Virtual Reality: Ultrarealistische menschliche Gesichter für die nächste Dimension

von Bernd Rubel
16. August 2015

Von den insgesamt 26 Gesichtsmuskeln des Menschen sind im Wesentlichen acht für die Mimik verantwortlich. Diese sogenannte Mimische Muskulatur sorgt dafür, dass wir unserem Gegenüber die kleinsten Regungen und stärksten Emotionen buchstäblich vom Gesicht ablesen können. Hier ein Lächeln, dort ein Naserümpfen und ab und zu ein Stirnrunzeln, kleinste Fältchen - all das lässt ein Gesicht erst menschlich wirken.

Genau diese Simulationen menschlicher Regungen stellt die Macher aktueller Virtual Reality Macher noch vor riesige Probleme, denn hierzu bedarf es der Darstellung feinster Micro-Strukturen der menschlichen Haut. Sie muss z.B. mal gespannt, mal glatt wirken - in Echtzeit. Am Institut for Creative Technologies der University of Southern California hat man nun eine neue Technologie entwickelt, mit der sich unter allen erdenklichen Lichtverhältnissen diese feinsten Unterschiede der Haut darstellen lassen.

Gerade im Bereich Virtual Reality und ganz besonders bei den nah vor dem eigenen Auge befindlichen VR-Brillen wie der Oculus Rift ist das ein Meilenstein, der die Grenze zur "echten Welt" noch weiter verschwimmen lässt. Schaut es euch an, es ist wirklich beeindruckend.

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