auf der Suche nach Light Strips ist, ein no Brainer. Natürlich gibt es auch super günstige Alternativen, aber damit verbaut man sich eben den Komfort alles an einem Ort zu haben und meist taugen die LEDs oder die Software nichts.

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Elgato Light Strips

Alles in einem sind die Elgato Light Strips eine gute Erweiterung für das eigene Elgato / Corsair Setup. So wie ich Elgato kenne, dürfte hier auch funktionstechnisch mehr kommen. Aktuell fehlen mir eigentlich nur programmierbare Szenen, wie etwa einfache Farbwechsel über eine gewisse Zeit. Sobald das integriert ist sind die Elgato Light Strips dank ihrer Qualität für Leute im Elgato / Corsair Ekosystem quasi alternativlos.

9.0
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