Nebula Solar Portable 1080p HDR10 Beamer Test Mobilegeeks

Nebula Solar Portable im Test – Beamer mit 1080p 60 FPS und HDR10

Im Test haben wir den Nebula Solar in der portablen Version mit Akku. Einen kompakten und leistungsstarken Beamer für die entspannenden Abende zuhause, denn man auch unterwegs mitnehmen kann.

von Ümit Memisoglu am 9. Dezember 2020
Nebula Solar
Pro
  • Schönes Design
  • Schönes Bild mit 1080p 60 FPS und HDR10
  • Gute Helligkeit
  • Gute Software mit großer Zahl an unterstützten Apps und Services
  • Gute Akkulaufzeit
Kontra
  • Beiliegendes Kabel ist etwas kurz.
  • Kein 3,5 mm Klinkenanschluss

Nebula Solar – Spezifikationen

Zuerst einmal die Spezifikationen des Nebula Solar mit Akku:

Lieferumfang und wichtige Spezifikationen:

  • In der Verpackung befindet sich der Nebula Solar, eine Fernbedienung, ein USB-C Kabel und ein Anker IQ3 Netzteil.
  • Bildauflösung: 1920 x 1080 bei 60 FPS (DLP), HDR10
  • Helligkeit: 400 ANSI Lumens
  • Lebensdauer der Lichtquelle: 30,000 Stunden
  • Projektionsverhältnis: 120 Zoll bei 3,18 m Entfernung; 100 Zoll bei 2,66 m Entfernung 80 Zoll bei 2,12 m Entfernung; 60 Zoll bei 1,6 m Entfernung; 40 Zoll bei 1,06 m Entfernung
  • Projektionsmodus: Front- / Rück- / Deckenfront- / Deckenrückprojektion
  • Trapezkorrektur: Automatisch (vertikal ±40°) und manuell (horizontal ±40°, quadrilateral ±40°)
  • Anschlüsse: HDMI 2.0 bis zu 4k, USB Typ-A für Speicher oder Audio, Adapter etc., USB-C zum Laden (20V-3.25A)
  • Verbindungen: WLAN: 802.11a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), Bluetooth BT4.2 Dualmodus/A2DP
  • Lüfterlautstärke: <30dB
  • OS: Android TV 9 mit Nebula UI
  • Ladezeit: 3 Stunden mit 20V-3.25A
  • Videolaufzeit: 3 Stunden
  • Audioformat: MP3, WMA, RM, FLAC, Ogg
  • Videoformate: *.mkv,*.wmv,*.dat,*.avi,*.mov,*.iso,*.mp4,*.rm

Nebula Solar – Design und Funktionalität:

Nebula Solar Portable 1080p HDR10 Beamer Test Mobilegeeks

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Die Abmessungen des Nebula Solar betragen rund 58,65 mm in der Höhe, 192,25 mm in der Länge und 192 mm in der Breite im Durchmesser. Damit ist es eine recht kompakte Box mit einem Gewicht von 1,1 kg. Das Design selbst könnt Ihr in den Bildern betrachten. Farblich ist es komplett in Weiß gehalten mit roten Akzenten bei der Beschriftung und der schwarzen Rückseite. Es ist einfach sauber und minimalistisch gehalten, was meiner Meinung nach wirklich top aussieht. Auch weil es zu meiner PS5 oder meinem geplanten PC-Build passt, was auch weiß wird. Somit ist es etwas dekorativer als irgendeine dunkle Box. Oben auf dem Gerät befinden sich drei Touch-Tasten, mit denen man manuell die Lautstärke anpassen kann bzw. in den Bluetooth Speaker-Modus wechseln kann. Das alles geht natürlich auch mit der Fernbedienung oder der App.

Auf der Rückseite befindet sich der Lichtsensor, der bei der automatischen Helligkeitsregelung hilft um eventuell auch Strom zu sparen. Dazu kommt die Taste zum ein uns ausschalten bzw. um das Gerät in den Standby-Modus zu versetzen. Ansonsten befinden sich hier noch die Anschlussmöglichkeiten. Der USB-C Port wird zum Laden genutzt wofür ein passendes Anker IQ3 Netzteil und USB-Kabel beigelegt ist. Man kann es, wenn man nicht portabel sein möchte, auch einfach am Netz betreiben, wobei hier das Kabel wirklich sehr kurz ist, weshalb ich das in meinem Fall etwa ausgetauscht habe.

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Ansonsten haben wir hier einen HDMI 2.0 Anschluss, der es ermöglicht PCs, Smartphones, Konsolen etc. anzuschließen und somit Video und Sound zu übertragen. Zwar handelt es sich bei der ausgegebenen Auflösung um 1080p 60 FPS, jedoch nimmt der der Nebula Solar auf 4K 60 FPS Input, sogar mit HDR10 an und scaled das auf 1080p 60 FPS runter für ein schärferes Bild. Ansonsten kann man hier quasi alles anschließen wie etwa einen Receiver, einen DVD/BlueRay-Player, Spielekonsolen wie die Playstation 5, euren PC oder Laptop, aber auch etwa einen Chromecast. Also ist praktisch alles möglich, was einen HDMI Anschluss hat. Als letztes hätten wir noch ein USB-A Anschluss, etwa für USB-Sticks aus denen heraus Ihr auch Medieninhalte abspielen lassen könnt. Der USB-Anschluss kann aber auch genutzt werden um Audio zu übertragen, was ich mit meinem Lautsprechersystem bzw. meinen Corsair Kopfhörern getestet habe, der mit einem Wireless Adapter daherkommt. Jedoch unterstützt der Beamer auch nativ Audio via Bluetooth. Ein Klinkenanschluss ist jedoch nicht vorhanden.

Mit einem entsprechenden Kabel ließe sich auch das Smartphone anschließen, wobei es auch möglich ist euer iOS oder Android Gerät (Miracast) auch kabellos am Beamer zu spiegeln. Ansonsten ist eine Chromecast Funktionalität mit eingebaut, sodass man alle möglichen Inhalte via Youtube oder den Chrome-Browser rüberschicken und vom Internet abrufen lassen kann. Ebenso wäre es zum Beispiel mit Huawei oder Samsung Smartphones möglich darüber kabellos den PC-Modus zu nutzen. Würde man hier noch Maus und Kabel per Bluetooth verbinden, könnte man damit dann auch mobil arbeiten.

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Toll finde ich übrigens, dass auf der Unterseite ein ¼ Zoll Stativgewinde zu finden ist. Damit lässt es sich an jedem herkömmlichen Stativ anbringen. Wenn ich es nicht gerade auf einem Tisch platziere kann ich das z.B. mit einem Tripod lösen. Wer einen festen Platz im Wohnzimmer hat, kann es aber auch Kopfüber an der Decke für echtes Kino-Feeling befestigen. Wegen der ±40° Trapezkorrektur muss man sich keine Sorgen machen, dass das Bild verzerrt ist.

Grundsätzlich finde ich das mobile an dem Nebula Solar aber super, da es einem sehr viel Flexibilität gibt. Im Wohnzimmer muss man sich nicht um den Fernseher streiten. Im Bett hat man gemütliches Kino-Feeling oder kann so wie ich das lieber mache, die Nintendo Switch oder die Playstation 5 anschließen. Genauso gut möglich ist der Filme-Abend mit Freunden auf der großen Leinwand, aber auch für das Home Office ist es nett, wenn man seine Video-Calls ins Wohnzimmer holen möchte.

Nebula Solar – Steuerung

Steuern kann man den Nebula Solar auf vier verschiedene Arten. Mit der Fernbedienung, mit dem Smartphone, mit Maus und Tastatur und am Gerät selbst. Für das Smartphone braucht Ihr die Nebula Connect App. Besonders viel könnt Ihr natürlich nicht damit machen, da die App in erster Linie als Ersatz für die Fernbedienung dient. Generell ist das bei der ersten Einrichtung natürlich besser als die Fernbedienung, da man die Möglichkeit hat vernünftig zu Tippen. Auch als Touchpad kann man das Smartphone nutzen. Mit dem Smartphone lässt sich aber noch einiges mehr machen, da man über Apps wie Youtube, Netflix und co. natürlich auch über das Smartphone bzw. mit dem Notebook über den Chrome Browser, den gewünschten Inhalt auf dem Beamer projizieren kann.

Maus und Tastatur erklärt sich hier natürlich von selbst. Grundsätzlich würde ich aber hierfür eine passende Wohnzimmer-Tastatur mit integriertem Touchpad und Mediensteuerung empfehlen, wie etwa die Corsair K83 Wireless, welche ich auch mal getestet hatte.

Alternativ kann man auch alles direkt am Gerät steuern, wobei man hier nicht viele Möglichkeiten hat.

Die meiste Zeit nutze ich persönlich aber tatsächlich nur die mitgelieferte Fernbedienung, die eigentlich völlig ausreicht. Übrigens wird Google Assistant auch unterstützt.

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Nebula Solar – Betriebssystem und Apps

Als Betriebssystem läuft Android TV 9 mit Nebula UI auf der Nebula Solar. Es ist übersichtlich, läuft sehr flüssig und bietet einfache Einstellungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass es eine sehr große App-Vielfalt im App-Store, dem Nebula Manager, gibt, wo man praktisch alle möglichen Streaming Apps, Dienste etc. findet, egal ob Netflix, Disney, Amazon Video, DAZN, Plex, Spotify, Tidal etc. Auch gibt es sehr viele Mediatheken diverser News-Portale, Radiosender und natürlich auch Youtube oder Twitch. Entsprechend habt Ihr direkt Zugriff auf die ganze Welt des Entertainments. Mittlerweile hat man hier auch wirklich alles integriert, was man braucht, wo früher einige Dienste gefehlt hatten. Das Problem hat man hier aber nicht. Nur AppleTV gibt es logischerweise nicht. Weiterhin gibt es aber auch viele Spiele im Angebot, die jetzt nicht wirklich spannend sind, aber ganz nett für die Kinder.

Allgemein gilt: Sobald der Nebula Solar mit dem Internet verbunden ist, könnt Ihr praktisch alles machen. Weiterhin ist es aber auch möglich auf lokale Inhalte zuzugreifen, denn neben einem USB-Stick könnt Ihr auch durch diverse Apps von eurem NAS streamen, was auch mit einigen Dateimanager-Apps oder Media Playern im Nebula Manager problemlos funktioniert. Dabei ist die Art der Inhalte völlig egal. Musik, Filme, Bilder: Alles ist möglich. Hier empfehle ich nochmal einen Blick auf die obigen Specs, wo auch alle unterstützten Dateitypen aufgezählt sind. Witzig ist, dass auch die Sport-App Keep und Keep Yoga installierbar sind, falls Ihr mal mobil Sport machen wollt.

Nebula Solar – Audio und Video

Der Sound hier ist nicht vergleichbar mit dem Nebula Capsule Max. Mit dem Sound wäre es vermutlich zum Killer-Beamer geworden, denn was der Nebula Capsule Max an Sound raushaut ist der Wahnsinn. Jedoch leistet der Nebula Solar immer noch einen guten Job und kommt mit einer sehr guten Lautstärke daher. Dafür sorgen die beiden 3W Lautsprecher mit Dolby Digital Plus.

Der Nebula Solar lässt sich übrigens auch als purer Bluetooth-Lautsprecher verwenden, wo man etwa sein Smartphone oder andere Hardware verknüpfen kann und der Beamer deaktiviert wird.

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Hier im Beispiel mit Licht, was vom Fenster direkt daneben reinkommt (siehe unten rechts), weil die Rollos die Seiten nicht ganz abdecken.

Ansonsten haben wir hier eine Full HD-Auflösung, also 1920 x 1080 bei 60 FPS und HDR10 wird unterstützt. Jedoch wird, wenn es sich bei der Quelle um ein bis zu 4K Signal handelt, dieses auch als 4K aufgenommen und heruntergescaled auf 1080p, wodurch man quasi ein schärferes Bild mit mehr Details hat. Getestet habe ich das mit der Sony Playstation 5 und der Unterschied macht sich definitiv bemerkbar. Je nachdem wie weit man von der Wand entfernt ist, hat man ein größeres Bild. Die genauen Relationen von Größe und Entfernung findet Ihr in den Specs ganz oben. Je näher man an der Wand ist, desto heller und schärfer ist das Bild. Für ein normales Wohnzimmer reicht 400 ANSI Lumen grundsätzlich aus. Bis 120 Zoll ist das Bild definitiv noch gut. Sofern der Raum abgedunkelt ist und man etwas weiter weg davon sitzt. Der Raum muss nicht extrem dunkel sein, aber je dunkler, desto besser. Es reichen auch geschlossene Vorhänge und ausgeschaltetes Licht. Ansonsten ist das Bild wirklich immer konstant bei 60 FPS, was ich beim Gaming begrüße. Der Input-Lag ist hier minimal.

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Als Projektionsmodi kann man Front- / Rück- / Deckenfront- und Deckenrückprojektion auswählen. Entsprechend kann man den Nebula Solar, je nachdem wie man es braucht, platzieren. Die Trapezkorrektur funktioniert sehr gut, sofern man innerhalb der angegebenen Winkelgrenzen von ±40° bleibt, sodass das Bild nicht verzerrt wird. Nebenbei ist hier nochmal interessant zu erwähnen, dass das Bild gut genug diffundiert wird, dass man weder durch Direktstrahlung, noch durch Reflektionen geblendet wird.

Nebula Solar – Akku

Wie groß der Akku ist, kann ich aus den Specs nicht entnehmen. Als Wiedergabezeit wird 3 Stunden angegeben. Das kommt tatsächlich sehr gut hin. Bei Online-Inhalten und hoher Helligkeit würde ich mit 2 bis 2,5 Stunden rechnen. Das reicht tatsächlich für fast alle Filme. Bei “The Irishman” wird es nur etwas knapp. Wirklich ein Problem ist das nicht, denn man kann den Nebula Solar natürlich auch direkt am Netzteil angeschlossen lassen. Es wäre nur schön, wenn das beiliegende Kabel etwas länger wäre. Die Version die nicht portabel ist, kommt mit einem herkömmlichen Netzteil, was länger sein sollte. Das Laden selbst dauert übrigens rund drei Stunden.

Nebula Solar – Preis und Verfügbarkeit:

Der Nebula Solar ist bereits erhältlich über diverse Portale wie Amazon und kostet aktuell 549,99 Euro in der Version ohne Akku. Bei der Version mit Akku, welchen ich hier nutze, kommt man auf 649,99 Euro. Das ist in Relation zu dem, was man sonst für den Preis bekommt ein fairer Preis, was technisch und vom Design her einfach gut ist. Ich bin mir übrigens sicher, dass es da auch hin und wieder gute Angebote geben wird.

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