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Dieser riesige Roboter soll Südkoreas Grenze schützen

von Carsten Drees
28. Dezember 2016

Roboter beschäftigen uns hier immer wieder: Mal sind es kleine Helfer, teilweise sogar in Knuddel-Optik, mal sind es Maschinen, die uns eher an Science-Fiction-Filme wie den Terminator denken lassen. Den vier Meter (!) hohen Kollegen des Unternehmens Hankook Mirae Technology aus Südkorea können wir getrost in die zweite Kategorie einsortieren.

Das 1,5 Tonnen schwere Ungetüm soll dort - zum Beispiel in sehr gefährlichen Gegenden - eingesetzt werden, wo ein ungeschützter Mensch nicht so gut aufgehoben ist und die Koreaner planen angeblich sogar, diese Kolosse an der südkoreanischen Grenze zu Nordkorea einzusetzen. Man stellt sich unweigerlich vor, was da an der Grenze los ist, wenn die Nordkoreaner ebenfalls entscheiden würden, diese oder ähnliche Metall-Kameraden dort aufzustellen.

Bis es soweit ist, dürfte es noch ein wenig dauern: Gerade erst absolvierte der Roboter seine ersten Test-Schritte und es muss noch viel verbessert werden, bis er sich wirklich flott bewegen wird. Angeboten werden soll er aber bereits Ende nächsten Jahres und auch Unternehmen aus der Unterhaltungs-Branche hätten schon ihr Interesse angemeldet.

Wir können bei dem von 30 Ingenieuren entworfenen Brocken jetzt spekulieren, ob es eher zu militärischen Ehren reicht, oder ob Roboter dieser Bauart sich in Themen-Parks gegenseitig die Hucke voll hauen. Beeindruckend sieht das allemal aus, was da in Südkorea zusammengeschraubt wurde, auch wenn der Bewegungsablauf noch recht eingeschränkt ist.

Quelle: phys.org via Futurezone.at

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