Microsoft Surface Book aufgeklappt

Microsoft Surface Book Test: Unboxing und erste Eindrücke

Mit dem Surface Book hat Microsoft heute bei seinem New York-Event ein absolut mächtiges (und sein erstes überhaupt) Notebook vorgestellt, besser gesagt: ein 2-in-1 mit abnehmbarem 13,5 Zoll Display. Laut Microsoft ist das von einem Core i7-Prozessor angetriebene das stärkste und schnellste Notebook der Welt in dieser Klasse.
von Carsten Drees am 19. November 2015

Update 19. November 2015 (Bernd)

Nicole präsentiert euch unser Unboxing des Microsoft Surface Book und ihre ersten Eindrücke vom ersten Notebook aus Redmond (siehe oben). Im Lieferumfang befinden sich das 2in1-Gerät aus robustem Magnesium, ein Eingabestift mit 1024 verschiedenen Druckpunkten und das obligatorische Netzteil, welches über einen zusätzlichen USB-Port verfügt.

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Nicole hat sich das Modell mit Intel Core i7, 8GB Arbeitsspeicher und 256GB SSD-Festplatte und Nvidia-Grafikkarte besorgt, um das Gerät auch zum Videoschnitt benutzen zu können. Besonders das 13,3″ Display mit seiner Auflösung von 3.000 x 2.000 Pixeln konnte in den ersten Stunden überzeugen, ebenso wie die Tastatur. Neben dem Video haben wir natürlich auch massig Fotos für euch:

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Update 26. Oktober 2015 (Bernd)

Randnotiz: Bei den Kollegen von TNW macht man sich heute Gedanken über ein bisher wenig beachtetes Feature des Microsoft Surface Book. Offenbar hat Microsoft bestätigt, dass sich die Base des Geräts zu einem späteren Zeitpunkt komplett austauschen lässt. Wer also zu Beginn auf die kleinste Modell-Variante mit Core i5 und integrierter Intel HD Grafik gesetzt hat, könnte später – theoretisch – sein Gerät durch einen Austausch des Basismoduls „upgraden“.

Diese Information befeuert natürlich Spekulationen darüber, dass Microsoft diese Möglichkeit in naher Zukunft sogar fest eingeplant haben könnte. Ein im Laufe der Zeit anspruchsvoller gewordener Gamer oder Grafik-Profi wäre dann nicht gezwungen, ein komplett neues Surface Book anzuschaffen, sondern könnte sich – selbstverständlich günstiger – „einfach“ eine neue Basis mit den performance-relevanten Hardware-Komponenten zulegen.

Offiziell wird diese Möglichkeit der separaten Anschaffung von Microsoft noch nicht geboten, aber allein die Idee klingt interessant. Bei TNW gehen die Gedankenspiele sogar so weit, dass Microsoft den kompletten Port von Base auf Display-Einheit für Drittanbieter freigeben könnte und diese sich dann auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet oder fokussiert auf eine bestimmte Zielgruppe hardwaretechnisch austoben dürften. Das alles ist natürlich noch reine Spekulation, aber alles andere als grundsätzlich abwegig.

Quelle: thenextweb.com

Update 22. Oktober 2015:

Seit gestern sind die ersten Reviews zum Microsoft Surface Book zu lesen und die großen US-Blogs äußern sich größtenteils sehr positiv über das Gerät aus Redmond. Wir haben uns die Tests angeschaut und bieten euch in einem Pressespiegel einen Überblick über die Reaktionen von The Verge, Engadget und Co.:

The Verge

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Bei The Verge stößt man sich ein wenig an dem Scharnier, welches es verhindert, dass das Display wirklich plan auf der Tastatur aufliegen kann und somit Schmutz, Haare etc. ins Gerät geraten kann, wenn man es in der Tasche mit sich herumschleppt. 8,3 Punkte vergibt The Verge für das Surface Book und lobt besonders die Tastatur, das praktische 3:2-Format des Displays und die starke Akkulaufzeit, hadert aber eben mit dem Formfaktor, was an dem Scharnier liegt und daran, dass es insgesamt etwas zu sperrig geraten ist.

If Microsoft had just made a laptop, I suspect I’d be calling it the best Windows laptop out there, but it didn’t. While it’s great Microsoft is pushing the idea of a tablet and a laptop hybrid constantly, I’m still hunting for the perfect mix of hardware that really shows this is the future. Tom Warren, The Verge

Engadget

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Auch unsere Freunde von Engadget sind sichtlich angetan von dem, was Microsoft da zustande gebracht hat  und vergeben dafür eine Wertung von 87 Punkten. Wie die meisten US-Blogs auch, findet man am Laptop-Modus mehr Spaß als am Tablet-Modus. Lob gibt es auch hier für die Tastatur und die Akkulaufzeit im Notebook-Modus (beim Tablet ist sie deutlich kürzer), aber das etwas klobige Design, was ebenso wie das mitunter ein wenig wacklige Display dem Scharnier geschuldet ist, wird kritisiert.

Microsoft’s first laptop raises the bar for other notebooks, with fast performance, best-in-class battery life and a design that manages to be both premium and unforgettable. Dana Wollman, Engadget

Ars Technica

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Bei Ars Technica ist man über einen Fehler gestolpert, der im Testverlauf mehrfach auftrat: Obwohl Display und Tastatur verbunden waren, wurde das Gerät nur als Tablet erkannt. Das wirkt sich zum Einen negativ auf den Akku aus, da nur der Tablet-Akku zum Einsatz kommt, außerdem reagieren die Tasten und das Trackpad nicht. Man hofft nun bei Ars Technica, dass Microsoft das mit einem Software-Update behoben bekommt. Darüber hinaus erfreut man sich auch an der tollen Performance, dem Formfaktor und der gelungenen Tastatur, hadert aber mit Microsoft, was die hohen Preise für das Surface Book angeht.

The detachable screen takes it to another level. This would be good if it were just a laptop; as a hybrid it’s even better. Nonetheless, it’s never going to be a mass-market machine, which is a shame, because it’s a truly a fine piece of hardware. Peter Bright, Ars Technica

Slashgear

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Bei Slashgear ist man der Meinung, dass Microsoft mit dem Surface Book ein Device gelungen ist, welches nur für ein Nischen-Publikum gedacht ist. Wer sich damit angesprochen fühlt, darf durchaus (tief) in die Tasche greifen, alle anderen sollten sich darüber freuen, dass Microsoft hier sehr innovative Ideen auf den Weg bringt, die zu noch gelungeneren Geräten führen.

Microsoft deserved its ovation. Superlative build quality and truly innovative hardware single the Surface Book out as something legitimately special. The docking mechanism is an engineering triumph, certainly the cleanest way to handle a removable screen Chris Davies, Slashgear

Wired

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7/10 – das ist die Wertung bei Wired und die Abzüge gibt es im Wesentlichen dafür, dass das Surface Book als Convertible eben immer nur ein Kompromiss zwischen Tablet und Notebook ist und sich dadurch einige Schwächen offenbaren. Am Notebook selbst hat man nur wenig zu kritisieren, die Detach-Schwierigkeiten, die Ars Technica bereits bemängelte, stellte man auch bei Wired fest. Verarbeitung, Akku und Performance kommen auch hier wieder sehr gut weg, dennoch sieht man noch Luft nach oben.

It’s a laptop. A great laptop. Finally, a Windows computer without stickers and logos everywhere. The keyboard and trackpad are excellent—and if you don’t like them pen and touch work just great. Screen is gorgeous, and there’s plenty of power behind it. David Pierce, Wired

TechCrunch

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Alex von TechCrunch fällt ein wenig aus dem üblichen Schema der Surface Book-Tester, denn er macht sowohl den Akku als nicht besonders leistungsstark aus und hadert auch mit dem Trackpad, welches manchmal nicht ordentlich auf seine (verschwitzen) Finger reagiert. Von kleineren Schwächen abgesehen ist man aber auch bei TechCrunch im Wesentlichen vom Gerät angetan.

The Surface Book is designed for the person who wants to get the most out of Windows 10’s touch-focused features inside a package that can be both mobile and desktop-focused. Alex Wilhelm, TechCrunch

Gizmodo

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Okay, auch bei Gizmodo tut man sich schwer mit dem Trackpad und findet auch die Preisgestaltung Microsofts überzogen. Andererseits sieht man das Surface Book aber auch als Premium-Notebook, welches aus mehreren Gründen durchaus einen Premium-Preis rechtfertigt. Vor allem das Design hat es Tester Mario Aguilar angetan.

Again, that’s a lot of money for a computer that’s not going to perform at the very top of the line. You’ll be paying in part for design. Did you ever think you would say that about a Microsoft gadget? Wow, Microsoft designed this thing. I love it. Mario Aguilar, Gizmodo

Thurrott

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Zum Schluss lassen wir noch Microsoft-Experte Paul Thurrott zu Wort kommen. Er erklärt in seinem Review, dass sowohl der „Gap“ zwischen Clipboard und Tastatur als auch die geringe Akkulaufzeit im Tablet-Teil dem gleichen Umstand geschuldet sind: Um das Surface Book als Notebook stabiler zu machen und zu verhindern, dass es hintenüber kippt, wenn man es aufklappt. Daher musste man das Scharnier so bauen und deswegen hat man darauf verzichtet, größere Akkus im Clipboard zu verbauen. Er ist der Meinung, dass gerade der Mechanismus um das Scharnier länger getestet werden muss, um es abschließend bewerten zu können, sein vorläufiges Fazit klingt aber durchaus so, als wäre er sehr schnell mit dem Surface Book warm geworden:

For now, Surface Book is hard to recommend given the newness and the unproven hinge design, and the expensive pricing. The screen is absolutely perfect, as is the typing experience, and the battery life looks amazing. But I will need more time—and much more real-world use—before I can be sure. For now, I am cautiously optimistic, and excited to travel more with Surface Book and use it around my home. Paul Thurrott

 

Unter dem Strich können wir zusammenfassen, dass das Feedback der Test zum Großteil ein positives ist und dass sowohl die Verarbeitungsqualität, das Display, die Tastatur und auch die Akkulaufzeit fast jeden überzeugt hat. Abzüge gibt es beim Preis, der vielen dann doch etwas zu hoch angesetzt erscheint. Luft nach oben sieht man noch beim abnehmbaren Panel, wo es manches mal Schwierigkeiten mit der Erkennung im Notebook-Modus gibt nach dem erneuten Anstecken des Displays. Generell wäre ihnen wohl ein so hochklassig verarbeitetes Gerät als reines Notebook lieber gewesen als ein Convertible. Dennoch ist man sich weitestgehend einig: Die Notebook-Premiere Microsofts kann als gelungen bewertet werden und lässt auf weitere starke Devices in der Zukunft hoffen.

Update 12. Oktober 2015

Bereits nach einer Woche

Surface Book mit Core i7 vergriffen

Jetzt koennen wir uns natuerlich darueber unterhalten, wieviele Surface Book Microsoft hat herstellen lassen und vor allen Dingen wieviele Skylakes Intel an die Redmonder geliefert hat, aber offenbar waren es wohl nicht genug. Innerhalb von nur einer Woche hat Microsoft die Ladung an moeglichen Vorbestellungen komplett abverkaufen koennen und zeigt nun in seinem Online-Store die Cire i7-Varianten als nicht mehr verfuegbar an.

Sensationeller Erfolg? Kuenstliche Verknappung oder wunderbares Marketinginstrument (schliesslich berichten wir ja nun drueber)? Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Skylake Verfuegbarkeit hier so ein wenig mit reinspielt. Hier in Taiwan machen so einige Geruechte die Runde, dass verschiedene Versionen der 6. Intel Core i-Generationen recht schwer verfuegbar sind und die OEMs da doch gerne ein wenig mehr Output aus den Intel Fabs haetten. Genau das koennte Microsoft hier auch getroffen haben.

Tatsache ist aber auch,dass das Surface Book ordentlich Momentum aufgebaut hat und bei den Medien, aber auch den Usern richtig gut ankommt. Wie gut, dass werden dann die naechsten Quartalszahlen von Microsoft belegen.

Update 8. Oktober 2015

Welche NVIDIA GPU wurde verbaut?

Na? Habt ihr auch was vermisst in den technischen Details des Surface Book? Richtig, die genauen Spezifikationen der verbauten NVIDIA GPU fehlen und irgendwie huellen sich auch alle Quellen in Schweigen. Selbst das offizielle NVIDIA-Blog eiert um das Thema rum und die auf dem Microsoft Event zur Verfuegung stehenden Books hatten die GPU nicht verbaut.

Welche GPU wird da also reingepackt und warum moechten weder NVIDIA, noch Microsoft dass hiervon die Daten veroeffentlicht werden? Nun, es sieht im Moment ganz schwer danach aus, dass es sich um eine Sonderanfertigung von NVIDIA handelt, bzw. hat uns dies ein kleines Voegelchen gefluestert.

NVIDIA GPU Surface Book

Wer sich den rechteckigen DIE anschaut, kann schon einmal die Varianten ab 950M ausschliessen, denn die sind quadratisch. Alles was darunter liegt, weist zwar von der Bauweise eine entsprechende Aehnlichkeit auf, jedoch koennen 940M/930M/920M nicht mit GDDR5 RAM ausgeliefert werden und somit duerfte sich wohl unser Hinweis bestaetigen. NVIDIA hat hier, wahrscheinlich sogar eine Art GTX 955M, fuer Microsoft entwickelt bzw. hergestellt. Diese ist bezueglich Taktrate und Bauweise optimal auf das Surface Book abgestimmt und duerfte kaum in Plattformen der Konkurrenz auftauchen.

Gewichtsverteilung, Display Wackler und Haptik

In den Kommentaren wurden „Display Wackler“  angesprochen, die in einigen Videos entdeckt wurden. Das Display wackelt in der Tat leicht, aber der Mechanismus um die Tableteinheit „einzudocken“ ist bombenfest. Ich habe mich dazu ausfuehrlich mit einem der Entwickler unterhalten und einige „Stresstests“ durchgefuehrt. Ich da, insbesondere von den vorletzten beiden Sony Vaio Z-Serien, weitaus staerkere Wackler gewohnt. In meinen Augen ist dies nicht stoerend.

Was aber haette stoerend sein koennen, das waere eine verschobene Gewichtsverteilung und Kopflastigkeit. Microsoft hat eine 50/50 Verteilung hinbekommen, die selbst bei maximal ausgeklappten Display und einem Antippen des Screens, das Book nicht nach hinten kippen laesst. Passt also!

Einen finalen persoenlichen Eindruck muss ich noch loswerden. Warum heisst es eigentlich Book? Nun, es fuehlt sich so an wenn ihr es zukloppt und sozusagen mit dem „Buchruecken“ in eure Hand packt und tragen wollt. Das ist mir echt erst nach einiger Zeit aufgefallen und ich war verdammt ueberrascht. Ebenfalls wurde am oberen Displayrand bzw. unterhalt des Trackpads Magneten eingebaut, die das Book sicher verschliessen.

Es gibt da also noch einige Kleinigkeiten zu entdecken, die mir aufzeigen wieviel Hirnschmalz die Entwickler in die Hardware gepackt haben.

Original Artikel vom 6. Oktober 2015

Superdünn, superschnell, großartig verarbeitet, nur 7,7 mm dünn und absolut hochauflösend – mit dem Surface Book hat Microsoft ein ordentliches Bömbchen platzen lassen bei seinem Windows-Event in New York. Mit einem 13,5 Zoll großen PixelSense-Display, welches 6 Millionen Pixel darstellt (267 ppi) und dem dünnsten jemals auf einem Notebook eingesetzten Gorilla Glass hat man hier schon allein in Sachen Display-Technologie ein mächtiges Notebook abgeliefert.

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Es ist übrigens das erste Notebook von Microsoft überhaupt und als Debüt nun alles andere als schlecht geraten. Unter der äußerst schlanken Haube gibt es das Neuste und Beste, was Intel zu bieten hat – Core i7-Prozessoren der 6. Generation, außerdem eine dedizierte dNvidia GeForce GPU (im Tastatur-Teil) und bis zu 16 GB Arbeitsspeicher sowie bis zu 1 TB Speicherplatz.

Die technischen Daten im Überblick:

OSWindows 10 Pro, Office 30-Tage Trial
Display13.5” PixelSense™ Display mit einer Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln (267 ppi)
Prozessor Intel Core i5 oder Core i7 der 6. Generation „Skylake“
int. Speicher128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB
RAM8 oder 16 GB RAM
Grafiki5: Intel HD Grafik (non-GPU) • i5/i7: NVIDIA GeForce Grafik (GPU)
Cam hinten8 MP Kamera mit Autofokus, 1080p Video-Recording
Cam vorne5 MP Kamera
AudioJe ein Mikrofon vorn und hinten, Front-Lautsprecher mit Dolby Audio
Konnektivität802.11ac WLAN, IEEE 802.11a/b/g/n kompatibel, Bluetooth 4.0
SensorenUmgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer
Akkubis zu 12 Stunden Videowiedergabe (nur im Notebook-Modus)
AbmessungenLaptop: 232.1 x 312.3 x 13-22.8 mm, Clipboard: 220.2 x 312.3 x 7.7 mm
Gewicht728 Gramm (Display), 1515 Gramm gesamt, 1579 mit NVIDIA-Grafik
Anschlüsse2 x USB 3.0, SD-Kartenleser, Mini DisplayPort, Surface Connect, Kopfhöreranschluss
LieferumfangSurface Book, Surface Pen, Netzteil, Quick Start-Guide, Sicherheits- und Garantie-Dokumente

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Die Tastatur ist – so ließ man uns bei der Präsentation wissen – absolut leise und robust, die Tasten sind hintergrundbeleuchtet und dazu kommt noch ein 5-Point-Trackpad aus Glas. Zwei USB 3-0-Anschlüsse sind an Bord und ein sehr origineller und stabil wirkender Rahmen. Aus dem könnt ihr das Display problemlos befreien, sprich: Hier erhaltet ihr ein bärenstarkes 2-in-1, welches zudem per Stylus bedient werden kann, der gegenüber dem Pen aus dem letzten Jahr ebenfalls nochmal deutlich optimiert wurde und nun eckig daher kommt!

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Der Tablet-Teil wiegt lediglich 728 Gramm, was äußerst leicht ist für so einen 13,5 Zoll-Bomber, außerdem ist es mit 7,7 mm mal richtig dünn. Preislich wird der Spaß bei knapp 1.500 Dollar losgehen, zumindest in den USA und Kanada kann ab morgen, dem 7. Oktober vorbestellt werden, ab dem 26. Oktober dann können sie dort gekauft werden.. Weitere Märkte – u.a. eben auch Deutschland – werden später genannt.

Hands on-Bilder und Video

Bevor wir euch gleich das Video zum Surface Book präsentieren (Update: Gerade frisch im Artikel eingebunden), können wir euch hier jetzt schon mal erste Bilder zu dem neuen Über-Notebook aus Redmond präsentieren. Clip und unsere ersten Eindrücke reichen wir dann gleich selbstverständlich nach.

 Erste Eindrücke zum Surface Book

Ich war direkt mal begeistert, als ich die Präsentation gesehen habe, aber was die uns auf der Bühne erzählen, wenn sie uns mit gut durchdachten Marketing-Phrasen einlullen, ist ja immer nochmal was anderes als das, was dann tatsächlich Phase ist, wenn man das Gerät in Händen hält. Sascha ist in New York und konnte sich das Gerät bereits anschauen und sich einen ersten Eindruck verschaffen. Sein vorläufiges Resümee:

Das ist das geilste Notebook, welches ich je in die Finger bekommen habe. Sascha Pallenberg

Glaubt mal: Palle hat schon ein paar Notebooks in der Hand gehalten und da muss ihn dieses feine Gerät von Microsoft schon ziemlich beeindruckt haben, wenn er sich dermaßen begeistert äußert. Das 7,7 mm dünne Gehäuse ist aus Aluminium gearbeitet und herausragend verarbeitet, betätigt ihr den entsprechenden Knopf, könnt ihr das Clipboard getaufte Display-Teil butterweich von der Tastatur entfernen, welches ansonsten felsenfest am Keyboard hält.

Apropos Tastatur: Die sind hintergrundbeleuchtet, haben einen äußerst angenehmes Feedback und ein 5-Point-Trackpad aus Glas, bei dem man sich vermutlich ein wenig Inspiration aus Cupertino geholt hat. Logisch, dass ihr mit dem optimierten Surface Pen arbeiten könnt auf dem beeindruckenden Display, welches mit 3000 x 2000 Pixeln auflöst und somit höchsten Ansprüchen genügen dürfte.

Wer die volle Power des Core i5- bzw. Core i7-Devices nutzen möchte, muss allerdings das Display ans Keyboard angedockt haben: Nur dann kommt ihr in den Genuss der dedizierten NVIDIA-Grafikkarte (ansonsten Intel Grafik) und auch nur dann ist die Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden zu erreichen. Klingt für mich legitim, da man tendenziell fürs produktive Arbeiten eh das Notebook dem Tablet vorzieht. Selbst anspruchsvolles Gaming ist mit dem Notebook machbar, so dass unser vorläufiges Fazit ein durch die Bank positives ist. Ab 1.499 Dollar ist das Teil wie gesagt in den USA ab Ende Oktober verfügbar, wer die Optionen ausreizt, nähert sich der 3.000 Dollar-Marke – das Modell mit Core i7, 16 GB RAM und 512 GB Speicherplatz beispielsweise reißt ein Loch von 2.699 Dollar in die Haushaltskasse. Gutes Geld für äußerst gute Ware, sag ich mal!