Microsoft Band Test: Hands on-Video und erste Eindrücke

Fitnessbegeisterte hergehört. Microsoft hat das neue Band heute offiziell vorgestellt. Wir nehmen den neuen Fitnesstracker unter die Lupe.
von Marco Wilde am 6. Oktober 2015

Wie erhofft, gab es heute auch an der Wearables-Front mit dem Microsoft Band Neues zu vermelden. Die Smartwatch beerbt das erste Smartphones, Tablets, mobiles OS und auch Wearables – nahezu in jedem mobilen Bereich hat Microsoft jahrelang Boden auf die Konkurrenz verloren und spätestens seit der neuen Führung in Form von CEO Satya Nadella weht ein frischer Wind durchs Unternehmen, der darauf hoffen lässt, dass man diesen Abstand zu den anderen in absehbarer Zeit merklich verringern kann. Auch mit dem ersten Microsoft Band war man lange nach den anderen präsent, ließ aber damit direkt aufhorchen, wenngleich wir uns natürlich von Anfang an eine breitere Verfügbarkeit gewünscht hätten.

Design und Verarbeitung

Microsoft Band auf Ständer
Das neue Microsoft Band ist eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Fitnesstrackers aus Redmond. Das neue Band hat nicht nur ein neues Design, sondern es kann auch noch mit ein paar neuen Features aufwarten.

So kommt es mit einem gebogenen Display daher, welches sich dank der Form perfekt an das Handgelenk schmiegen soll. Vor Kratzern ist das AMOLED durch Gorilla Glas 3 geschützt, somit sollte es im Alltag keine großen Probleme geben.

Microsoft Band liegend
Aber auch im Inneren hat sich einiges getan, denn bei der Entwicklung des neuen Band wurde auf das Feedback der Nutzer des ersten Modells gehört. Es wurde ein neuer Sensor verbaut, der den Umgebungsdruck misst und somit beim Training auch die Höhenunterschiede berücksichtigen kann. Weiterhin sind GPS und eine UV-Sensor verbaut. Insgesamt kommt das Band somit auf elf Sensoren.
Microsoft Band Frontal

Mittels der Microsoft Health-App lassen sich alle Daten, die die Sensoren liefern, übersichtlich darstellen. Für verschiedensten Sportarten hat Microsoft vordefinierte Aktivitäten bereitgestellt. So lassen sich neben Wandern und Radfahren auch die Golf-Abschläge tracken. Das Band kann euch sogar beim Abschlag helfen und so euer Handicap steigern. Fast wie ein persönlicher Gold-Caddy.

Weiterhin lassen sich mit dem Band aber auch Funktionen vom Smartphone übernehmen. So kann beispielsweise mit Cortana gesprochen werden, oder auch Benachrichtigungen empfangen werden. Auch lassen sich Textnachrichten direkt auf dem Display lesen und sogar beantworten.

Dabei ist es unabhängig welches Betriebssystem auf eurem Smartphone läuft, denn das Band kann mit iOS, Android und Windows Phone genutzt werden.

Zu den weiteren technischen Daten, wie beispielsweise der Größe des Akkus, ist leider noch nichts bekannt. Sobald wir hier aber mehr wissen folgt ein Update an dieser Stelle.

Verfügbarkeit und Preis

Das Microsoft Band wird voraussichtlich ab dem 30. Oktober im Handel erscheinen. Um den kleinen Fitnesstrainer fürs Handgelenk zu erwerben muss man 249$ auf den Tisch legen. Wann in Deutschland zugeschlagen werden kann ist derzeit noch unklar, aber auch hier werden wir euch frühzeitig informieren.