Bundeszentrale für politische Bildung: Satire gegen Fake News

von Bernd Rubel
27. Juni 2018

Die Bundeszentrale für politische Bildung will Verschwörungstheoretikern im Netz den Kampf ansagen und wählt (auch, passenderweise) den Weg über YouTube, um die für Fake News empfänglichen "medienferne Zielgruppen" zwischen 16 und 35 Jahren zu erreichen. Thomas Krüger, Präsident des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums des Innern geht ins Detail: "Über Webvideos und Satire erreichen wir vor allem die Netzcommunity. Sie wollen wir dafür sensibilisieren, nicht alles zu glauben, was man in sozialen Netzwerken liest und hört."

Die Nummer wird professionell aufgezogen und kann mit den einschlägigen Portalen für diese Fake News durchaus "mithalten". Unter wahrewelle.tv (Zitat) "sehen Sie die Wahrheit hinter der Wahrheit, auf dem weltweit ersten unabhängigen 24h - Online-Sender Wahrewelle.TV. Hier erwarten Sie Nachrichten, Reportagen, Serien und Spielfilme, garantiert unzensiert und zwangsgebührenfrei. Unabhängig, schonungslos, kritisch.

In Zeiten, in denen Multi-Milliardäre über kritische Medien schimpfen, Videos manipuliert und "Real News" von Präsidenten produziert werden ist das ein legitimer Ansatz. Medienvielfalt, ftw.

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