OPPO F1 Front

OPPO F1 Selfie Expert im ausführlichen Test

Das OPPO F1 Selfie Expert ist ein Mittelklasse-Smartphone, welches an Selfie-Fans adressiert ist. Im Test sagen wir euch, ob das 5 Zoll Smartphone mit Snapdragon 616 und 3 GB RAM das Zeug dazu hat, mehr als nur Selfie-Freunde zu begeistern.
von Nicole am 10. Februar 2016
Pro
  • Gute Verarbeitungsqualität für 230 Euro
  • Ordentliche Kamera
  • Flotte Performance
  • LTE unterstützt europäische Frequenzen
  • Platz für eine Speicherkarte
Kontra
  • nur HD-Auflösung
  • kein besonders helles Display
  • nur 16 GB interner Speicher
  • kein Quick Charging
  • kein NFC

Gehört ihr zu den Leuten, die die meisten Smartphone-Fotos mit der Front-Cam schießen? Dann lohnt es sich, beim Smartphone-Kauf darauf zu achten, dass der Selfie-Shooter dementsprechend gut ausfällt. Das OPPO F1 Selfie Expert möchte gerne genau so ein Handset sein.

Die Chinesen versuchen gar nicht erst, das Gerät als State of the Art in Hinblick auf die technischen Daten zu vermarkten – stattdessen soll es das Gerät sein, welches euch besonders gut aussehen lässt. Die Komponenten können wir getrost der Mittelklasse zuordnen, dementsprechend ist der Preis mit 229 Euro auch niedrig angesetzt. Ob das Geld für Selfie-Freunde gut angelegt ist, wollen wir in diesem Test herausfinden.

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Design – ein typisches OPPO-Smartphone

Das F1 Selfie Expert präsentiert sich in der klassischen Designsprache OPPOs. Die weiße Front und die abgeschrägten goldenen Kanten wirken vertraut. OPPO setzt auf einen „Micro-Arc“-Rahmen und gebogenes 2.5D Display-Glas, der Rahmen ist oben und unten für meinen Geschmack allerdings ein bisschen reichlich geraten. Angesichts der kapazitiven Buttons, die sich unter dem Display befinden, kann ich darüber hinwegsehen, dass das Gerät ein bisschen länger geraten ist.

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Die Rückseite präsentiert sich aus Metall mit einem Soft-Touch-Finish. Oben links sehen wir die typische quadratische Kamera, außerdem sehen wir oben wie unten Plastik-Elemente.

Am unteren Ende der Rückseite finden wir die Aussparungen für den Lautsprecher, auf der linken Seite gibt es den Volume-Rocker und gegenüber auf der rechten Seite sehen wir sowohl den Power-Button als auch den Slot für das Hybrid-Karten-Tray, welches entweder zwei SIM-Karten oder eine SIM- und eine microSD-Karte beherbergen.

An den Ober- und Unterseiten gibt es lediglich den 3,5 mm Klinkenstecker-Anschluss für euren Kopfhörer und unten den micro-USB-Port. VOOC Quick-Charging wird leider nicht unterstützt.

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Der Bumper und die Elemente oben und unten auf der Rückseite bestehen aus Polycarbonat

Falls ihr euch zum ersten Mal näher mit einem OPPO-Handset beschäftigt, müssen wir auf ein paar Besonderheiten des F1 Selfie Expert hinweisen: Es fühlt sich durchaus genau so gut verarbeitet an wie die vorherigen Metall-Vorgänger, aber zum ersten Mal hab ich hier ein OPPO getestet, bei welchem ein Polycarbonat-Bumper das Gerät an den Kanten umrahmt.

Das OPPO F1 fühlt sich wertig an, das Gehäuse gibt nirgends nach oder biegt sich. Die Metall-Rückseite kommt wie bereits erwähnt mit einer Soft-Touch-Oberfläche, von der OPPO selbst wissen lässt, dass es sich dabei um eine exzellente Metalllegierung handelt. Dessen Textur wird in einem Niederdruck-Verfahren aus Zirkonsand gefertigt und soll sich dadurch besonders sanft in der Hand anfühlen.

Wenn ihr den Slot für die SIM-Karte öffnet, könnt ihr selbst mal einen Blick riskieren – die Kanten wirken wie Plastik. Tippe ich auf das Gerät, hört es sich auch wie Plastik an, fühlt sich allerdings so kalt an, wie wir es eben nur von Metall kennen. Das OPPO F1 sieht also genau so aus, wie wir OPPO-Smartphones gewohnt sind, fühlt sich aber nicht ganz so robust an wie gewohnt.

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Technische Daten des OPPO F1 Selfie Expert

Display:5 Zoll großes 2.5D IPS-LCD-Display und einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, geschützt durch Gorilla Glass 4
Prozessor:Qualcomm Snapdragon 616 64-Bit-fähiger Octa-Core-SoC mit 1,7 GHz
Arbeitsspeicher:3 GB RAM
Speicher:16 GB, erweiterbar per microSD-Karte
Betriebssystem:Android 5.1 Lollipop, auf welches ColorOS 2.1 aufsetzt
Kamera:Hauptkamera mit 13 MP und f/2.2-Blende, vorne 8 Megapixel mit f/2.0-Blende
SIM: Dual SIM, 1x Micro SIM, 1 x Nano SIM
Akku:2500 mAh Akku, nicht wechselbar
Konnektivität:WiFi 802.11 b/g/n, GPS, Bluetooth 4.0
Maße:143,5 x 71 mm x 7,25 mm
Gewicht:134 Gramm

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Display – eher unterdurchschnittlich

Über das Display kann ich leider viel positives sagen. Das geht schon damit los, dass wir uns für ein 230 Euro-Smartphone doch ein FullHD-Panel wünschen würden. Wir haben es hier mit einem 5 Zoll großen Display zu tun, welches mit 1280 x 720 Pixeln auflöst und durch Gorilla Glass 4 geschützt wird.

Das IPS-LCD-Panel ist generell eher enttäuschend: Die meiste Zeit wirkt es nicht hell genug, wenngleich ihr beim Outdoor-Einsatz nicht wirklich Probleme bekommt. Die Farbwiedergabe geht eigentlich in Ordnung, dummerweise wirken die Schwarztöne aber nicht dunkel genug, was den eigentlich guten Eindruck bezüglich der Farben wieder zunichte macht. Auch die Blickwinkel sind nicht herausragend, gehen im Großen und Ganzen aber in Ordnung.

Kamera – ein Selfie-Spezialist

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Auch was die Qualität der Kamera angeht, werden Mittelklasse-Smartphones immer wettbewerbsfähiger. Die Hauptkamera auf der Rückseite bietet uns 13 Megapixel, eine f/2.2-Blende und Phase Detection-Autofokus.

Auf der Vorderseite befindet sich ein 8 Megapixel Shooter mit einer f/2.0-er Blende, was gerade bei eher mäßigem Licht von Nutzen sein soll. Etwas, was wir mit der Zeit gelernt haben: Die Kamera-Qualität steht und fällt oftmals mit der Güte der Bildverarbeitungssoftware.

In diesem Fall passt die Qualität bei gutem Licht und ihr könnt wirklich klasse Ergebnisse erzielen.

Bei Low-Light hingegen gelangt ihr nicht so oft zu einem gelungenen Schnappschuss. Ihr stellt dann fest, dass die Fotos weniger scharf werden und in den Schatten verstärktes Rauschen vorweisen – das ist aber alles eher üblich im Bereich der Mittelklasse-Smartphones. Gerade die Kamera macht schließlich oft den Unterschied zwischen High-End und Mittelklasse. Blicken wir allerdings auf Geräte wie das HTC One M9, müssen wir fairerweise zugeben, dass das auch nicht für alle Premium-Smartphones gilt.

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Zu diesem Preis geht die Kamera gerade bei guten Lichtverhältnissen echt klar, allerdings müssen wir euch darauf hinweisen, dass das Video-Recording etwas dahinter zurückbleibt: Ihr bekommt kein 4K-Shooting geboten und die Resultate bei den voreingestellten 720p sind eher durchschnittlich, wenn überhaupt.

Auch, wenn 4K fehlt: Ein paar nette Kamera-Funktionen bringt das OPPO F1 dennoch mit. Für die cooleren davon müsst ihr im Kamera-Modus ein paar Sachen downloaden, beispielsweise Double Exposure, Super Macro, Slow Motion, RAW shooting und den Expert Mode, der dann mit Features wie einem manuellen Fokus und Weißabgleich aufwarten kann.

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Wenn man ein Smartphone namens „Selfie Expert“ testet, gibt es natürlich auch viele Selfies

Der UltraHD-Modus ist ziemlich interessant, denn dabei werden vier aufeinanderfolgende Fotos gemacht und zu einem 51 Megapixel zusammengesetzt. Der Nachteil dabei: Auf dem 720p-Display des OPPO F1 seht ihr natürlich keinen großen Unterschied zu den normalen Fotos. Dass es sich aber tatsächlich um UltraHD handelt, erkennt ihr am Detailreichtum, wenn ihr in die Bilder hineinzoomt.

Der Beauty-Modus

Bei der Frontkamera sind wir alles in allem schon beeindruckt und der Beauty-Modus macht seinem Namen alle Ehre. Ich stelle ihn meistens auf „weak“ oder „medium“ ein und bin ziemlich glücklich mit den Resultaten, bei denen meine Haut auf den Fotos glatter und gleichmäßiger wirkt.

Männer sind übrigens nicht annähernd so erfreut von den Ergebnissen, aber ich glaube ja, dass es ihnen oft gar nicht auffallen würde, wenn man es ihnen nicht sagt. Ok – die Ausnahme ist der Beauty-Modus auf „strong“, da komme ich selbst nämlich dann auf die Resultate nicht mehr wirklich klar.

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Beautify-Modus – von links nach rechts: Aus, schwach, mittel, stark
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Hier mal verkatert und ungeschminkt: Links ohne Beautify, rechts Beautify medium – Tinder, ich komme!

Was sie leider bei der Frontkamera nicht so gut hinbekommen haben: Der Betrachtungswinkel ist sehr eingeschränkt. Es ist dadurch schwierig, alle Personen ins Bild zu bekommen und das Resultat ist oft echt Schrott, das Foto nicht selten verwackelt und voller Bildrauschen.

Wenn ihr also in der Bar nach ein paar Bierchen ein Selfie machen wollt, müsst ihr befürchten, dass das Ergebnis so aussieht, wenn ihr nicht aufpasst:

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Alles in allem bin ich nicht sonderlich beeindruckt vom OPPO F1 Selfie Expert, was die Low-Light- und Nacht-Performance angeht, sowohl bei der Selfie-Cam vorne als auch bei der Hauptkamera hinten. Schauen wir mal auf die Fotos, die wir hier in einem Restaurant in Taipeh mit beiden Kameras geschossen haben, erkennen wir zumindest, dass die Farbgenauigkeit klar geht, auch wenn es so scheint, als gäbe es einen leichten Gelbstich.

Macht ihr eure Fotos draußen bei gutem Licht, können euch mit dem OPPO F1 Selfie Expert großartige Bilder gelingen. Details, Kontrast, Farbsättigung – all das passt und entspricht somit dem, was ihr bei einer Mittelklasse-Kamera erwarten dürftet.

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Software – Kein App Drawer, kein Marshmallow

Das ColorOS ist schnell und butterweich, wenn ihr aber gewohnt seid, einen App Drawer zu nutzen, bedarf es einiger Eingewöhnungszeit, bis ihr euch zurechtfindet. Auf dem OPPO F1 befindet sich das ColorOS in Version 2.1.0 und setzt auf Android 5.1 Lollipop auf. Wir sind schon ein wenig enttäuscht, dass nicht direkt Marshmallow zum Einsatz kommt, aber die Oberfläche ist so stark angepasst, dass OPPO so schnell wohl kein Android 6.0 anbieten konnte.

Das ColorOS 2.1 bringt ein paar tolle Features mit, die wir schon vom OPPO R7s kennen, welches mit der gleichen Software ausgestattet wurde. Gegenüber den vorherigen Versionen reagiert das Interface spürbar flotter.

Wie schon im Test des R7s erwähnt, hat OPPO zweckes RAM-Optimierung auch eine Handvoll der besonders verschwenderischen Funktionen über Bord geworfen. Dazu gehören beispielsweise einige Icons und Widgets auf dem Lock-Screen, Klingeltöne und die Wetter-Funktion des Launchers. Durch diesen Verzicht ist ColorOS 2.1 weniger Strom-hungrig, schlanker und läuft sowohl schneller als auch stabiler.

ColorOS steckt voller Gesten, mit denen ihr das Gerät steuern könnt. Habt ihr euch an die erst mal gewöhnt, könnt ihr danach nur noch schwer auf sie verzichten. Double Tap, um das Display aufzuwecken oder auszuschalten, gehört beispielsweise dazu, außerdem könnt ihr verschiedene Anwendungen wie die Kamera oder die Taschenlampe starten, indem ihr den richtigen Buchstaben auf das Display zeichnet.

Ihr könnt euch im Theme Store bedienen und dadurch auf dem Display für mehr Abwechslung sorgen, aber wie schon beim letzten Blick auf ColorOS fällt uns auch hier wieder auf, dass diese Themes meistens zu sehr im Cartoon-Stil gehalten sind.

Der smarte Lock Screen ist ebenfalls neu in dieser Version der Oberfläche, aktivieren könnt ihr ihn, wenn ihr in die Settings geht und ihn dort dann unter Safety & Privacy aktiviert.

Etwas, was mir persönlich nicht so gut gefällt beim ColorOS: Wie so viele chinesische Interfaces wird auch hier auf einen App Drawer verzichtet und es fehlen die ausreichend starken Suchfunktionen, um Apps zu finden. Damit es nicht zu unübersichtlich wird, kann man die Apps in Ordnern organisieren und da ist es mitunter dann schwierig, eine bestimmte App zu finden. Ich behelfe mir dadurch, dass ich einfach alle Apps in einen einzigen Ordner packe – man darf dann lediglich nicht vergessen, eine neu runtergeladene App nach dem Download dann auch direkt in diesen Ordner zu verfrachten.

Ein Vorteil der angepassten Oberflächen gegenüber nacktem Android: Ihr könnt oftmals sehr granulare Einstellungen vornehmen, was die erteilten Erlaubnisse und Benachrichtigungen angeht. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil von ColorOS verglichen mit der Vanilla-Experience von Android 5.1.1.

Konnektivität

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Bei vielen der chinesischen Geräte blicken die Smartphone-Käufer in den USA leider in die Röhre, wenn es um LTE geht. Soll uns hier egal sein, denn in Europa werden erfreulicherweise die richtigen LTE-Bänder unterstützt.

Mit an Bord ist Bluetooth 4.0, WLAN 802.11 b/g/n und ihr könnt sowohl eine Micro- als auch eine Nano-SIM-Karte nutzen, alternativ könnt ihr auch statt der zweiten SIM-Karte zur Speichererweiterung mittels microSD-Karte greifen.

Akkulaufzeit

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Ein fünf Zoll großes Display mit einer HD-Auflösung in Kombination mit einem 2500 mAh Akku ist nicht das falscheste und so sind wir beim Testen konstant mit einer Akkuladung durch den ganzen Tag gekommen.

Das Fehlen von Quick-Charging müssen wir allerdings bemängeln – so manches mal während des Tests war ich doch wirklich geschockt, wie langsam das OPPO F1 lädt. Das ging sogar soweit, dass ich verschiedene Charger ausprobiert habe um mich zu  vergewissern, dass es nicht am falschen Ladegerät liegt.

Das volle Aufladen benötigt nahezu vier Stunden Zeit, was bedeutet, dass ihr nicht „mal eben schnell“ das Smartphone ans Stromnetz klemmen könnt, bevor ihr das Haus verlasst. In so einem Fall packt besser direkt euer Akku-Pack ein, wenn ihr freitags nach der Arbeit noch direkt weiterziehen und auf Nummer sicher gehen wollt. Normalerweise, wenn ich abends mit 50 Prozent Akku losziehe, gehe ich davon aus, dass das ausreicht – beim OPPO F1 habe ich sicherheitshalber dann doch das Akku-Pack dabei gehabt.

Nur am Rande: Falls ihr wissen wollt, welche Geräte in letzter Zeit meine „Daily Driver“ waren: In den letzten fünf Monaten waren das das OPPO R7s, ebenso das Samsung Galaxy S6 edge+, das Huawei Mate 8, das Mate S und schließlich das P8.

Performance

Color OS sei Dank sind auch Mittelklasse-Prozessoren ziemlich flott unterwegs. Gegenüber vorherigen OPPO-Geräten sehen wir auf dem F1 Selfie Expert ein Update in Form des Qualcomm Snapdragon 616, der im Dezember letzten Jahres vorgestellt wurde. Wir haben 3 GB RAM an Bord und da der Snapdragon 616 auch bestens mit Geräten klar kommt, die bei einem FullHD-Panel nur 2 GB RAM bieten, brauchen wir uns um die Performance im F1 keine zu großen Sorgen machen.

Der Snapdragon 616 ist mit acht Cortex-A53-basierten Kernen bestückt, die mit 1,7 GHz takten und die wir im letzten Jahr noch in High-End-Devices vorfanden. Geekbench 3 wirft uns beispielsweise 3048 Punkte raus – doppelt so viel wie der Wert des Moto G.

Spiele laden für mein Gefühl länger, als mir lieb ist, wofür ich sonst ganz gern die Adreno 405 GPU verantwortlich mache. In diesem Fall haben wir es aber nur mit einem 720p-Display zu tun, was eigentlich helfen sollte, sprich: die niedrigere Auflösung unterstützt die Onscreen Grafik-Performance.

Sound

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Was den Sound angeht, so ist es nie besonders vertrauenserweckend, wenn man lediglich winzige Aussparungen für die Speaker vorfindet, so wie es beim OPPO F1 der Fall ist. Dafür jedoch muss man OPPO bescheinigen, dass sie einen sehr guten Job gemacht haben. Obwohl das Gerät sehr dünn ist, kommt aus den kleinen Öffnungen ordentlich Sound raus.

Wenn ihr euch in einer lauten Umgebung befindet, kommt das F1 natürlich an seine Grenzen. Eure Küchengeräusche beim morgendlichen Kaffee-Kochen übertönt das OPPO F1 aber locker und es verzerrt auch nicht, wenn ihr die Lautstärke voll aufdreht. Problematischer ist da eher der Ort, an dem der Lautsprecher platziert ist – den verdeckt man nämlich schon mal zufällig mit den Fingern, wenn man das Gerät in der Hand hält.

 

Für unsere Bewertung des OPPO F1 Selfie Expert und unser Fazit scrollt einfach ein wenig runter – und lasst uns in den Comments wissen, was ihr von diesem Selfie-Smartphone haltet.

Bewertung
Design / 8
Kamera / 7.5
Sound / 8
Performance / 7.9
Akkulaufzeit / 7.5
Software / 8
Preis / 8.5
Editor's Choice / 7
Hardware / 6.5
Display / 6.5
OPPO F1 Selfie Expert

Fünf Zoll sind aktuell nicht mehr die beliebteste Smartphone-Größe, aber wenn ihr ein hosentaschenfreundliches Handset mit guter Verarbeitungsqualität und ordentlicher Kamera sucht, ist das OPPO F1 Selfie Expert vielleicht einen Blick wert.
Mit einem Preis von 229 Euro bekommt ihr ein Gerät mit einem Akku, der über den Tag reicht, welches allerdings auch FullHD-Display, NFC und Quick Charge vermissen lässt.
Teilweise erkennt man dem Smartphone an, dass es ein günstigeres Budget-Device ist: Die kapazitiven Tasten sind nicht hintergrundbeleuchtet, das Display könnte heller sein und nur auf der Rückseite setzt man auf Metall. Die 720p-Auflösung ist zwar förderlich für die Performance, aber sowohl beim Lesen als auch beim Betrachten von Videos hätte man sich ein knackigeres Panel gewünscht.

Bei einem Preis von 229 Euro erwartet man natürlich, dass man Kompromisse machen muss. Allerdings steht der MWC vor der Tür und nachdem sich die Mittelklasse als neuer Standard erweist, dürfen wir auf massig stärkere Geräte hoffen in nächster Zeit, bei denen man weniger Kompromisse eingehen muss als beim OPPO F1 Selfie Expert

7.5
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