Infarm – Berliner Start-up erhält 88 Millionen Euro

von Jan Gruber
17. Juli 2019

Das Start-up Infarm aus Berlin zählt zu der sogenannten Gruppe der Cleantechs, ihre Technologie gilt als Reaktion auf den fortschreitenden Klimawandel. Die Technologie zielt darauf ab, große Teile der Nahrungsmittelproduktion direkt in die Städte zu verlagern. So entfallen lange Transportwege. Dabei wird Gemüse mit speziellen Nährlösungen in großen Hightech-Gewächshäusern gezüchtet. Potenzielle Kunden können es dann selbst ernten oder bei einer kooperierenden Supermarktkette kaufen. Die Idee erinnert sehr an die aktuellen Indoor-Beet-Trends im Bereich Home Gardening.

Aufgrund der Anbauweise entfällt nicht nur ein (großer) Teil des Transports – ebenso kann die Verpackung minimiert werden und der Einsatz von Pestiziden ist nicht notwendig. Auf lange Sicht hin soll so der lokale Gemüsebedarf direkt im eigenen Laden gedeckt werden können. Die Idee kann offenbar überzeugen: In einer neuen Finanzierungsrunde erhielt das Start-up eine Finanzspritze von 88 Millionen Euro.

More
Kommentare