Die Zukunft von Lego

von Jan Gruber
12. Februar 2019

Ein alter Spruch besagt: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Das gilt auch, aber nicht nur, für Spielzeug. Offenbar muss Kindern heutzutage mit technischen Hilfsmitteln auf die Sprünge geholfen werden, um ihre Fantasie etwas anzuregen. Während neue Spielzeuge, wie die Roboter von Anki, entstehen und Kindern auch noch etwas vermitteln wollen, steht klassisches Spielzeug vor einigen Herausforderungen.

So macht Lego sich offenbar fit für die Zukunft. Der Konzern setzt zusehends auf Augmented Reality. Dabei werden die klassischen Plastiksteine, mit denen der Konzern gutes Geld verdient, nicht etwa durch digitale Anwendungen ersetzt – vielmehr werden sie durch Tablets und Smartphones digital erweitert.

Die ersten Demonstrationen dazu waren schon auf der großen Bühne bei Apple zu sehen. Eigenen Angaben nach möchte der dänische Konzern so innovativ wie möglich sein, um so die Chancen der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen.

"Man muss den Wandel als Chance sehen." Physisches Spielen werde nicht verschwinden. "Kinder mögen beides, in ihrer Welt verschmilzt analoges und digitales Spielen", so Niels Christiansen, der Chef von Lego. Ob die Symbiose am Ende wirklich aufgeht, wird sich noch zeigen müssen.

Hier noch einmal die Lego Demo bei der Apple Keynote, kommentiert von Techcrunch.

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