Mark Zuckerbergs (gefährliche) Rede über freie Meinungsäußerung

von Carsten Drees
17. Oktober 2019

Heute sprach der milliardenschwere Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an der Georgetown University über die Bedeutung des Schutzes der freien Meinungsäußerung und wie wichtig es ist, Menschen überall in der Welt eine Stimme zu geben.

Ich muss da zugegebenermaßen noch ein bisschen drauf rumdenken, was Zuckerberg da in knapp 30 Minuten erzählt hat. Grundsätzlich kann ich ja auch viele Dinge nachvollziehen, die er angesprochen hat. Natürlich soll jeder Mensch überall eine Stimme haben und natürlich kann auch eine Zensur wie in China nicht der Weg sein. Aber persönlich tue ich mich schwer damit, wenn er sagt, dass Tech-Unternehmen nicht darüber entscheiden sollen, was wirklich glaubwürdig ist und was nicht. Oder dass es seitens Facebook keine Faktenchecks gibt bei politischer Werbung.

Auf den ersten Blick klingt das für mich danach, als wolle man sich hier aus der Verantwortung stellen, es klingt stellenweise sogar gefährlich für mich, weil es heißen könnte, dass jeder Populist und Hetzer grundsätzlich so weitermachen kann wie bislang. Aber wie gesagt: Ich denke da noch ein bisschen drüber nach und kommentiere das dann morgen hier auf dem Blog. Ihr könnt euch aber das Video jetzt schon mal reinziehen oder hier das Transkript nachlesen.

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