Brixels – wenn Wände zu Displays werden

von Jan Gruber
19. Oktober 2018

Die Firma Breakfast zeigt mit dem Brixel Mirror aktuell eine interessante Installation in Boston. Brixel leitet sich offenkundig von Brick, also Ziegel, und Pixel ab. Bei der Demo-Einheit zeigt der Hersteller 540 Steine, die ihre Darstellung mit einem eigenen Controller anpassen können. Jeder Stein besitzt eine eigene Leiterplatte, einen Motor und eine LED.

Dabei zeigt die Wand nicht nur statisch vorgefertigte Bilder an, sie ist auch in der Lage, mit dem Nutzer zu interagieren. Dafür greift sie auf die Daten einer integrierten Intel RealSense-Kamera zurück. Zusätzlich gibt es eine eigene Web-App, mit der die Nutzer eigene Darstellungen programmieren können.

Am Ende handelt es sich bei Brixels eher um eine Kunst-Installation als um ein tragfähiges Modell für die Zukunft – das Projekt ist aber schön anzusehen und durchaus beeindruckend. Trotzdem plant Breakfast, die Brixel-Wände zu verkaufen – für Lobbys, Museen oder andere Orte, an denen Kunst aufgestellt wird. Die Wände sind äußerst kostspielig: Die im Video gezeigte Demo-Einheit kommt auf 750.000 bis 1,5 Millionen US-Dollar.

Via TheVerge

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