Range Rover P400e PHEV: Der elektrische Premium-Offroader im Schnelltest

von Bernd Rubel
3. April 2018

Mit dem Range Rover PHEV haben die Briten einen elektrifizierten Offroad-SUV im Portfolio. Wir konnten uns das Fahrzeug in der Nähe von London anschauen und ausführlich testen, wie sich der Antrieb im Gelände und auf der Straße verhält. Zudem werfen wir selbstverständlich einen Blick auf das Infotainmentsystem und einige Fahrerassistenzsysteme, die in dieser Fahrzeugklasse besonders wichtig sind bzw. die Referenz für andere Fahrzeuge bilden.

Der Vorteil eines Elektromotors im Gelände liegt auf der Hand: Er stellt das volle Drehmoment unmittelbar zur Verfügung und besitzt die Kraft, ein derart schweres Fahrzeug wie den Range Rover auch in schwierigem Terrain anzutreiben. Zugleich besteht darin auch die Herausforderung, denn diese Kraft muss u.U. gebändigt und sehr genau justiert werden.

Beim Range Rover PHEV befindet sich der Elektromotor mit 250 Newtonmetern Drehmoment und 116 Pferdestärken (85 kW) im Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF, permanenter Allradantrieb ist obligatorisch. Ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 300 PS (221 kW) sorgt für eine Systemleistung von 404 PS (297 kW), das Drehmomentmaximum liegt bei 640 Nm.

Die im Fahrzeug eingebauten Akkus mit einer Kapazität von 13,5 Kilowattstunden sollen nach NEFZ eine elektrische Reichweite von 51 Kilometern ermöglichen. Der Wert eignet sich wie üblich als standardisiertes Vergleichskriterium mit anderen Fahrzeugen, im Alltag gibt es die von Wetter, Fahrverhalten und anderen Faktoren abweichenden Resultate.

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