Zwei Ford Mustangs, zwei VR-Headsets – eine virtuelle Rennstrecke

Me vs. Matt Powers, racing head to head in real Ford Mustangs on a virtual racetrack using virtual reality headsets.Watch Castrol EDGE Titanium Strong #VirtualRacers to see who wins!

Posted by Ben Collins on Thursday, December 3, 2015

Zwei Ford Mustangs, zwei VR-Headsets – eine virtuelle Rennstrecke

von Bernd Rubel
15. Dezember 2015

Ich hab' ein paar Minuten gebraucht, eh' ich das gedanklich erfasst habe. Man nehme mit Ben Collins und Matt Powers zwei professionelle Rennfahrer und setze beide in je einen Ford Mustang - so weit, so gut. Jeder von beiden bekommt eine eigene, mehr oder weniger kreisrunde, echte Rennstrecke - und dann kommt der Clou.

Beide fahren mit einer Virtual Reality Brille und die beiden separaten Rennstrecken werden übereinander "gemappt". Die beiden Mustangs übertragen in Echtzeit die Fahrdaten und Signale an die verbundenen Computersysteme, so dass die beiden Fahrer - in der Realität voneinder getrennt, auf der Virtual Reality Ebene zusammen - gegeneinander fahren. Dabei sind Collins und Powers selbst über ihre Virtual Reality Brillen "im" Rennen, sie fahren nicht einfach nur stumpf ihre Runden ab.

Das ist höchstspannend. Theoretisch könnte man so beliebige virtuelle Streckenszenarien und Umgebungen "bauen", die dann von zwei oder mehr Fahrern - irgendwo auf der Welt - gegeneinander abgefahren werden. Und zwar nicht in speziellen Simulatoren, sondern in echten Fahrzeugen. Selbstverständlich ist das noch Zukunftsmusik. Aber es zeigt wieder einmal, was mit der VR-Technologie und ein wenig Phantasie möglich ist und wie fließend hier die Übergänge zur Realität sein können.

More
Kommentare