RKI: Handytracking zur Eindämmung des Coronavirus

von Jan Gruber
10. März 2020

Ende vergangener Woche hat das Robert Koch-Institut einen Zwischenstand zum Thema Coronavirus abgegeben (zu sehen im Video). Die Forscher arbeiten aber offenbar an anderen kreativen Methoden, um die Ausbreitung weiter in den Griff zu bekommen. Wie der Tagesspiegel schreibt, soll das RKI aktuell erste Überlegungen zum Einsatz von Handytracking anstellen.

Durch die gesammelten Daten sollen Kontaktpersonen von Kranken schneller gefunden werden können. Datenschützer gehen indes auf die Barrikaden, dem Bundesbeauftragten für Datenschutz, Ulrich Kelber, zufolge sei eine derartige Maßnahme rechtlich sehr problematisch. Auch die Mobilfunker winken bereits ab – die Bewegungsdaten sollen, ganz im Sinne der DSGVO, nur anonymisiert vorliegen.

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