Wir schießen Elon Musk zum Mond,… äh Mars!

von Jan Gruber
30. November 2018

Elon Musk ist ja für seine großen Visionen bekannt. Sein Raumfahrtunternehmen SpaceX plant emsig, den Mars zu besiedeln – auch der Visionär selbst denkt mittlerweile über einen Umzug nach. Seiner Meinung nach stehen die Chancen dafür gar nicht schlecht.

Erst Anfang dieser Woche feierten wir die Landung der InSight auf dem roten Planeten, Musk ist hier aber einen großen Schritt weiter. In der Dokumentation Axios auf HBO äußert der Milliardär seine Einschätzungen. Er geht nicht davon aus, sein Leben auf der Erde zu beenden. Die Chance selbst beziffert er mit 70 Prozent. Aktuell ist Musk 47 Jahre alt – er geht davon aus, dass Menschen noch zu seinen Lebzeiten in Richtung Mars aufbrechen werden.

Dabei geht er nicht davon aus, dass es sich nur um ein Domizil für Reiche, die sich den Flug auch leisten können, handeln wird. Vielmehr sei es wichtig, eine sichere, lebensfähige Basis auf dem Mars zu errichten, nachdem die Bedingungen auf der Erde immer unwirtlicher werden.

Trotz der positiven Zukunftsvision gibt es aber auch negative Seiten. So geht Musk davon aus, dass es sich um eine Reise ohne Wiederkehr handeln wird. Ein Rückflug sei zwar grundlegend möglich, aber keineswegs garantiert. Tatsächlich wird dies wahrscheinlich die größte Herausforderung werden, da es auf dem roten Planeten keineswegs die notwendige Infrastruktur gibt und der Aufbau enorme Ressourcen verschlingen wird.

Elon Musk betonte bereits früher, dass er auf dem Mars sterben möchte – mit einer Ausnahme: Es solle bitte nicht (durch einen Unfall) bei der Landung geschehen.

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