Aus für humanoide Roboter – Alphabet schließt Schaft

von Jan Gruber
21. November 2018

Zuerst wird Boston Dynamics verkauft, dann Schaft geschlossen. Beide Unternehmen waren in der Hand von Google, respektive Alphabet, und hatten ein Ziel: die Entwicklung von Robotern. Schaft hat sich vor allem auf humanoide Roboter spezialisiert.

Dabei hat Alphabet einige Anstrengungen unternommen, den Konzern tatsächlich zu verkaufen - sie schlugen alle fehl. Zuletzt sollte Softbank, ein japanisches Mobilfunkunternehmen und weltweiter Großinvestor, Schaft kaufen, die Verhandlungen endeten aber ohne Ergebnisse.

Softbank hat vor einem Jahr auch Boston Dynamics gekauft, anfangs hieß es, Schaft sei Teil des Vertrags. Die Realität sah anders aus - so blieb Schaft aufgrund einiger nicht erfüllter Vertragsbedingungen bei Alphabet, wie Techcrunch berichtet.

Die Firma wurde 2012 vom japanischen Robotiker Yuto Nakanishi gegründet, sie spezialisierte sich von Anfang an auf zweibeinige Roboter. Ende 2013 wurde sie dann von Google gekauft, damals wollte Andy Rubin eine Robotikabteilung bei Google aufbauen. Mittlerweile ist Rubin nicht mehr bei dem Internetgiganten, stattdessen entwickelt er das mäßig erfolgreiche Essential Phone.

Wie es scheint, hat Schaft einige interessante Fortschritte in den letzten Jahren gemacht. In diesem Video wollen wir euch einen Trailer eines Roboters zeigen. Er wird offenbar nicht mehr in Produktion gehen.

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