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Missglücktes Debüt: Russische Post-Drohne knallt in Häuserwand

von Carsten Drees
3. April 2018

Ula-Ude heißt die Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien im südöstlichen Sibirien. Obwohl es mit über 400.000 Einwohnern eine russische Großstadt ist, ist sie nach Meinung der russischen Post die perfekte Location, um ein Drohnen-Projekt zu starten. Abgelegene Haushalte sollen künftig eben auch per Drohne ihre Post ins Haus bekommen und jetzt fand bereits der Jungfernflug statt.

"Ins Haus geliefert" wurde von dem kleinen, fliegenden Vehikel mit seiner ungefähr zwei Kilo schweren Fracht dabei allerdings ein wenig abenteuerlich interpretiert: Etwa 35 Kilometer entfernt war das Ziel dieser Liefer-Drohne, allerdings zerschellte sie bereits nach nicht einmal hundert Metern an einer Häuserwand, wie ihr im Clip sehen könnt.

Vertreter der Post und der regionalen Regierung waren ebenso vor Ort wie verschiedene Medien und allesamt mussten sie dabei zusehen, wie das Fluggerät gegen die Häuserwand ballerte und beim Absturz zudem gefährlich nah an zwei Personen aufkam. Projekt Liefer-Drohne ist in Russland also zunächst einmal gescheitert, wobei vermutet wird, dass die WLAN-Netze der umliegenden Haushalte Grund für das Problem sein könnten. Dennoch lässt sich die Post nicht entmutigen und will weiter mit Liefer-Drohnen experimentieren.

Quelle: Reuters via Futurezone.at

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