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Ford testet erste autonome Fahrzeuge unter Extrembedingungen

von Bernd Rubel
13. Januar 2016

Ford hat damit begonnen, die ersten selbstfahrenden Autos und deren Sensoren unter winterlichen Extrembedingungen zu testen. Der us-amerikanische Fahrzeughersteller will herausfinden, in welchem Umfang sowohl das Wetter und die daraus resultierenden Straßenbedingungen als auch das geänderte Fahrverhalten der anderen Verkehrsteilnehmer die Systeme beeinflussen.

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Ford und Google gemeinsam die selbstfahrenden Autos der Kalifornier entwickeln und bauen werden. Deren rollende Knutschkugeln und SUVs mit Dachaufbau konnten sich bisher in der kalifornischen Sonne bewähren und absolvieren dort Kilometer um Kilometer, unfallfrei. Doch Winter, Eis und Schnee sind selbstverständlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung.

Die Bestrebungen sind Teil eines umfangreichen Forschungspakets, das die Amerikaner gerade auffahren. So will man u.a. auch herausfinden, ob sich Wearables wie Smartwatches, Fitness-Tracker oder Brillen sinnvoll in die autonome Fahrweise einbinden lassen. Letztendlich dürfte auch entscheidend sein, wie sich z.B. das Zusammenspiel aus zugrundeliegender Kartentechnik und elektronischen Sensoren im winterlichen Alltag bewährt.

Die Tests fanden übrigens auch auf dem Mcity genannten Testgelände der Universität Michigan statt, wo man eigens eine städtische Umgebung für solche Fahrtests errichtet hat.

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